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Züri kokst – Eine Stadt auf Drogen
Zürich ist in Europa die Stadt, in der am meisten Kokain konsumiert wird. Die Sendung "Züri kokst – Eine Stadt auf Drogen" geht es um Kokain, sein Image und seine Verwendung in der schweizerischen Stadt.
Die Stadt Zürich bietet es ihren Bürger/innen an, dass sie ihr Kokain auf Reinheitsgehalt überprüfen lassen können, wenn sie das möchten, bevor es konsumiert wird. Denn die Finanzmetropole in der Schweiz ist die Kokain-Hauptstadt Europas. Dort wird im Vergleich zu anderen europäischen Städten am meisten konsumiert und dies belegen Untersuchungen des Abwassers.
Zur Volksdroge ist Kokain in Zürich außerdem geworden, weil die Droge erschwinglich geworden ist. Kokain passt zum ausgelassenen Leben der Stadt und zum Lebensstil, der in den Bars und Clubs verkörpert wird.
Zudem löst Kokain nicht das Bild von Sucht und Armut aus, das in den 1980er-Jahren durch Heroin verbreitet wurde. Zu jener Zeit waren Tausende Abhängige in der Stadt unterwegs. Trotzdem ist Kokain eine gefährliche Droge, die abhängig machen kann und sowohl Kriminalität als auch Suchtkrankheiten hervorruft, wo die Stadt auch den Kampf angesagt hat.
"Züri kokst – Eine Stadt auf Drogen" im Überblick
Züri kokst – Eine Stadt auf Drogen
von Markus Dichmann
Produktion: 2022
| Sendezeit | Sa, 14.10.2023 | 11:05 - 12:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Gesichter Europas" |