Die Unternehmerfamilie Dittmayer versucht ihre enteigneten Gemälde wieder zurückzubekommen
Die Unternehmerfamilie Dittmayer versucht ihre enteigneten Gemälde wieder zurückzubekommen © Rainer Sturm / pixelio.de

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Zwei Kisten in Prag | Teil 1 von 2

Teil 1/2 | Auf der Flucht vor dem NS-Regime musste die Unternehmerfamilie Dittmayer wertvolle Gemälde zurücklassen. Die Erben bemühen sich seit Jahrzehnten um Rückgabe, doch einige Bilder tauchen auf dem Kunstmarkt wieder auf und andere befinden sich in deutschen Museen.

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In zwei Holzkisten in Prag befinden sich wertvolle Gemälde, darunter Werke von Kokoschka und Feininger, die die Dittmayer-Unternehmerfamilie 1945 zurücklassen musste, weil sie vom NS-Regime verfolgt wurden. Ihre Erben kämpfen seit Jahrzehnten bei tschechischen und deutschen Behörden um die Rückgabe dieser Kunstwerke.

Im Laufe der Jahre tauchen auf dem Kunstmarkt einige der Bilder wieder auf, doch wenn die Familie davon Kenntnis bekommt, war es bereits zu spät. Andere berühmte Werke hängen heute in deutschen Museen, die sich eigentlich dazu verpflichtet haben, mit den Erben verfolgter Kunstsammlerinnen und Kunstsammler nach "gerechten und fairen" Lösungen zu suchen, und diese gegebenenfalls zurückzugeben. Bisher ist jedoch noch nichts passiert.

"Zwei Kisten in Prag" im Überblick

Zwei Kisten in Prag

von Anne Preger

Sendezeit So, 24.12.2023 | 16:05 - 17:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Tatort Kunst"
Radiosendung