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Zwischen Smart Store und Plauderkasse - Wie sich Supermärkte neu erfinden
Einzelhandelsketten werben mit dem Versprechen großer Einkäufe zu niedrigen Kosten. Aufgrund des intensiven Wettbewerbs suchen viele Geschäfte nach innovativen Möglichkeiten, Menschen zu gewinnen: Supermärkte sollen als soziale Orte dienen, Gemeinschaften stärken und der Isolation entgegenwirken. Ob dies tatsächlich gelingt?
Frische Produkte, Backwaren sowie Hygieneartikel gehören zu den täglichen Besorgungen, die wir im Laden erledigen. Die Preise sind oft erschwinglich, und der Zugang ist in der Regel komfortabel. Doch mittlerweile geht es beim Einkauf nicht nur um das bloße Erwerben von Waren oder das Aufstöbern von Schnäppchen. Durch besondere Veranstaltungskonzepte sowie soziale und umweltbewusste Angebote bemühen sich Supermärkte, zu Begegnungsstätten zu werden – möglicherweise sogar zu einem Zentrum des Zusammenkommens, das der Einsamkeit entgegenwirkt. In ländlichen Gebieten, wo große Filialen nicht rentabel sind, entwickeln sich innovative Supermärkte, die als Ankerplatz für ganze Dorfgemeinschaften dienen sollen. Doch ist es wirklich realistisch, dass Supermärkte Aufgaben übernehmen können, die traditionell Vereinen, Gasthäusern oder religiösen Einrichtungen zukamen?
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Zwischen Smart Store und Plauderkasse - Wie sich Supermärkte neu erfinden
von Susanne Gugel, Thorsten Gabriel
| Sendezeit | Di, 03.11.2026 | 19:30 - 20:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk Kultur "Zeitfragen Feature - Wirtschaft und Umwelt" |