Ein fünfstimmiges Glockenensemble im Turm der Pfarrkirche schickt sein angenehmes Klangbild weit hinaus. Die große Marienglocke von 1948 bildet das klangliche Fundament, während die Zenoglocke aus dem Jahr 1586, ein Werk der Renaissance, dem Geläute eine historische Tiefe verleiht. Gemeinsam entfaltet das Instrumenten-Quintett eine feierliche Stimmung mit Moll- und Durklängen.
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Sie sind die akustischen Visitenkarten tausender Dome, Münster, Kirchen und Kapellen in tausenden von Städten, Märkten, Dörfern und Weilern Bayerns - unsere Glocken. Sie haben Schicksale, erhabene, traurige, wundersame. Wer von Glocken erzählt, erzählt immer auch von Menschen-Geschichte, nicht selten zurück über Jahrhunderte.
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Folge vom 14.06.2026Isen in Oberbayern
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Folge vom 07.06.2026Bösenreutin in SchwabenDas Glockenquartett der Nikolauskirche hatte durch die Jahrhunderte etliche Vorgänger. Nach dem letzten Weltkrieg wurde es im Jahr 1950 bei Petit und Edelbrock im münsterländischen Gescher gegossen, es erklingt in der Tonfolge es-g-b-c. Glocke Nummer Drei zeigt dabei im Relief, wie der Erzengel Michael Luzifer zu Boden zwingt.
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Folge vom 04.06.2026Oberscheinfeld in MittelfrankenDen Innenraum von St. Gallus bestimmt harmonische Geschlossenheit. Harmonie herrscht auch oben im Kirchturm: Vier Glocken, 1945 von Lotter in Bamberg gegossen, erklingen dort im sogenannten "Idealquartett" und rufen zu Gottesdienst und Gebet.
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Folge vom 31.05.2026Bad Gögging in NiederbayernAus dem Turm der alten Kirche - der Neubau von 1961 besitzt keinen Glockenturm - ertönt ein interessantes, vierstimmiges Geläut. Die tontiefste Glocke wurde 1960 bei Gugg in Straubing gegossen, die drei anderen stammen aus dem 14., 15. und 16. Jahrhundert.