Der im 16. Jahrhundert errichtete Kirchturm von St. Alban steht heute noch, das Langhaus wurde zwei Jahrhunderte später neu gestaltet. Darin rufen drei 1951 in Erding gegossene Glocken die Reichenschwander im Te-Deum-Motiv zum Gottesdienst.
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Sie sind die akustischen Visitenkarten tausender Dome, Münster, Kirchen und Kapellen in tausenden von Städten, Märkten, Dörfern und Weilern Bayerns - unsere Glocken. Sie haben Schicksale, erhabene, traurige, wundersame. Wer von Glocken erzählt, erzählt immer auch von Menschen-Geschichte, nicht selten zurück über Jahrhunderte.
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Folge vom 22.02.2026Reichenschwand in Mittelfranken
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Folge vom 15.02.2026Oberhaching in OberbayernIm Glockenturm erklingen fünf große Bronzeglocken in der harmonischen Tonfolge cis-e-gis-h-cis. Von den ursprünglichen vier Glocken hat allein die Johannes-Glocke beiden Weltkriegen getrotzt. Sie wurde 1887 von Joseph Strasser aus München gegossen und 1948 Johannes dem Täufer geweiht. Die schwerste Glocke wurde 1954 in Erding geschaffen.
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Folge vom 08.02.2026Heroldingen in SchwabenIn der Turmstube der Martinskirche hängen seit 1951 drei Stahlglocken, auf der größten steht der Bibelspruch "Haltet an am Gebet" sowie "Zum Gedenken an die Gefallenen des 2. Weltkrieges von den Heimkehrern". Eine kleine bronzene vierte Glocke von 1733, in Dinkelsbühl bei Arnold gegossen, wird per Hand exklusiv bei Taufen geläutet, darf heute aber im Quartett mitschwingen.
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Folge vom 01.02.2026Falkenstein in der OberpfalzEin wohlklingendes Geläut hängt im Glockenturm von St. Sebastian. Die zweitgrößte Glocke stammt von den Gebrüdern Grüninger aus Neu-Ulm, die drei anderen wurden bei Rudolf Perner in Passau gegossen. Zusammen ertönen sie als sogenanntes "Idealquartett" in der Stimmung d, f, g und b.