Katrin Schlösser hat die ersten 26 Jahre ihres Lebens in der DDR gelebt, danach im wiedervereinigten Deutschland. Die Erfahrung, die Perspektive zu wechseln, begleitet sie schon lange, privat und professionell, vor und hinter der Kamera: Sie produzierte Dokumentarfilme und Spielfilme wie "Du bist nicht allein" oder "Sonnenallee". Ihr eigenes Filmen begann als Spiel mit der Handykamera; daraus entstand der sehr private Dokumentarfilm "Szenen meiner Ehe". Britta Bürger hat mit ihr gesprochen.
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Reden mit einem Menschen. Eine knappe Stunde lang. Eine Zumutung? Im Gegenteil: es ist die pure Verführung zum Zuhören.
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Folge vom 03.10.2026Katrin Schlösser, Filmproduzentin
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Folge vom 27.09.2026Anh-Linh Ngo, ArchitekturtheoretikerDie Ausstellung "Metaxy – Zwischen Zerstörung und Neuaufbau", die in diesem Herbst in der Akademie der Künste in Berlin zu sehen ist, hat Anh-Linh Ngo mitkuratiert. Der Kurator ist als Herausgeber und Chefredakteur der Architekturzeitschrift Arch+ einer der wichtigsten Architekturtheoretiker der Gegenwart und Vizepräsident der Akademie der Künste. Als Kind war Ngo mit seiner Schwester als Bootsflüchtlinge aus Vietnam nach Deutschland gekommen, getrennt von der Familie. Darüber hat Matthias Bertsch mit Anh-Linh Ngo gesprochen, über seine Arbeit als Kurator und auch über die Bedeutung von Gemeingütern.
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Folge vom 20.09.2026Canan Turan, DramaturginStereotype im Film können das Leben von Menschen negativ beeinflussen: Wenn Kriminelle in Filmen zum Beispiel immer gebrochenes Deutsch sprechen, verstärkt das beim Publikum Vorurteile gegenüber Migranten. Canan Turan will das durchbrechen. Sie ist Filmemacherin, Dramaturgin und hat einen wachen Blick für Machtstrukturen. "Film ist eine politische Praxis", sagt sie. Kirsten Dietrich hat mit ihr darüber gesprochen, wie sie diese Praxis sensibler für Diskriminierung gestalten will.
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Folge vom 06.09.2026Angelina Maccarone, Regisseurin und SchriftstellerinWer hart genug ist, viele Absagen einzustecken, bekommt irgendwann vielleicht das Geld für eine Filmproduktion zusammen. Diese Erfahrung steckt im ersten Roman von Angelina Maccarone "Wer nicht kotzen muss, wird Astronaut*in". Darin gibt sie Einblicke in die Arbeit mit Filmstars und schaut hinter die Kulissen des Filmbetriebs. Als Regisseurin und Drehbuchautorin hat Angelina Maccarone große Erfolge erlebt: Für "Verfolgt" hat sie beim Filmfestival Locarno einen Goldenen Leoparden bekommen, sie hat mit Charlotte Rampling gearbeitet und ihr Drehbuch zu "Klandestin" ist mit einem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet worden. Über Erfolge und Schattenseiten im Filmgeschäft hat Frank Meyer mit ihr gesprochen.