München baut: die zweite Stammstrecke der S-Bahn und im Westen der Stadt die Erweiterung der U-Bahnlinie 5. Vorerst "nur" bis Pasing. In weiterer Zukunft von hier bis zum neuen Stadtteil Freiham, dem derzeit größten Städtebauprojekt Deutschlands. Während die Kosten für den Stammstreckenausbau permanent steigen und den Haushalt des Landes Bayern belasten, muss in erster Linie die Stadt für den U-Bahn-Ausbau von der Haltestelle Laimer Platz bis Pasing aufkommen. Dabei rechnet die Stadt mit einer Förderung durch den Bund in dreistelliger Millionenhöhe. Bei taxierten Gesamtkosten von etwa 1,3 Milliarden Euro. Allerdings: Der Förderbescheid liegt nicht vor. Die Stadt droht auf den gesamten Kosten sitzen zu bleiben, was die sowieso schon angespannte Haushaltslage weiter verschärfen würde.
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Der Funkstreifzug Folgen
Ob Lobbyismus, Ausbeutung oder Behördenwillkür: Der "Funkstreifzug" geht als investigative Recherchesendung von BR24 den Dingen auf den Grund, deckt Missstände in Politik und Gesellschaft auf, beschreibt Fehlentwicklungen und analysiert die Hintergründe. Jeden Mittwoch gibt es eine neue Folge.
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Folge vom 29.04.2025Mit dem Kopf durch die Tunnelwand - steckt München zu viel Geld in den U-Bahn-Ausbau?
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Folge vom 22.04.2025Startups und die Bundeswehr: Müssen die Kleinen draußen bleiben?Deutschland muss mehr tun für die eigene Verteidigungsbereitschaft. Da sind sich die Koalitionäre in Berlin einig. Schließlich tritt Russland zunehmend aggressiv auf und die NATO will einen Krieg durch Abschreckung verhindern. Das ruft neue Rüstungsunternehmen auf den Plan: Startups, die teils Innovationstreiber sind. Und die einsteigen wollen, ins Rüstungsgeschäft. Doch das ist nicht so einfach, wie BR-Recherchen zeigen.
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Folge vom 15.04.2025Level IV-Geburtskliniken: Wenn Risikoschwangere in der falschen Klinik entbindenLevel IV-Krankenhäuser, das sind Kliniken der niedirgsten Versorgungsstufe, dürfen eigentlich keine Risikoschwangeren aufnehmen. Sie machen es aber oft. Und das, obwohl in diesen Häusern keine Kinderärzte arbeiten und sie auf Probleme bei Neugeborenen oft unzureichend vorbereitet sind. Mit tragischen Konsequenzen: Immer wieder kommt es zu Geburtsschäden und im schlimmsten Fall auch zu Todesfällen in diesen Krankenhäusern. Das belegen Recherchen von BR, mdr, SWR und rbb
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Folge vom 09.04.2025Müttersterben in Deutschland: Lücken in der Statistik, Risiken für die VersorgungDeutschland rühmt sich einer niedrigen Müttersterblichkeit. Doch viele Fälle werden gar nicht erfasst. Eine Untersuchung zeigt, dass die tatsächliche Zahl - allein im Raum Berlin - mehr als doppelt so hoch ist wie angenommen. Präventiv können Gefahren für werdende Mütter aber nur bekämpft werden, wenn sie bekannt und untersucht sind. Eine Recherche des Bayerischen Rundfunks und des Nachrichtenmagazins Der Spiegel.