Die Right-to-Repair-BewegungDie Right-to-Repair setzt sich seit den frühen 2000er-Jahren weltweit für die Reparierbarkeit von Elektronikprodukten ein. Sie sollen so gebaut werden, dass sie von den Nutzer:innen selbst oder durch unabhängige Werkstätten instandgesetzt werden können. Ziel ist es, Konsumentenrechte zu stärken und Elektroschrott zu reduzieren. Mit der 2024 beschlossenen EU-Richtlinie, die bis Juli 2026 umgesetzt werden muss, gibt es erstmals einen verbindlichen Rahmen für das "Recht auf Reparatur". Hersteller müssen dann Reparaturen erleichtern, Ersatzteile bereitstellen und mehr Transparenz schaffen. Aber es gibt Lücken: Die Regeln gelten nur für ausgewählte Produktgruppen, Ersatzteile können teuer sein, Software-Sperren oder proprietäre Systeme Reparaturen weiterhin erschweren. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 15. 06. 2026.Gestaltung: Anika Haider
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Den Gedanken Raum geben - mit Reportagen, Features, Recherchen, Porträts und Gesprächen aus den Bereichen Wissenschaft und Kunst, Politik und Wirtschaft, Natur und Technik.
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88 Folgen
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Folge vom 15.06.2026Recht auf Reparatur
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Folge vom 11.06.2026Mehr als grüner RasenEin Fußballstadionbesuch in Zeiten des KlimawandelsDas Stadion des traditionsreichen Wiener Sport-Club wurde umfassend neu gedacht. Mit Photovoltaik, Gründach und moderner Gebäudetechnik soll es ökologischen Ansprüchen gerecht werden. Doch wie viel Nachhaltigkeit steckt tatsächlich in einem begrünten Großprojekt? Expertinnen und Experten verweisen auf messbare Effekte, etwa beim Energieverbrauch oder im Mikroklima. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie stark solche Projekte den Alltag rund um den Fußball verändern: für Fans, für den Stadtteil und für die Zukunft großer Sportstätten, wie sie auch bei der bevorstehenden WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko bespielt werden. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 10. 06. 2026.Gestaltung: Florian Jauk
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Folge vom 10.06.2026In memoriam Jean ZieglerDer Schmale Grat der Hoffnung: Ein Porträt des bekannten schweizer Soziologen, der im Alter von 92 Jahren in Genf gestorben ist.Jean Ziegler, geboren 1934 im Schweizer Thun, war UNO-Mitarbeiter und Autor. Er war Genfer Abgeordneter im Nationalrat für die Sozialdemokratische Partei und galt als einer der bekanntesten Kapitalismuskritiker der heutigen Zeit. Viele Jahren setzte er sich für die Menschen ein, die Frantz Fanon die "Verdammten der Erde" genannt hat. Als UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, dann als Vize-Präsident des Beratenden Ausschusses des Menschenrechtsrats kämpfte er gegen Hunger und Unterdrückung, für Menschenrechte und Frieden. Als Buchautor legte er sich mit den Schweizer Banken an und unterstützt seit den 1950er Jahren Befreiungsbewegungen im Globalen Süden. In diesem Portrait aus dem Jahr 2021 spricht Ziegler über wichtige Etappen seines Werdegangs und Erlebnisse, die ihn besonders geprägt haben. (Wh. v. 2021)Gestaltung: Alexander Behr
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Folge vom 09.06.2026Österreichische Medizintechnik in GhanaNeue Wege zum Hören - zwischen Alpenraum und WestafrikaWie gelingt der Aufbau einer gut funktionierenden Gesundheitsversorgung? In Ghana kann dieser Versuch gerade in Echtzeit beobachtet werden. Das Land schafft neue Angebote im Bereich der Hörgesundheit, denn laut WHO soll schon bald jeder vierte Mensch von Hörverlust betroffen sein. Unsere Welt wird lauter, und die Gesundheitssysteme sind gefordert, Antworten zu finden. Dabei greift man in Ghana auch auf Technologien aus der Tiroler Hauptstadt Innsbruck zurück. Dort befindet sich das Unternehmen des Ehepaars Ingeborg und Erwin Hochmair, denen 1977 eine kleine medizinisch-technische Revolution gelungen ist. Ihre Entdeckung ist heute Teil eines breit angelegten Ausbaus der Hörgesundheitsversorgung in Ghana. Trotz moderner Behandlungstechniken bleiben viele Herausforderungen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 09. 06. 2026.Gestaltung: Joshua Mingers