In den letzten Jahren hat sich die Anzahl der Hitzetage in Österreich im Vergleich zum jahrzehntelangen Durchschnitt mehr als verdoppelt. Damit steigt auch die Anzahl der Hitzetoten: Im Rekordsommer 2024 kam es laut einer Schätzung zu rund 1.100 Hitzetoten. Das sind fast doppelt so viele wie im jahrzehntelangen Mittel. Vor allem in den Großstädten führt die Hitze zu mehr medizinischen Notfällen, aber auch zu hitzebedingten Krankheitsfolgen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, kranke Menschen, Babys und Kleinkinder, aber auch Menschen, die im Freien arbeiten oder leben. Was passiert bei Hitze im Körper und ist unser Gesundheitssystem dafür gerüstet? Und welche Maßnahmen müssen heute für die Zukunft getroffen werden? Denn klar ist, dass uns durch den Klimawandel weitere "Rekordsommer" bevorstehen werden. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 23. 06. 2026.Gestaltung: Katharina Gruber
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Folge vom 23.06.2026Hitze: Und ihre Folgen für das Gesundheitssystem
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Folge vom 22.06.2026Von Isotype zum EmojiSymbolsprachen zur Völkerverständigung1936 veröffentlichte Otto Neurath ein kleines Büchlein mit dem Titel "International Picture Language". Darin abgebildet sind Bilder und Symbole, die den Zustand der damaligen Welt widerspiegeln. Eine universelle Bildsprache - so der Anspruch von Otto Neuraths Bildsprache ISOTYPE - muss unabhängig von Grenzen, Bildung und sozialer Gesellschaftsschichten verstanden und vermittelt werden können. Damit dient sie auch der Völkerverständigung. Sie entfernt Trennendes, indem sie Informationen formalisiert auf das Wesentliche reduziert. Im 20. Jahrhundert wurden Symbolsprachen als Versuch verstanden einer Universalsprache näher zu kommen. Haben die heutigen Designer von Symbolen und Piktogrammen den Traum von der babylonischen Sprachentwirrung fortgesetzt oder aufgegeben? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 22. 06. 2026.Gestaltung: Mariann Unterluggauer
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Folge vom 18.06.2026Mord auf der Philosophenstiege: Der Fall SchlickVor 90 Jahren wird der Philosoph Moritz Schlick auf einer Stiege im Hauptgebäude der Wiener Universität erschossen. Der Täter, ein ehemaliger Student Schlicks, gibt als Motiv an, der Professor habe aktiv sein berufliches Fortkommen behindert. Es kursieren aber rasch Gerüchte, ein Deutschnationaler habe das Attentat aus weltanschaulichen Beweggründen begangen. Der gebürtige Berliner Schlick hat den interdisziplinären phillosophischen Zirkel "Wiener Kreis" gegründet. Dessen Ziel ist eine antimetaphysische, rein wissenschaftliche Weltauffassung. Damit vertritt der Zirkel eine Gegenposition zum Deutschen Idealismus und zum autoritären christlich-katholischen Ständestaat. Die Haltung des "Wiener Kreises" wird als "typisch jüdisch" verunglimpft, obwohl Schlick gar kein Jude gewesen ist. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 18. 06. 2026 (Wh. v. 2016).Gestaltung: Sabrina Adlbrecht
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Folge vom 17.06.2026Die Rupert-VermutungWie ein Prinz der Mathematik ein Rätsel aufgabEr war Herzensbrecher, Künstler und Erfinder, Heerführer im Englischen Bürgerkrieg und politischer Pionier in Amerika: Die Vita von Prinz Ruprecht von der Pfalz (1619-1682) aus dem Geschlecht der Wittelsbacher ist barocker Stoff in Überfülle und gäbe Material für mindestens zwei Abenteuerromane. Ein Kapitel dieser Erzählung wurde erst jüngst bekannt: Ruprecht (im Englischen "Rupert" genannt) hinterließ der Nachwelt eine mathematische Hypothese, die die Forschung bis heute beschäftigt. Es geht um die Möglichkeit, einen Tunnel in einen Körper zu bohren, durch den man einen Körper exakt gleicher Größe hindurchschieben kann. Beim Würfel funktioniert das, aber bei anderen Körpern? Die beiden Mathematiker Jakob Steininger und Sergey Yurkevich aus Wien haben nun einen Beweis vorgelegt. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 17. 06. 2026.Gestaltung: Robert Czepel