Mit überwältigender Mehrheit hat das Europäische Parlament Schutzmassnahmen für die europäische Stahlindustrie beschlossen. Damit bekennt sich die EU zu einer protektionistischen Industriepolitik. Für die Schweizer Stahlproduzenten sind das schlechte Nachrichten.
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(01:47) Parlament billigt neue Massnahmen zum Schutz des EU-Stahlmarktes
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Politik
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Folge vom 19.05.2026Parlament billigt neue Massnahmen zum Schutz des EU-Stahlmarktes
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Folge vom 18.05.2026Genf: WHO-Treffen findet ohne Argentinien und die USA stattDas Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff und die anrollende Ebolawelle in Kongo-Kinshasa schüren Ängste. Selten war die Weltgesundheitsorganisation derart nötig wie jetzt. Sie ist aber auch so umstritten wie nie. Ihr jährliches Treffen in Genf findet ohne Argentinien und die USA statt. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:44) Genf: WHO-Treffen findet ohne Argentinien und die USA statt (05:32) Nachrichtenübersicht (09:33) Welche Strategie verfolgt der Iran? (15:35) Wegen der Ukraine-Flüchtlinge: Kantone fürchten Mehrkosten (19:56) Studie hinterfragt die OECD-Mindeststeuer (24:28) Warum Staatsbürgerschaft vom FIS-Chef zu diskutieren gibt (27:50) USA: Donald Trumps Rachefeldzug gegen Thomas Massie (35:43) «Echo Wissen»: Pestizide und Biobauern
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Folge vom 17.05.2026Weltgesundheitsorganisation ruft Ebola-Notstand ausIn den afrikanischen Staaten Kongo-Kinshasa und Uganda ist Ebola ausgebrochen. Bereits 80 Menschen sind an der tödlichen Krankheit gestorben. Nun hat die Weltgesundheitsorganisation eine internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:08) Weltgesundheitsorganisation verhängt internationalen Gesundheitsnotstand wegen Ebola (04:44) Nachrichtenübersicht (10:12) Wie der Bund für genügend Medikamente sorgen will (14:16) Warum das Silicon Valley bei San Francisco mehr als die Tech-Giganten ist (21:28) Welche Weichen die palästinensische Fatah-Partei für ihre Zukunft gestellt hat
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Folge vom 17.05.2026International: Zusammenhalt am Tresen– Frankreichs «Bar-Tabacs»Das «Bar-Tabac» ist eine französische Institution - Bar und Tabakladen in einem. Wenn diese Treffpunkte überleben sollen, müssen sie sich weiterentwickeln, sagen die Behörden und investieren in Transformation. Doch liegt die eigentliche Bedeutung nicht gerade darin, dass sie so bleiben «wie früher»? In manchen «Bar-Tabacs» hängt noch der abgestandene Rauch der Vergangenheit, als die Gäste zum wässrigen Café am Tresen selbstverständlich Zigaretten rauchten – und sie einfach auf den Boden warfen, bevor sie die nächsten anzündeten. «Bar-Tabacs» sind legendär, sie dienten als Filmkulisse, wurden besungen in Chansons - nicht wirklich gemütlich, aber entscheidend als sozialer Treffpunkt, der keine Reservierung verlangt und keine Kleiderordnung kennt. Doch die Französinnen und Franzosen rauchen weniger, das Sozialleben in den Dörfern verändert sich, tausende «Bar-Tabacs» sind verschwunden. Sind diese Lokale noch zu retten? Yann Collet, der Patron im «Café du Centre» in Lothringen versucht es mit Diversifizierung. Bei ihm gibt’s neben Bier und Zigaretten nun auch Schweinsbäckchen mit Pommes und Päckliservice. Chunzi Ye, Patronne im «Étincelle» in Paris, setzte auf sanfte Renovation – sie hoffte, der Funke springe so auf die junge Generation über. Und tatsächlich, das «Étincelle» ist bis spätabends voll. «Die Jungen suchen Authentizität», sagt Joao, ein Stammgast. Im «Bar-Tabac» fänden sie sie.