Der Krieg zwischen den USA und Israel sowie dem Iran dauert bereits fünf Wochen. Ein rascher diplomatischer Durchbruch zeichnet sich nicht ab und US-Präsident Donald Trump droht nun gar mit einer Bodenoffensive, wie das «Wall Street Journal» meldet. Welche Szenarien sind denkbar?
Alle Themen:
(00:06) Intro und Schlagzeilen
(01:40) Trump will Bodentruppen in die Golfregion entsenden
(07:29) Nachrichtenübersicht
(12:19) Auch die Schweiz hat eine koloniale Vergangenheit
(17:30) Krieg im Iran trifft den Tourismus empfindlich
(21:32) Mehr Fairness dank schärferer Regeln im Frauensport?
(26:14) Ehemaliger Militärchef wird wohl Präsident von Myanmar
(28:57) Männliche Küken dürfen nicht mehr getötet werden
(34:25) Beirut, eine Stadt in Trauer
Politik
Echo der Zeit Folgen
«Echo der Zeit» ist die älteste politische Hintergrundsendung von Radio SRF: Seit 1945 vermittelt die Sendung täglich die wichtigsten Nachrichten, Berichte, Reportagen, Interviews und Analysen über das aktuelle Zeitgeschehen
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Folge vom 31.03.2026Will Trump Bodentruppen in die Golfregion entsenden?
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Folge vom 30.03.2026Pakistan: Vermittler zwischen den KriegsparteienPakistan will in den kommenden Tagen Gespräche zwischen Israel, den USA und dem Iran ausrichten. Ziel sei es, den Krieg dauerhaft beizulegen, teilte das pakistanische Aussenministerium mit. Zuvor hatten sich die Aussenminister Saudi-Arabiens, der Türkei, Ägyptens und Pakistans beraten. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:45) Nachrichtenübersicht (05:23) Pakistan: Vermittler zwischen den Kriegsparteien (10:33) Weiterhin keine dringend nötigen Reformen bei der WTO (14:21) Grossratswahlen in Bern: mehr als eine Niederlage für die Mitte (18:41) UNRWA-Chef Philippe Lazzarini geht nicht ohne Bitterkeit (25:26) Das Thema Deepfakes erreicht den Deutschen Bundestag (31:30) «Echo-Wissen»: US-Regierung und die Wissenschaft - keine Freunde
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Folge vom 29.03.2026Offenes Rennen bei den Wahlen in BernDer Kanton Bern hat eine neue Regierung und ein neues Parlament gewählt. Bisher sassen vier Bürgerliche und drei Politiker aus dem links-grünen Lager in der Kantonsregierung. Im Wahlkampf haben sowohl das rechte als auch das linke Lager Ansprüche auf einen zusätzlichen Sitz angemeldet. Alle Themen (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:20) Offenes Rennen bei den Wahlen in Bern (05:19) Nachrichtenübersicht (11:18) Proteste gegen Trump: auf dem Land mit Mut auf die Strasse (16:47) Zu hohe Kosten beim Textilrecycling in der EU (20:37) Drogenkriminalität in Marseille: vermehrt Jugendliche beteiligt
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Folge vom 29.03.2026International: EU-Textil-Recycling unter grossem DruckIn der EU besteht die Pflicht, Altkleider zu sammeln. Die Flut von billigen Textilien aus China macht das Recycling unrentabel. Textilien in Altkleider-Container zu werfen, scheint umweltfreundlich. Doch die Realität ist ernüchternd: Pro Jahr entsorgt jede Person in der Europäischen Union im Schnitt 16 Kilogramm Textilien, aber nur 15 Prozent davon werden gesammelt – trotz gesetzlicher Pflicht. Die Niederlande sind mit einer Sammelquote von 50 Prozent führend, aber selbst dort brechen die Preise für Altkleider ein. Das gefährdet soziale Projekte, die durch den Verkauf finanziert werden. Das Unternehmen «Sympany» versucht durch Automatisierung die Kosten um 80 Prozent zu senken, doch Billigkleider aus China (v. a. von Shein und Temu) überfluten den Markt. Diese minderwertigen, synthetischen Kleidungsstücke sind oft nicht recyclebar und landen im Müll. Die Kosten trägt die Entsorgungsbranche, während die Preise für Alttextilien weiter fallen. Die EU findet keine Antwort auf die Billigstkultur. Der Boom von «Ultra-Fast-Fashion» untergräbt das Recycling-System und verschärft die Krise. Nur wenn keine Anreize zur Überproduktion mehr bestehen, kann sich das ändern.