"Es gibt nichts, wofür ich mich fürchte – außer davor, Fehler zu
machen", sagt der Kölner Urologe und Autor des Buches "Fit im Schritt –
Wissenswertes vom Urologen“, Volker Wittkamp, im ZEIT-ONLINE-Podcast
„Frisch an die Arbeit“. Im Podcast erzählt er, wie sein Arbeitsalltag
aussieht. Der 35-Jährige sagt: "Bei Urologie denkt jeder, die Patienten
sind ältere Männer mit Prostata-Problemen." Tatsächlich seien Urologen
aber für ein viel breiteres Spektrum an Organen zuständig – bei Männern
wie Frauen für die Nieren, die Harnleiter und die Harnröhren, bei
Männern außerdem für die Prostata und die Hoden. Wittkamp schätzt, dass
etwa 70 Prozent seiner Patienten Männer und 30 Prozent Frauen seien.
Wittkamp erzählt im Podcast auch von Fällen, in denen sich Männer Rosen
in die Harnröhre geschoben haben und von Penisringen, die so fest am
Gemächt saßen, dass Wittkamp die Feuerwehr rufen musste, um den
betreffenden Ring vom Geschlechtsorgan flexen zu lassen. Nicht alle
Fälle aber seien dramatisch. Manchmal könne er seinen Patienten auch
einfach Erleichterung verschaffen, wie etwa im Falle eines Harnstaus –
dann nämlich, wenn jemand durch eine Verkrampfung einfach keine Wasser
mehr lassen kann. Er habe schon erlebt, dass Patienten statt der
üblicherweise 300 Milliliter fast sechs Liter Urin in der Blase
aufgestaut hätten, die er als Arzt durch einen Blasenkatheter habe
ablassen können. "Das ist die größte Erleichterung, die man jemandem
verschaffen kann", sagt Wittkamp.
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Talk
Frisch an die Arbeit Folgen
Alle 14 Tage stellen Hannah Scherkamp, Elise Landschek und Daniel Erk spannenden Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft Fragen über ihr persönliches Verhältnis zu ihrer Arbeit. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo
Folgen von Frisch an die Arbeit
235 Folgen
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Folge vom 30.04.2019Was macht man als Urologe genau, Herr Dr. Wittkamp?
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Folge vom 16.04.2019Warum waren Sie ausgebrannt von Ihrer Arbeit, Edin Hasanović?"Ich habe Angst vor Routine", sagt der Schauspieler Edin Hasanović im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Es sei nicht das Lob von anderen, sondern sein eigener Antrieb, der ihn immer wieder zu Höchstleistungen antreibe. "Ich spiele supergerne Rollen, die möglichst weit weg von mir ist. Das was nah dran ist, das ist für mich gar keine Arbeit", sagt der 27-Jährige, der derzeit im Audible-Hörbuch "Die Juten Sitten" den Gigolo Fritz spricht. Im Podcast spricht er auch über die Schattenseiten seines Berufs: Im vergangenen Jahr habe er zu viel gearbeitet, war am Ende ausgebrannt und stürzte dann auch noch im Urlaub so schlimm, dass er mehrere Wochen im Rollstuhl saß. "Aber das letzte Jahr war auch das Wichtigste, weil es so schlimm war. Ich muss meine Art zu arbeiten ändern, sonst macht das mich kaputt", sagt Hasanović. Was seine Lehren aus dieser Zeit sind, erzählt er im Podcast. Er sagt außerdem: "Ich bin mir bewusst, dass es Leute gibt, die besser sind, und dass jemand kommt, der mich ablöst. Darauf bin ich vorbereitet.“ [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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Folge vom 02.04.2019Lena Meyer-Landrut, warum haben Sie darüber nachgedacht, aufzuhören?Lena Meyer-Landrut, 27, wurde vor zehn Jahren bekannt, als sie den Eurovision Song Contest mit dem Lied "Satellite" gewann. Ihre drei Songs stiegen gleichzeitig in die Top 5 der Charts, das hatte es noch nie gegeben. Sie wurde unter anderem mit zwei Echos, dem Deutschen Fernsehpreis, zwei goldenen Kameras und der 1Live-Krone ausgezeichnet. Doch im Podcast erzählt sie von einer Phase in ihrem Leben, in der sie nicht mehr konnte. Das war vor anderthalb Jahren, als ihr neues Album fast fertig war. Sie sagt: "Ich war müde und erschöpft und traurig. Habe morgens keinen Bock gehabt, ich war lustlos." Und: "Ich hatte so langsam über die Jahre den Bezug zu mir selbst verloren." Sie entschied, das Album abzusagen. Das musste sie nicht nur den Fans, sondern auch ihrer Plattenfirma erklären: "Ich habe in Meetings gesessen mit Ü40-Männern, die mich anguckten, als würden sie die Welt nicht mehr verstehen, und ich sagte: Leute, ich fühl‘s einfach nicht. Es geht nicht.“ Sie verordnete sich eine Pause von ihren Social-Media-Kanälen und beschäftigte sich mit sich selbst. Wer bin ich? Was will ich eigentlich? Soll ich ganz aufhören? Sie sagt: "Ich hatte vor vielen Fragen, die ich mir gestellt habe, total viel Angst. Mein ganzes Leben hätte sich verändert." Eine Erkenntnis half ihr dabei weiter: "Dass es die Möglichkeit gibt, meine Person nicht verbiegen zu müssen für den Beruf." In diesen Tagen erscheint ihr neues Album "Only Love, L.“. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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Folge vom 19.03.2019Was machen Sie mit Ihren 85 Millionen, Michael Brehm?"Richtige künstliche Intelligenz gibt es noch nicht", sagt der Start-up-Gründer Michael Brehm im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. "Aber die Algorithmen entwickeln sich massiv weiter." Brehm wurde als Geschäftsführer von Deutschlands größtem sozialen Netzwerk StudiVZ bekannt, das wie ZEIT ONLINE zur Holtzbrinck-Gruppe gehörte. Noch vor seinem 30. Geburtstag verkaufte er das Netzwerk für 85 Millionen Euro. Heute leitet der mittlerweile 38-Jährige das KI-Start-up i2x, eine intelligente Sprachsoftware. Im Podcast erzählt Brehm, wie er nach dem Verkauf von StudiVZ zunächst Start-ups für Rabattgutscheine gründete und in andere Start-ups investierte. Irgendwann habe er jedoch bemerkt, dass Geld allein kein Antrieb für ihn sei. "Was erzählst du deinen Kindern, wenn du 65 bist, was du mit deinem Leben gemacht hast?", fragt er. Deshalb beschäftigt Brehm sich heute damit, wie man mit künstlicher Intelligenz Sprache versteht, strukturiert und besser auswertet. Er sagt: "Unsere Vision ist es, Menschen zu helfen, besser miteinander zu kommunizieren.“ [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.