Wirtschaft
Handelsblatt Economic Challenges - Podcast über Wirtschaft, Konjunktur, Geopolitik und Welthandel Folgen
Im Podcast Handelsblatt Economic Challenges diskutieren Professor Bert Rürup, der Chefökonom des Handelsblatts, und Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, aktuelle nationale wie globale wirtschaftliche Probleme sowie die politischen Optionen und deren Folgen. Handelsblatt Economic Challenges finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen - und natürlich auf der Handelsblatt-Website. Jetzt reinhören: Jeden Freitag Bert Rürup, Handelsblatt-Chefökonom, im Gespräch mit Michael Hüther, dem Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker
Folgen von Handelsblatt Economic Challenges - Podcast über Wirtschaft, Konjunktur, Geopolitik und Welthandel
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Folge vom 13.12.2019Global Chances | GroßbritannienBei den Parlamentswahlen in Großbritannien haben die Torries eine absolute Mehrheit erzielt. Damit steht dem Brexit-Wunsch von Premier Johnson nur noch wenig im Weg. Der finale Austritt könne sich aber noch in die Länge ziehen, warnt Professor Bert Rürup in einer neuen Folge des Handelsblatt Research Institute Podcasts Global Chances. Er gibt ein Ex-EU-Mitglied als Beispiel, "schon das kleine Grönland hat drei Jahre verhandelt um aus der EU auszutreten." Mit dem immer realistischer werdenden Brexit sei Europa geschwächt. Ökonomisch, wie auch geopolitisch. Sigmar Gabriel wünscht sich daher, dass ein Vorschlag des französischen Präsidenten umgesetzt wird. Einen europäischen Sicherheitsrat, indem auch Platz für die Briten ist. "Und zwar mit vollem Sitz und Stimme. Auch ohne eine Mitgliedschaft in der EU", so der ehemalige Außenminister.
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Folge vom 06.12.2019Global Chances | FrankreichDie Bundesregierung von Angela Merkel hat dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron lange die kalte Schulter gezeigt. Nun macht Macron Europapolitik an Deutschland vorbei. Das war schon bei der Durchsetzung der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen so. Er weigert sich nun, auch nur Verhandlungen zu beginnen über neue Mitgliedsstaaten der EU. Das ist ein Stoppsignal in Richtung Deutschland, findet Sigmar Gabriel. Für am gefährlichsten halt er jedoch die Bemerkung über die NATO, dass das Militärbündnis hirntot sei. Polen und das Baltikum und Osteuropa setzten in Sicherheitsfragen viel stärker auf die USA und auf das Bündnis in der Nato. Würde Deutschland zum Beispiel hier Frankreich folgen und sich von der Nato distanzieren, würde dies Europa paradoxerweise eher spalten.
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Folge vom 29.11.2019Global Chances | US-PräsidentDer Milliardär und Unternehmer Michael Bloomberg will amerikanischer Präsident werden. Doch diese Kandidatur für die Demokratische Partei könnte die Konkurrenz von US-Präsident Donald Trump weiter schwächen. Denn Bloomberg konkurriert vor allem mit dem bisher aussichtsreichsten Bewerber der Demokraten: Joe Biden, der früher US-Vizepräsident war. Das Feld der demokratischen Präsidentschaftsbewerber ist nach Einschätzung des ehemaligen Bundesaußenministers Sigmar Gabriel jetzt schon ziemlich unübersichtlich und sehr aufgesplittert. Deswegen suchten moderate Kräfte in der Demokratischen Partei nach einem Ausweg, um doch noch gegen den amtierenden Präsidenten Donald Trump einen konkurrenzfähigen Kandidaten aufzustellen. Ob dies der Milliardär und Unternehmer Michael Bloomberg sein kann, bezweifelt Gabriel allerdings im Podcast „Gobal Chances“: „Ich glaube, dass das eine Fehlkalkulation ist.“ Auch für Professor Bert Rürup, den Chefökonomen des Handelsblatts, ist nun klar: „Der amtierende Präsident wird nach Lage der Dinge der nächste US-Präsident sein.“ Denn in der Republikanischen Partei gebe es keinen ernsthaften Bewerber. Trump sei es gelungen, die ganze Partei zu verändern und nach rechts zu rücken, stellte Gabriel fest. Moderate Republikaner würden oft von Trump und seinen Anhängern unter massiven Druck gesetzt. Viele hätten Angst, ihren Wahlkreis zu verlieren, wenn sie sich gegen den Präsidenten stellten.
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Folge vom 22.11.2019Global Chances | RusslandWelche Rolle kann Russland noch weltpolitisch spielen? Darüber diskutieren Sigmar Gabriel und Bert Rürup in der neuen Podcastserie “Global Chances”. Die ökonomischen Fakten sprechen für Rürup eine klare Sprache: Das Bruttoinlandsprodukt ist überschaubar, es entspricht dem von Südkorea und wird zu 80 Prozent in Moskau und Petersburg erwirtschaftet. Kein Wunder also, dass es in Russland eine Menge Unzufriedenheit gibt, wie Sigmar Gabriel feststellt. Er war in dieser Woche in Moskau auf Einladung der deutsch-russischen Außenhandelskammer und des Deutsch-Russischen Forums.