Die antike Stadt Ephesos ist vermutlich Vielen ein Begriff. Nicht ganz so bekannt ist eine deutlich ältere Siedlung im Süden von Ephesos. Schon vor über 8000 Jahren haben dort Menschen in Häusern gelebt. Ans Tageslicht gebracht hat das alles die Archäologin Barbara Horejs mit ihrem Team in den letzten knapp 20 Jahren. Barbara Horejs leitet das Archäologische Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, sie ist Spezialistin für die frühe Besiedlungsgeschichte des fruchtbaren Halbmonds, also jener Länder in Südwestasien, die auf der Landkarte zusammen die Form eines Halbmonds einnehmen. Dieser fruchtbare Halbmond gilt als die Wiege der Landwirtschaft in unseren Breiten. Im Gespräch mit Birgit Dalheimer geht es um den Beginn der Sesshaftwerdung, darum, wie sich diese Lebensweise aus dem Osten kommend über Europa verbreitet hat, um Grabungsglück, neue Funde, die alte Erkenntnisse auf den Kopf stellen, und um die Vergangenheit als Spiegel für die Gegenwart. (WH v. 12.12.2025)
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Folge vom 21.08.2026Barbara Horejs, Archäologin
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Folge vom 21.08.2026Barbara Horejs - LangversionDie antike Stadt Ephesos ist vermutlich Vielen ein Begriff. Nicht ganz so bekannt ist eine deutlich ältere Siedlung im Süden von Ephesos. Schon vor über 8000 Jahren haben dort Menschen in Häusern gelebt. Ans Tageslicht gebracht hat das alles die Archäologin Barbara Horejs mit ihrem Team in den letzten knapp 20 Jahren. Barbara Horejs leitet das Archäologische Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, sie ist Spezialistin für die frühe Besiedlungsgeschichte des fruchtbaren Halbmonds, also jener Länder in Südwestasien, die auf der Landkarte zusammen die Form eines Halbmonds einnehmen. Dieser fruchtbare Halbmond gilt als die Wiege der Landwirtschaft in unseren Breiten. Im Gespräch mit Birgit Dalheimer geht es um den Beginn der Sesshaftwerdung, darum, wie sich diese Lebensweise aus dem Osten kommend über Europa verbreitet hat, um Grabungsglück, neue Funde, die alte Erkenntnisse auf den Kopf stellen, und um die Vergangenheit als Spiegel für die Gegenwart. (WH v. 12.12.2025)
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Folge vom 14.08.2026Yoko Tawada, japanisch-deutsche Schriftstellerin und Sprachkünstlerin„Yoko Tawada beschreibt die Welt so, wie sie aussähe, könnte man gleichzeitig träumen und hellwach sein“, hat eine Rezensentin über die japanisch-deutsche Schriftstellerin gesagt. Alles scheint in Tawadas Büchern möglich: Da wird eine Liebesgeschichte aus der Perspektive von Gegenständen erzählt; eine Frau verwandelt sich in ein Schuppentier und reist durch Traumsequenzen; oder drei Eisbären erzählen ihre Geschichte von Emigration und Wanderschaft, einer davon der Berliner Zoobär Knut. Mit Humor, genauem Blick, leichtfüßig kommen Tawadas Erzählungen, Romane, Gedichte, Hörspiele und Theaterstücke daher, und behandeln doch gewichtige Themen wie Fremdheit, Identität, Sprache oder die Reaktorkatastrophe von Fukushima. Yoko Tawada, geboren 1960 in Tokyo, reiste in jungen Jahren nach Europa – und blieb. Erst in Hamburg, dann in Berlin, wo sie bis jetzt lebt und arbeitet. Dort hat Judith Brandner, selbst Japanologin und Japankennerin, sie zum Gespräch getroffen. (WH von 19.12.2025)
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Folge vom 13.08.2026Sonia Kleindorfer - LangversionAls junge Verhaltensforscherin war Sonia Kleindorfer unter anderem in Tansania unterwegs, wo sie mit der berühmten Schimpansen-Forscherin Jane Goodall gearbeitet hat. Ihr eigenes Spezialgebiet wurde das Verhalten von Vögeln. Die 1966 in Philadelphia in den USA geborene Sonia Kleindorfer kam zum Zoologie-Studium nach Wien. Auf Galapagos erforscht sie die berühmten Darwin-Finken. In Australien hat sie knapp 20 Jahre an der Flinders University gearbeitet. Seit 2018 ist sie zurück in Österreich. Ob auf den streng geschützten Galapagos-Inseln, in der landwirtschaftlich genutzten Gegend rund um Grünau im Almtal oder in den trockenen Buschregionen Südaustraliens: In all ihren Forschungsstationen interessiert sich Sonia Kleindorfer nicht nur für das Verhalten der Tiere, sondern auch die Bedingungen des Zusammenlebens zwischen Tier und Mensch. Im Gespräch mit Birgit Dalheimer erzählt sie auch davon was man vom Verhalten der Tiere auch über den Menschen lernen kann. (WH von 24.4.2026)