
Wissenschaft & Technik
Instabile Alpen: Wenn Naturgefahren unsere Outdoor-Aktivitäten bedrohen
Der Klimawandel verändert die Alpenregion äußerst schnell: Die Gletscher schmelzen, der Permafrost löst sich auf, und die Hänge werden zunehmend instabil. Dadurch steigt das Risiko von Felsstürzen und Erdrutschen. Zugleich nehmen extremere Wetterbedingungen sowohl an Häufigkeit als auch an Intensität zu. Ebenso besteht ein höheres Risiko für Kaskadeneffekte von Gefahren.
Tirol, das österreichische Bundesland mit dem höchsten Tourismusaufkommen, zieht seine wirtschaftliche Stärke und kulturelle Identität aus sportlichen und Freizeitaktivitäten im Gebirge. Es ist wichtig, sich auf die verstärkten natürlichen Bedrohungen einzustellen, auch in höheren Lagen. Schutzvorkehrungen müssen intensiviert werden, im Einzelfall ist es notwendig, Seilbahnen anders zu positionieren.
Welche Vorbereitungen haben wir getroffen, um den wachsenden Gefahren entgegenzutreten? Wo stoßen eingeführte Schutzmaßnahmen auf ihre Limitationen? Und wie könnten Sicherheit, Umweltschutz und wirtschaftliche Interessen miteinander harmonisiert werden? Diese Fragen erörtern Gebirgsforscherin Margreth Keiler, der Sprecher der Seilbahnwirtschaft Reinhard Klier und Umweltanwalt Johannes Kostenzer unter der Moderation von Juliane Nagiller.
Instabile Alpen: Wenn Naturgefahren unsere Outdoor-Aktivitäten bedrohen im Überblick
| Sendezeit | Mo, 10.08.2026 | 16:05 - 17:00 Uhr |
| Sendung | Ö1 "Science Arena" |