Ein Jahr nach der Vorstellung des „Heinemannkegels“ auf der Exceed Konferenz in Berlin hat mir Florian Heinemann mir genau zu diesem Thema diskutiert. Der Kegel ist ein Symbol für die Limitierung von „normalen“ E-Commerce Modellen. Wenn es nur noch um die Optimierung von Shopsystem, SEO Maßnahmen, Conversion & Bestandskundenmarketing geht, dann sollte man entweder exklusive Produkte handeln, z.B. als Hersteller, oder sich überlegen ob es wirklich sinnvoll ist in diesen Bereichen mit Amazon, Zalando & Otto in einen Wettbewerb einzutreten. Der Blick auf die Optimierungserfolge dieser Unternehmen verstellt außerdem viel zu oft den Blick fürs Wesentliche – das Geschäftsmodell. Genau darüber habe ich mit Florian diskutiert. Welche Chancen haben eigentlich regionale Modehändler im Netz? Was sollte der Besitzer eines Spielzeugladens tun? Ist der Kegel falsch? Kommt man ganz ohne diese Optimierungen aus? Florian Heinemann ist Namenspatron, weil ihm wie kaum einem Zweiten in Deutschland diese Optimierungskompetenzen zugesprochen werden.
Wirtschaft
Kassenzone | CEO Interviews Folgen
Kassenzone.de analysiert E-Commerce Strategien und Geschäftsmodelle. Wöchentlich sprechen Gründer und CEOs von Händlern, Marken und Herstellern über ihr Geschäftsmodell und die eigene E-Commerce Strategie. Die Gäste werden befragt Karo Junker de Neui, Geschäftsführerin von Etribes und von Alexander Graf, Geschäftsführer & Gründer von Spryker Systems.
Folgen von Kassenzone | CEO Interviews
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Folge vom 13.04.2014K#31 „Wer online mit seinem Sortiment 1:1 gegen Zalando & Co. konkurriert, hat keine Chance.“
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Folge vom 06.04.2014K#30 Digitalpotentiale von Handelsportfolios. Interview mit Sebastian Theobald von Hanse ConsultingWenn PE Unternehmen oder Family Offices sich an Handelsunternehmen beteiligen, dann tun sie das u.a. deshalb, weil sie glauben durch bestimmte Investitionen oder Merger den Verkaufswert des Unternehmens zu erhöhen. Die klassischen BWL Strategien, streng nach Porter, sind aber im aktuellen Marktumfeld zunehmend schwerer anzuwenden. „Nur“ kaufen, konsolidieren, entschlacken & Co. hilft nicht mehr. Stationäre Category Killer werden auf einmal von Amazon angegriffen und absolut sicher geglaubte Einnahmen werden nun von neuen Wettbewerbern aus China generiert. Vor diesem Hintergrund schauen sich diese eher konservativ investierenden Anleger das Thema „Digitalisierung“ und „E-Commerce“ genauer an.
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Folge vom 06.04.2014K#29 Öffnungszeiten für Onlineshops. Interview mit Christoph Wenk-Fischer (bevh)Nach meinem denkwürdigen Schlagabtausch mit Lovro Mandac auf einem Immobilienkongress in Berlin vor ein paar Wochen, bei dem es auch darum ging zu überlegen wie man dem Onlinehandel beikommen kann, ist mir insbesondere der Vergleich der Öffnungszeiten stationär vs. online in Erinnerung geblieben. Aus Sicht einiger, sehr konservativ denkender stationärer Verfechter, ist es unfair, dass der Onlinehandel Sonntags verkauft, während der stationäre Handel seine Pforten Sonntags seit dem 01.10.1900 schließen muss
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Folge vom 06.04.2014K#28 Wer ist denn hier wirklich tot?Die „Todesliste“ der Wirtschaftswoche schlägt Wellen. Herrlich was man mit so provokanten Titeln an Feedback bekommt. Das nehme ich zum Anlass, um endlich mal einen Beitrag über Chancen zu Schreiben und den „Todeskandidaten“ mal so richtig Hoffnung zu machen, nachdem die Insolvenzexperten Studienautoren ihr Urteil gesprochen haben. Der Titel der WiWo ist viel reißerischer als die sehr lesenswerte Studie selber, weil diese eher prüft welche Unternehmen aus Kundensicht besonders „fit“ sind und dabei diverse Onlinedynamiken sehr gut berücksichtigt. http://www.kassenzone.de/2014/04/02/wer-ist-denn-hier-wirklich-tot/