Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Ostpreußen zwischen der Sowjetunion und Polen aufgeteilt, die Deutschen vertrieben. Für viele Kinder begann eine Zeit bitteren Hungers. Immer auf der Suche nach Essen, zogen die sogenannten Wolfskinder durch die Wälder oder schlichen über die Grenze nach Litauen. Hier wurden sie oft von Bauern aufgenommen – als billige Arbeitskräfte oder als Teil der Familie.
Religiös
Lebenswelten Folgen
Sinnliche Reportagen, nüchterne Analysen, Porträts von lebenden und historischen Persönlichkeiten, philosophische Betrachtungen existenzieller Themen, kritische Berichte zu aktuellen Fragen, sowie Lebensberatung und Aufklärung.
Folgen von Lebenswelten
58 Folgen
-
Folge vom 01.03.2026Die Geschichte der ostpreußischen Wolfskinder - Hunger als ständiger Begleiter
-
Folge vom 22.02.2026Medizin ohne Mitgefühl? - Ausbildung mit LückeÄrztinnen und Ärzte, die mit viel Zeit und Einfühlungsvermögen auch schwierigste Befunde behutsam erklären. Die Realität scheint oft eine andere. Schicksalsschwere Diagnosen zwischen Tür und Angel. Patienten, die sich nicht betreut, sondern abgefertigt fühlen. Wie lernen angehende Mediziner, wie sie mit erkrankten Menschen und ihren Angehörigen umgehen? Und wieviel Empathie braucht die Medizin?
-
Folge vom 15.02.2026Das neue Afghanistan - Die Taliban zwischen Radikalität und PragmatismusAfghanistan ist im fünften Jahr der Herrschaft der Taliban deutlich auf dem Weg zu einem totalitären Gottesstaat. Vor allem in den Städten herrscht Angst – vor den Patrouillen der Sittenpolizei und dem allgegenwärtigen Geheimdienst. Doch die Taliban sind keine homogene Gruppe, es gibt deutliche Brüche zwischen den Pragmatikern in der Hauptstadt Kabul und den Radikalen im südafghanischen Kandahar.
-
Folge vom 08.02.2026Quellen der Kraft - Verbunden seinAls sie 12 Jahre alt ist, verliert Selina rasch ihre Sehkraft. Heute ist sie 27 und hat Wege gefunden, mit ihrer Einschränkung zu leben: In ihrem Videoblog berichtet die Studentin über den Alltag mit Sehbehinderung und macht anderen Betroffenen Mut. Mit vielen Menschen in der digitalen, aber auch in der realen Welt verbunden zu sein, gibt ihr Kraft. Auch für Sagithjan Surendra ist der Austausch mit anderen Menschen die Kraftquelle schlechthin. Als Kind von Geflüchteten hatte er oft das Gefühl, nicht ganz dazu zu gehören. Mit 18 gründet er das Aelius Förderwerk, das sich für bessere Bildungschancen für sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler einsetzt. Auch beruflich sieht der talentierte Netzwerker seine Mission darin, den Interessen junger Menschen politisch mehr Gehör zu verschaffen.