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Lern-Therapie und Nachteilsausgleich: Hilfe bei Lese- und Rechtschreibstörung
Die Buchstaben verschwimmen förmlich ineinander, und beim Verfassen von Texten ergibt sich kein verständlicher Sinn. Auch laut vorzulesen ist eine echte Tortur. Kinder, die von Legasthenie betroffen sind, was als Störung im Bereich des Lesens und Schreibens gilt, stehen vor einer ganz speziellen Herausforderung in der Schule.
Ihre Intelligenz unterscheidet sich nicht von der ihrer Altersgenossen. Vielmehr verlaufen einige neurologische Abläufe in ihrem Gehirn einfach anders. Dennoch erfahren diese Kinder Frustration, da sie immer wieder an Aufgaben scheitern, die für andere recht einfach erscheinen. Mit gezielter Unterstützung sind sie jedoch in der Lage, ihre Probleme zu meistern und mit Zutrauen ihren Weg zu gehen. Eine frühe Förderung ist entscheidend, denn Legasthenie verschwindet nicht von selbst. Es ist jedoch nie zu spät, mit einer therapeutischen Behandlung zu beginnen. Auch als erwachsene Personen können maßgeschneiderte Maßnahmen noch von großem Nutzen sein.
Lern-Therapie und Nachteilsausgleich: Hilfe bei Lese- und Rechtschreibstörung im Überblick
| Sendezeit | Di, 08.09.2026 | 10:08 - 11:30 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Journal am Vormittag - Sprechstunde" |