Kultur & Gesellschaft
Litradio Folgen
litradio ist ein Internetportal, das sich ganz der Literatur in ihrer akustischen Form widmet: Ein Literaturradio mit Lesungen und Vorträgen, Gesprächen und Hörspielen, bei dem sich die Benutzer ihr jeweils eigenes Programm selbst zusammenstellen; wann und wo immer sie wollen. Online seit Anfang 2009 präsentiert Litradio Lesungen, Vorträge, Gespräche, Hörspiele etc. Litradio versteht sich nicht nur als ein Archiv für Literatur zum Hören, sondern vor allem auch als Resonanzraum gegenwärtigen literarischen und kulturellen Lebens. Litradio ist überdies ein Netzwerk, an dem sich Veranstalter und Institutionen, Autoren und Verlage gleichermaßen beteiligen – Ein literarisches Webradio mit dem Fokus auf originäres und authentisches Material. Die Redaktion von Litradio setzt sich aus Studierenden der Universität Hildesheim und insbesondere des renommierten Studiengangs Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus zusammen.
Folgen von Litradio
-
Folge vom 14.05.2019"Diesen Satz streichen: Sexismus im Literaturbetrieb": Erzählungen vom Machtgefälle.Ein Vortrag von Schriftstellerin und Journalistin Tanja Dückers im Rahmen der von artemis organisierten Veranstaltungsreihe "Diesen Satz streichen: Sexismus im Literaturbetrieb". In dieser zweiten Ausgabe geht es um "Erzählungen vom Machtgefälle". Referentin: Tanja Dückers. Begrüßung: Judit Hoffkamp. Moderation: Theresa Sigusch. Wer ist artemis? Gegründet im Sommer 2018. Das artemis Kollektiv beschäftigt sich mit der strukturellen Diskriminierung von Frauen* im Literaturbetrieb.
-
Folge vom 03.05.2019"Diesen Satz streichen: Sexismus im Literaturbetrieb": Studieren im Patriarchat.Hast Du Dich schon mal gefragt, wie Du reagierst, wenn sexistische Texte in der Werkstatt besprochen werden? Hast Du eine Utopie im Kopf, wie Dein Studienort aufgebaut sein sollte? Wer kann und sollte feministische Texte schreiben? Was darf, kann oder muss Literatur sein? Wie beschäftigen wir uns mit Formen der Diskriminierung und wer trägt die Verantwortung dafür diese zu adressieren? Wie können wir eine feministische Debatte am Institut lebendig und nachhaltig gestalten? Ein Gespräch mit Studierenden des literarischen Schreibens: Özlem Dündar (Deutsches Literaturinstitut Leipzig), Tatjana von der Beek (Literaturinstitut Hildesheim, Solo) und Theresa Sigusch (Literaturinstitut Hildesheim, artemis). Moderation: Judit Anna Hoffkamp
-
Folge vom 23.03.2019Verrufene Fantasy - Interview mit Annette Pehnt zur Fantastischen KonferenzUnter dem Titel „Wirklichkeit(en)“ fand am 14. Und 15. Februar 2019 die „Fantastische Konferenz“ am Kulturcampus der Universität Hildesheim statt. Kinder und Jugendliche aus Schulen der Umgebung beschäftigten sich hier als Expert*innen mit Fragen, wo und was Geschichten ausmacht, wie und welche Wirklichkeiten erschaffen werden, und probierten sich auch selbst darin aus. Litradio führte ein Interview mit Annette Pehnt. Ihr ist es zu verdanken, dass die „Die Fantastische Konferenz“ ihren Weg nach Hildesheim fand. Eine Vorgängerin war nämlich „Die Erstaunliche Konferenz“, die 2018 im Freiburger Literaturhaus stattgefunden hatte. Der Gedanke war, andere Wesentlichkeiten von Kinderliteratur zu beleuchten. Es bleibt die Voraussicht, dass alle guten Dinge drei sind, und wir uns irgendwann auch noch auf „Die Andere Konferenz“ freuen können.
-
Folge vom 23.03.2019"Über die Massmannsmauer" und "Oxymooron" - Lesung auf der fantastischen KonferenzUnter dem Titel „Wirklichkeit(en)“ fand am 14. Und 15. Februar 2019 die „Fantastische Konferenz“ am Kulturcampus der Universität Hildesheim statt. Kinder und Jugendliche aus Schulen der Umgebung beschäftigten sich hier als Expert*innen mit Fragen, wo und was Geschichten ausmacht, wie und welche Wirklichkeiten erschaffen werden, und probierten sich auch selbst darin aus. Die Studierenden des Seminar zu Kinderliteratur, welches von Annette Pehnt im Wintersemester gegeben wurde, und das auch das Thema der Konferenz behandelte, waren nicht nur ein großer Teil der Organisation. Sie verfassten auch Texte, von denen ein Teil dann den jungen Besucher*innen vorgelesen wurde. Es lasen: Nitay Feigenbaum las „Oxymooron“ von Alexa Dietrich: Das Ich findet am Strand das Oxymooron und als vierköpfiges Trio machen die Crew der Arapaima (die Käpt’n, Smutje, das Oyxmooron und das Ich) sich auf die Suche nach den Artgenossen von Oxy. Alexa Dietrich las „Über die Massmannsmauer“ von Nitay Feigenbaum: Mo, der eigentlich Moritz heißt, ist nach Ferien in California (das liegt in in America) jetzt einen Kopf größer. Groß genug, um über die Massmannsmauer zu schauen.