Chinesische Alltagsvlogger zeigen auf YouTube und TikTok ihr Leben – Pakete schleppen, Geschirr spülen, schweigend in einer WG wohnen. Was banal klingt, zieht im Westen Hunderttausende an. Denn was aus China nach außen dringt, ist meist durch Medien gefiltert – diese Vlogs wirken wie ein direktes Fenster in einen fremden, aber erstaunlich vertrauten Alltag.
Doch das Bild bleibt selektiv: Politik kommt nie vor – aus Kalkül. Wer die Regierung kritisiert, riskiert Kontolöschung oder Schlimmeres. Was diese Videos über China verraten und was sie verschweigen, erklärt Asien-Redaktorin Katrin Büchenbacher.
Gast: Asien-Redaktorin Katrin Büchenbacher
Host: Dominik Schottner
Redaktion: Antonia Moser
Alle in der Folge erwähnten Videos findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/videos-aus-dem-alltag-von-chinesen-und-chinesinnen-warum-millionen-zuschauen-ld.1934469) im Artikel von Katrin.
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Folge vom 11.05.2026Obst essen und Arbeiten: Warum junge Chinesen ihren Alltag filmen und posten
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Folge vom 10.05.2026NZZ Geopolitik: Fussball-WM 2026 im Schatten von Trump - Die unzerstörbare Macht der FifaDer wöchentliche Podcast [NZZ Geopolitik](https://www.nzz.ch/podcast/geopolitik) ist diesen Sonntag zu Gast hier bei NZZ Akzent. Wenn dir das Format gefällt: Eine neue Folge von NZZ Geopolitik erscheint immer mittwochs auf deiner Lieblingsplattform. Abonnier uns gerne. Und darum geht es diesmal: In wenigen Wochen startet mit der Fussball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada das grösste Sportereignis der Welt. Doch die Vorfreude wird von massiven geopolitischen Spannungen und einer hochgradig aufgeladenen Stimmung begleitet. In dieser Folge von «NZZ Geopolitik» analysiert der Sozialwissenschaftler Henk-Erik Meier von der Universität Münster, warum die Vorstellung eines unpolitischen Sports eine naive Illusion ist. Wir sprechen über den bemerkenswerten «FIFA Friedenspreis» für Donald Trump, die enorme Macht des Weltverbands und die Frage, warum die Fifa oft als Staat im Staate agiert. Ein zentrales Thema ist die Instrumentalisierung des Fussballs durch die Politik und Nichtregierungsorganisationen. Meier erklärt, warum Boykott-Bewegungen historisch gesehen fast nie ihre Ziele erreichen und warum die Fifa trotz aller Korruptionsvorwürfe ein «scharfes Schwert» gegen nationale Regierungen führt. Zudem blicken wir auf den Iran-Konflikt und die schwierige Rolle der Athleten, die sich zwischen sportlichem Wettkampf und politischem Aktivismus wiederfinden. Heutiger Gast: [Henk-Erik Meier](https://www.uni-muenster.de/Sportwissenschaft/Sozialwissenschaft/team/Meier.shtml), Sozialwissenschaftler Universität Münster Host: David Vogel Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch .
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Folge vom 08.05.2026Das Drama um Timmy: Warum die Walrettung in der Ostsee zum Fiasko wurdeWochenlang hielt das Schicksal des gestrandeten Buckelwals Timmy die Öffentlichkeit in Atem. Ein beispielloser Rettungsversuch sollte das geschwächte Tier von der deutschen Ostseeküste zurück in den offenen Ozean bringen. Trotz der Warnungen zahlreicher Wissenschaftler setzten sich private Aktivisten und die Politik über fachliche Bedenken hinweg. Nach der Freilassung im Atlantik herrscht nun jedoch Ungewissheit statt Erleichterung. Der GPS-Tracker ist verstummt, Bildmaterial von der entscheidenden Freilassung fehlt und die Rettergruppe ist zerstritten. Experten vermuten, dass der geschwächte Wal die Tortur nicht überlebt hat. Gast: Martin Amrein, Wissenschaftsredaktor Host: Alice Grosjean Redaktion: Antonia Moser Alles zu Timmy kannst du auch in der NZZ [nachlesen](https://www.nzz.ch/wissenschaft/drama-in-der-ostsee-buckelwal-ist-in-transportkahn-geschwommen-ld.1934434). Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem [«NZZ Briefing»](http://go.nzz.ch/briefing). Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.
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Folge vom 07.05.2026Lego-Propaganda: Wie sich die USA und Iran auf Social Media bekämpfenOhrwürmer der Beach Boys gepaart mit Tarnkappenbombern: Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat sich ein neues, bizarres Schlachtfeld auf den sozialen Medien etabliert. Mit KI-generierten Videos und popkulturellen Referenzen buhlen beide Seiten um die Aufmerksamkeit eines Millionenpublikums. Während das Weisse Haus auf heroische Hollywood-Ästhetik setzt, kontert der Iran mit satirischen Lego-Animationen und eingängigen Rap-Songs, die gezielt westliche Kritik an Donald Trump aufgreifen. Hinter der bunten Fassade steckt eine kalkulierte Strategie zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung. Junge Social-Media-Teams nutzen den Algorithmus von TikTok, X und Instagram, um Reichweiten zu generieren, die herkömmliche Nachrichtenformate bei weitem übertreffen. Auch wenn diese digitale Propaganda den physischen Krieg nicht entscheidet, führt der ständige Konsum zu einer gefährlichen Abstumpfung gegenüber kriegerischer Rhetorik und Desinformation. Gast: Julia Monn, Auslandredaktorin Host: Alice Grosjean Redaktion: Sarah Ziegler Anschauen kannst du die Videos zum Beispiel in [Julias Artikel](https://www.nzz.ch/international/lego-maennchen-gegen-top-gun-iran-und-die-usa-eroeffnen-auf-social-media-ein-neues-schlachtfeld-ld.10003915). Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).