Nach dem jüngsten Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump und Tech-Größen wie Elon Musk oder Jensen Huang zeigt sich auf den Straßen Chinas ein widersprüchliches Bild: Während die einfache Bevölkerung eine große Begeisterung für die westlichen Rockstars der Wirtschaft an den Tag legt, bleibt der erhoffte politische Durchbruch aus. Matthias Kamp berichtet direkt von der Basis über die spürbare Verunsicherung im Land. Die goldenen Zeiten des ständigen Aufstiegs scheinen vorbei zu sein. Junge, gut ausgebildete Chinesinnen und Chinesen finden oft keine passenden Jobs mehr und reagieren mit Resignation oder dem Wunsch nach Auswanderung. Gleichzeitig fließen immense staatliche Gelder in technologische Großprojekte wie autonome Flugtaxis und humanoide Roboter, während die ländliche Bevölkerung im Alter kaum sozial abgesichert ist.
Gast: Matthias Kamp, China-Korrespondent
Host: Simon Schaffer
Mehr Text von Matthias gibt es [hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/matthias-kamp-ld.1497895).
Weitere Texte zu [Trumps Staatsbesuch in China](https://www.nzz.ch/meinung/trump-in-china-er-waere-besser-zu-hause-geblieben-ld.10007041).
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Folge vom 30.05.2026China-Korrespondent Matthias Kamp: «Das Versprechen des Aufschwungs funktioniert nicht mehr»
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Folge vom 29.05.2026Matchmaking in Indien: Warum Heiratsvermittler besser sind als Dating-AppsIn Indien werden noch immer 80 bis 90 Prozent aller Ehen arrangiert – selbst unter jungen, urbanen und bestens ausgebildeten Menschen. Warum setzen erfolgreiche Akademikerinnen, Startup-Gründer und Manager trotz Tinder und Dating-Apps lieber auf traditionelle Heiratsvermittler? Der Südasien-Korrespondent Ulrich von Schwerin besucht in Delhi die exklusive Partneragentur von Sachin Chawla. Dort werden Kandidatinnen und Kandidaten umfassend geprüft: Einkommen, Familienhintergrund, Lebensstil, Religion, Astrologie und sogar mögliche Geheimnisse spielen eine zentrale Rolle. Die Episode zeigt, warum arrangierte Ehen in Indien bis heute gesellschaftlich relevant bleiben – und welche Rolle Familie, Kaste, soziale Herkunft und moderne Erwartungen dabei spielen. Gast: Ulrich von Schwerin, Südasien-Korrespondent Host: Marlen Oehler Redaktion: Dominik Schottner Hier findet ihr Ulrichs [Reportage](https://www.nzz.ch/international/arrangierte-ehen-in-indien-einblicke-in-die-arbeit-eines-heiratsvermittlers-ld.10003551) über Heiratsvermittlung in Indien Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Und [hier ](https://ethz.ch/en/news-and-events/meet-eth/wowhochzwei/vortraege-und-gespraeche.html)könnt Ihr Euch gratis für die Geopolitik Live Veranstaltung an der ETH Zürich anmelden.
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Folge vom 28.05.2026Ebola ist zurück: Was diesmal anders istEin schwerkranker US-Arzt wird Mitte Mai aus der Demokratischen Republik Kongo nach Berlin geflogen und dort unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen behandelt. Er hatte sich mit dem Ebola-Virus infiziert. Während er in Europa unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen auf einer Isolierstation behandelt wird, sieht die Realität im Krisengebiet komplett anders aus. In den behelfsmässigen Zelten im Kongo fehlt es an banalen Dingen wie Handschuhen, Desinfektionsmitteln und sauberem Wasser. Gleichzeitig erschweren die Budgetkürzungen internationaler Organisationen wie USAID die Eindämmung der Epidemie. Gast: Stephanie Lahrtz, Wissenschafts-Redaktorin Host: Nadine Landert Redaktion: Dominik Schottner Hier findet ihr Stephanies Artikel: https://www.nzz.ch/wissenschaft/ebola-alarm-der-who-wie-gefaehrlich-ist-das-virus-ld.10007509 Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. https://abo.nzz.ch/25077808-2/ Und hier könnt Ihr Euch gratis für die Geopolitik Live Veranstaltung an der ETH Zürich anmelden: https://ethz.ch/en/news-and-events/meet-eth/wowhochzwei/vortraege-und-gespraeche.html
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Folge vom 27.05.2026Die Rückkehr einer geächteten Waffe: Warum Europa wieder Landminen willDer russische Angriffskrieg gegen die Ukraine zwingt Europa zu einer sicherheitspolitischen Kehrtwende, die lange als undenkbar galt: Mehrere europäische Staaten erwägen die Rückkehr zu Antipersonenminen. Länder wie Finnland, Polen und die baltischen Staaten, die direkt an Russland grenzen, steigen zunehmend aus internationalen Verbotsverträgen aus. Angesichts der Bedrohung durch einen konventionellen Bodenkrieg gilt die kontroverse Waffe im Militär als kosteneffizientes Mittel, um feindliche Truppen im Ernstfall am schnellen Vorrücken zu hindern. Dieser Kurswechsel stürzt Europa in ein tiefes moralisches und strategisches Dilemma. Während das Militär auf moderne Technik und präzise Kartografierung verweist, warnen Kritiker vor den unkontrollierbaren Langzeitfolgen für die Zivilbevölkerung. Historische Erfahrungen zeigen, dass sich Landminen durch Umwelteinflüsse wie Überschwemmungen unvorhersehbar verschieben und noch Jahrzehnte nach einem Konflikt eine tödliche Gefahr im Boden bleiben. Gast: Lukas Wagner, Journalist und Dokumentarfilmer Host: Antonia Moser Redaktion: Dominik Schottner Den [Film von NZZ Format kannst du [hier ](https://www.nzz.ch/video/format/minenfeld-europa-die-rueckkehr-einer-verbotenen-waffe-ld.10005783)anschauen.