Am 17. September feiert Heinz Marecek seinen 80. Geburtstag. Das Wiener Ateliertheater, die Volksoper und das Theater an der Jugend waren erste Stationen des gebürtigen Wieners. Von 1971 bis 1998 war Heinz Marecek außerdem Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt. Zu seinen Lehrmeistern - auch schon am Max Reinhardt Seminar - zählte Otto Schenk. Nicht Theatermoden, sondern der Mensch sollte demnach im Zentrum stehen. Ein Schwerpunkt von Heinz Marecek lag und liegt bis heute auf komischen Rollen. Von seiner Inszenierung der "Pension Schöller" mit Größen wie Maxi Böhm und Sissy Kraner bis hin zu seinem Spiel in "Die liebe Familie", einem Steggreifspiel, das im ORF live über 13 Jahre hinweg übertragen wurde. Ein jüngeres TV-Publikum kennt Heinz Marecek aus Serien wie "SOKO Kitzbühel" oder "Die Bergretter". Für 2026 ist gemeinsam mit Erwin Steinhauer eine Wiederaufnahmen von "Was lachen Sie?" mit den legendären Doppel-Conférencen Grünbaum-Farkas geplant. Gestaltung: Jakob Fessler
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Jeden Sonn- und Feiertag ist in der Pause der Matinee eine Künstler/innenpersönlichkeit zu Gast. Aktuelle Produktionen und Werke werden besprochen, kultur- und tagespolitische Themen diskutiert und Hintergründe beleuchtet. Pointiert, kritisch, informativ.
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Folge vom 07.09.2025Heinz Marecek: Ein Rückblick zum 80er
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Folge vom 18.05.2025Julian Hetzel: "Three times left is right"Der deutsche Theatermacher Julian Hetzel lebt seit rund 15 Jahren im niederländischen Utrecht. Im Zentrum seiner Arbeit stehen Stücke von politischer Dimension mit dokumentarischem Ansatz. Julian Hetzel, der an der Bauhaus Universität Weimar visuelle Kommunikation und in Amsterdam Theaterkunst studierte, verwebt dabei unterschiedliche Disziplinen. Theater- und Performancekunst treffen auf musikalische Experimente, bildende Kunst und Visual Arts. 2024 war beim Donaufestival Krems bereits "SPAfrica" von Julian Hetzel und Ntando Cele zu sehen. Das Stück, in dem es um Schuld und Empathie geht, wurde mit dem Dutch Theatre Award ausgezeichnet. Hetzels Arbeit "The Automated Sniper" behandelte das Thema der automatisierten Kriegsführung und erhielt 2017 den VSCD Mime Award. Jakob Fessler hat mit Julian Hetzel über seine Arbeitsweise, über sein neues Stück "Three times left is right" und über den Prozess der sogenannten "Normalisierung" neuer Werte und Normen gesprochen.