Gerechtigkeit schaffen: Österreichs erste Gleichbehandlungsanwältin1990 wurde Ingrid Nikolay-Leitner zur ersten Gleichbehandlungsbeauftragten. Die unsichtbare Diskriminierung, die Frauen so oft benachteilig(t)e, wollte sie in ihrer Position sichtbar machen und bekämpfen. Die Juristin arbeitete mit der damaligen Frauenstaatssekretärin Johanna Dohnal zusammen und trieb ihre Agenden als erste in der Gleichstellungspolitik voran. Die Themen sind auch über 35 Jahre später aktuell: Schlechterbezahlung und sexuelle Belästigung etwa. Ein großer Erfolg geht auf ihre Forderung zurück: die Regelung der obligatorischen Gehaltsinformationen in Stellenausschreibungen im Gleichbehandlungsgesetz. Und bis heute können sich Betroffene von Diskriminierung an die Gleichbehandlungsanwaltschaft wenden.Gestaltung: Ulrike Schmitzer, Ute Maurnböck. Redaktion: Ulrike Schmitzer. gesendet in Ö1 am 22. 04. 2026.
Bildung
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Hier gibt es wöchentlich neue Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen – breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autorinnen und Autoren verbinden fachliche Expertise mit Alltagserfahrung sowie Hintergrundwissen mit Reflexion und eröffnen neue Perspektiven auf aktuelle Fragen unserer Zeit.Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Ute Maurnböck, Astrid Schwarz.Produktion: ORF Wissen. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg
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Folge vom 22.04.2026Frauen mit Courage: Ingrid Nikolay Leitner
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Folge vom 22.04.2026Frauen mit Courage: Alma S. WittlinGerechtigkeit schaffen: Mobile Museen für alleDie Kunsthistorikerin Alma S. Wittlin revolutionierte das Museum. Die Emigrantin aus Wien erfand 1956 das "mobile Museum" - in New Mexiko tourte ihr Museum der Naturwissenschaften unter dem Titel "Science Comes To You" - die Ausstellungen sollten niederschwellig zu den Menschen kommen - ob im Gemeindezentrum, in Schulen oder Krankenhäusern. Sie forderte die behäbigen Museen auf, ihre pädagogische Aufgabe ernst zu nehmen und die Exponate so zu präsentieren, dass Schüler:innen und weniger Gebildete davon profitieren könnten. In einer anregenden Lernumgebung könnte die Basis für den Dialog in einer liberalen Demokratie gelegt werden.Gestaltung: Ute Maurnböck, Ulrike Schmitzer: Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 23. 04. 2026.
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Folge vom 15.04.2026Das Trauma und seine Folgen (1)Was ist ein seelisches Trauma? Gewalterfahrungen, aber auch andere Einschnitte im Leben hinterlassen Spuren in der Psyche und im Körper der Betroffenen. Mit der Heilung dieser Traumafolgestörungen beschäftigt sich die Psychotraumatologie. Der erste Teil widmet sich der Befunderhebung und Therapie psychischer Traumata.Gestaltung: Christa Nebenführ. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 13. 04. 2026.
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Folge vom 15.04.2026Das Trauma und seine Folgen (2)Wie verläuft ein traumatischer Prozess?Katia erfuhr in der 15. Schwangerschaftswoche, dass ihr Kind nicht lebensfähig sein würde. Es war ein Wunschkind, auf das die Zukunftsplanung Katias und ihres Partners ausgerichtet gewesen war. Kurz darauf zerbrach auch die Beziehung an diesem Schicksalsschlag. Katia war plötzlich mit den Auswirkungen von zwei aufeinander folgenden Verlusten konfrontiert. Sie litt unter einer schwerwiegenden posttraumatischen Belastungsstörung. Mit welchen Symptomen sie zu kämpfen hatte und wie sie diese bewältigen konnte, davon handelt der zweite Teil. Dabei wird die sequentielle Traumatisierung vorgestellt. Sie ist neben dem Schocktrauma, das wie ein Blitz einschlägt, und dem Entwicklungstrauma, das durch Vernachlässigung, Abwertung und Missbrauch in der Kindheit entsteht, das dritte Erklärungsmodell für die Entwicklung und Therapie von Traumafolgestörungen.Gestaltung: Christa Nebenführ. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 14. 04. 2026.