Das aktuelle Programm des schwulen Männerchors Schola Cantoros ist: „Schola cantorosa bewegt. Die Letzten auf der Bank, die Ersten unter der Dusche“. Premiere war am 22.08.2025. Chorleiter Gerd Jordan im Interview mit Martin Eichenlaub. Der nächste Auftritt ist bei Thalia Goes Open Air
Zusammenfassung:
Gerd Jordan spricht über das aktuelle Programm von Schola Cantorosa. Bei „Schola bewegt – Pink Gym“ geht es um das Thema Sport. Er erläutert die Wahl des Themas und betont, dass es ein frischer Ansatz sei, der den weniger sportlichen Chormitgliedern die Möglichkeit gibt, sich körperlich zu betätigen. Gerd Jordan hebt hervor, wie wichtig es ist, dass die Show unterhaltsam und fesselnd für das Publikum ist, indem Humor mit nachdenklichen Elementen kombiniert wird. Er betont die emotionale Tiefe einiger Stücke und erkennt die Verletzlichkeit an, die damit verbunden ist, persönliche Erfahrungen in Bezug auf Körperbild und Selbstwahrnehmung zu teilen. Die Gesamtbotschaft dreht sich um die Kraft der Selbstakzeptanz und des Durchhaltevermögens, was in einem positiven und erhebenden Abschluss gipfelt. Gerd Jordan erwähnt den Erfolg der bisherigen Aufführungen der Show, mit ausverkauften Veranstaltungsorten und positiven Kritiken. Abschließend erklärt Gerd Jordan die verschiedenen Elemente, die zum Erfolg der Show beitragen: eine humorvolle Handlung, kreative Kostüme und mitreißende Musikalität.
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297 Folgen
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Folge vom 06.09.2025Schola bewegt!
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Folge vom 06.09.2025Thomas Lienau-Becker – Teil 1Teil 1 des Interviews mit Pastor Thomas Lienau-Becker. Zusammenfassung: Seine Arbeit als Aids-Pastor: Thomas‘ Tätigkeit umfasste Seelsorge, Gruppentreffen und Frühstücke sowie die Gestaltung von Gottesdiensten. Seine Gemeinde bestand größtenteils aus Männern, insbesondere schwulen Männern, die mit HIV leben, sowie aus Menschen mit HIV und Migrationshintergrund. Eine Kollegin übernahm die Sozialberatung – besonders wichtig für Personen mit Migrationshintergrund, da HIV in ihren Herkunftsgemeinden stark stigmatisiert ist. Seine Sexualität und deren Bedeutung für seine Arbeit: Thomas‘ Homosexualität war eine Voraussetzung für die Stelle, da seine eigene Lebenswirklichkeit eine Brücke zu seiner Gemeinde schlug. Im Interview wird auf die Herausforderungen eingegangen, denen sich LGBTQ+-Personen bei der Suche nach religiöser Unterstützung stellen müssen, und auf die Bedeutung eines queerfreundlichen Raumes innerhalb der Kirche. Sein Privatleben und die Akzeptanz durch die Kirche: Becker und sein Partner lebten offen zusammen, mussten sich jedoch anfangs mit Widerständen seitens der Kirche auseinandersetzen. Mit der Zeit änderte sich dies grundlegend durch die Einführung eingetragener Lebenspartnerschaften in Deutschland. Die Haltung der Kirche gegenüber LGBTQ+-Personen wandelte sich und führte zu größerer Akzeptanz. Haltung der evangelischen Kirche zu trans Personen: Das Gespräch geht auch auf die langsamen, aber kontinuierlichen Fortschritte in Richtung Inklusion von trans Menschen in der Kirche ein, aber Veränderung Zeit braucht. https://www.pinkchannel.net/wp-content/uploads/2025/09/se240906_b04.mp3 Thomas Lienau-Becker – Teil 2 Teil 2 des Interviews mit Thomas Lienau-Becker. Zusammnfassung: Thomas Lienau-Becker betont, dass das Verhältnis zwischen queeren Menschen und religiösen Institutionen schwierig ist, da diese Institutionen oft nicht queerfreundlich sind. Er… https://www.pinkchannel.net/wp-content/uploads/2025/09/se240906_b06.mp3 Thomas Lienau-Becker – Teil 3 Teil 3 des Interviews mit Thomas Lienau-Becker. Zusammenfassung: Thomas Lienau-Beckers Stelle wird nachbesetzt, allerdings mit einer inhaltlichen Verschiebung: vom Schwerpunkt Aids-Seelsorge hin zur Seelsorge für queere Menschen. Im Interview werden…
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Folge vom 06.09.2025Thomas Lienau-Becker – Teil 2Teil 2 des Interviews mit Thomas Lienau-Becker. Zusammnfassung: Thomas Lienau-Becker betont, dass das Verhältnis zwischen queeren Menschen und religiösen Institutionen schwierig ist, da diese Institutionen oft nicht queerfreundlich sind. Er beschreibt, wie Glaube und Spiritualität in Krisenzeiten hilfreich sein können (Trennungen, Tod eines Partners, Schwierigkeiten beim Coming-out) und hebt die Bedeutung glaubwürdiger Vermittler hervor. Das Interview beleuchtet ein konkretes Beispiel: einen Gedenkgottesdienst für eine verstorbene Sexarbeiterin, bei dem die Kirche Raum für Trauer und Erinnerung bot – auch für Menschen, die sich nicht traditionell religiös verstehen. Der Interviewer fragt Becker nach den Herausforderungen, mit denen queere Menschen innerhalb des Christentums konfrontiert sind. Becker verweist auf eine Stelle im Alten Testament, die oft gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen verwendet wird, und macht auf die Grenzen aufmerksam, antike Texte auf heutige Realitäten anzuwenden. Im weiteren Verlauf geht es um die Suche nach einer einladenden Gemeinschaft. Thomas Lienau-Becker plädiert dafür, den eigenen spirituellen Weg zu entdecken und darauf zu achten, was sich stimmig anfühlt. Zum Schluss richtet sich das Gespräch auf Rituale und ihre Bedeutung. Ein Beispiel ist ein Segnungsgottesdienst, bei dem die Teilnehmenden den Namen wählen konnten, mit dem sie angesprochen und gesegnet werden wollten – eine Bestätigung individueller Identität. Das Interview endet mit Beckers Erklärung zu seiner Wahl des Liedes „Engel“ von Rammstein; das Stück setze sich spielerisch mit religiösen Motiven und der Idee auseinander, traditionelle Engelrollen zurückzuweisen.
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Folge vom 06.09.2025Nachrichten 06.09.2025Mit Martin Eichenlaub