Eine Stadt im Ausnahmezustand
Eine Stadt im Ausnahmezustand © Dennis Schlender / PIXELIO

Feature

Propagandaschlacht um Mariupol - Doku über eine Stadt im Krieg

Die Kriegsereignisse in Mariupol endet nicht mit der Einnahme der Stadt durch das russische Militär. Die Schlacht wird vor den Bildschirmen weiter geführt. Russische Influencer kommen nach Mariupol und führen den Krieg mit Propaganda weiter. Eine Dokumentation.

Als am 24. Februar 2022 Mariupol, die Stadt am Aswoschen Meer, durchgehend der russischen Bombardierung ausgesetzt war und das asowsche Regiment eisern seine Stellung hielt, wurde es zum Symbol des russischen Angriffskrieges. Die Zerstörung des Theaters, wo sich Schutz suchende Zivilisten befanden und die Entbindungsklinik deklarierten Internationale Gremien als Kriegsverbrechen.

Im Mai haben die Russen schließlich die Stadt eingenommen. Doch der Krieg in Mariupol setzt sich fort. Aus einen Angriffskrieg wurde ein Propagandkrieg. Und russische Influencer strömen herbei, um ihrem Publikum zu zeigen, dass die Ukrainer ihre eigene Stadt in Trümmern legen. So finden die Opfer keine Ruhe und ihr Leid wird weiterhin aufrecht erhalten.

"Propagandaschlacht um Mariupol - Doku über eine Stadt im Krieg" im Überblick

Propagandaschlacht um Mariupol - Doku über eine Stadt im Krieg

von Christine Hamel

Produktion: 2022

Sendezeit Sa, 26.11.2022 | 09:05 - 10:00 Uhr
Sendung Ö1 "Hörbilder"
Radiosendung