Die Aargauer Nationalrätin Maya Bally (Mitte) schildert in einem grossen Interview mit der «Sonntagszeitung», wie sie als junge Frau schlimme Erfahrungen mit häuslicher Gewalt und Stalking gemacht hatte. Sie hat mitgeholfen, dass Stalking als neuer Straftatbestand ins Gesetz gekommen ist.
Weiter in der Sendung:
· Killwangen: Nur 11.6 Prozent der Stimmberechtigten beteiligten sich am Sonntag an der Wahl für einen freien Sitz im Gemeinderat und für den Vizeammann. Sie blieben der Urne fern, weil der Wahlgang eigentlich überflüssig war. Für den Vizeammann gab es nur einen Kandidaten, für den freien Sitz im Gemeinderat bewarb sich gar niemand.
· Vordemwald: Auf der beliebten Töffstrecke im Boowald stoppte die Polizei einen 40-jährigen Schweizer, der erstens betrunken unterwegs war und zweitens viel zu schnell. Er fuhr 189 km/h, wo nur 80 km/h erlaubt sind.
· Der Aargau arbeitet als erster Kanton der Schweiz eng mit dem Schweizer Sportgericht zusammen. Dieses Gericht ist eine Stiftung. Es entstand auf dem Hintergrund der «Magglingen-Protokolle» und dient dem Kampf gegen Doping und gegen physische und psychische Übergriffe im Sport.
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Folge vom 05.07.2026Maya Bally spricht über häusliche Gewalt
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Folge vom 03.07.2026Systemzusammenbruch im Fall RamiswilDie Behörden wussten schon sehr lange von den schlimmen Zuständen auf einem Hof in Ramiswil (SO). Dort lebten Pferde und Hunde unter grässlichen Bedingungen. Der Veterinärdienst liess sich von der Tierhalterin an der Nase herumführen. Er kündigte ihr Kontrollen sogar an. Weiter in der Sendung: - Wittnau: Die Fricktaler Gemeinde bezieht ihr Trinkwasser ausschliesslich aus drei Quellen. Nun will sie von dieser Abhängigkeit wegkommen. - Aargau: Die Regierung möchte das Förderprogramm für Energieeffizienz und erneuerbare Energien verlängern. Im Grundsatz kommt das bei den Partein gut an. Einige wollen mehr, andere weniger. - Baden: Bei der Erstellung der Fernwärmeleitungen auf dem Kirchplatz wurden viele Gräber zerstört. Die Kirche wollte nun auf dem Platz Bäume setzen. Aus Sicht der Kantonsarchäologie wären dadurch auch noch die letzten Gräber zerstört worden. Deshalb stellt sich der Kanton gegen die Bepflanzung.
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Folge vom 03.07.2026Fall Ramiswil: Haben die Behörden richtig gehandelt?122 eingeschläferte Hunde, 43 Pferde beschlagnahmt – im November 2025 machten die Zustände auf einem Hof in Ramiswil (SO) landesweit Schlagzeilen. Die Behörden mussten eingreifen. Ein Untersuchungsbericht attestiert dem Veterinäramt nun, es habe professionell gehandelt, aber Fehler gemacht. Weiter in der Sendung: · Aarau: Der Maienzug-Vorabend lockte Tausende von Besucherinnen und Besuchern in die Altstadt. Die Polizei spricht von einem friedlichen Anlass. Erst nach Mitternacht gab es ein paar Schlägereien und Pöbeleien. · Aargau: Die Finanzen der Gemeinden geraten durch die steigenden Gesundheitskosten in Schieflage.
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Folge vom 03.07.2026Baden: Bäume vs. Skelette auf dem KirchplatzDer Kirchplatz in Baden – eine heisse Asphaltwüste. Die Kirche möchte Bäume pflanzen. Die Kantonsarchäologie legte aber ihr Veto ein. Der Platz ist nämlich auch ein Friedhof. Die Skelette liegen dicht unter der Oberfläche. Bäume würden diese wertvolle Schicht zerstören, sagt die Archäologie. Weiter in der Sendung: · Seit über 20 Jahren müssen die Kantone den Schweizer Fahrenden Standplätze zur Verfügung stellen. Erst 40 Prozent dieser Plätze stehen aber zur Verfügung. Grossen Nachholbedarf hat der Kanton Solothurn. Aber auch der Aargau muss sich weiter bemühen