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Der NDR Info Podcast Standpunkte gibt einen Überblick, wie über das Topthema des Tages in Medien diskutiert wird. Sie hören täglich, wie Journalistinnen und Journalisten der "Zeit", "Welt" oder anderen Zeitungen die Dinge bewerten. Außerdem gibt es Kommentare aus Podcasts, Newslettern, Radio- und TV-Sendungen wie beispielsweise den Tagesthemen. Von konservativ bis liberal - NDR Info fasst die unterschiedlichen Positionen zusammen. Zum Mitreden, Mitdiskutieren und gerne auch zum Widersprechen! Wir fragen übrigens auch immer wieder Gast-Autorinnen und -Autoren nach ihrer Meinung. Die Standpunkte können Sie übrigens auch jeden Morgen auf NDR Info hören, einmal die Stunde zwischen 6 und 9 Uhr.
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Folge vom 08.06.2026Zank um Reformen ohne Ende?Bundesratspräsident Bovenschulte wirft der Bundesregierung im „Spiegel“ vor, Erwartungen zu wecken, die nicht erfüllbar seien. Als Beispiel nannte Bremens Bürgermeister die Ankündigung des größten und umfassendsten Reformprogramms seit Jahrzehnten. Steuerreform, Gesundheitsreform, Pflege, Rente, Arbeit, Energie – das seien zu viele Themen bis zur politischen Sommerpause. Die Regierung solle sich auf die Dinge konzentrieren, die in der aktuellen wirtschaftlichen Lage für Wachstum und sichere Arbeitsplätze nötig seien – so Bovenschulte.
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Folge vom 06.06.2026Ein offener Brief und eine offene AntwortPutin nannte den Ton des Briefes flegelhaft. Solange es kein Friedensabkommen gebe, gebe es auch keinen Grund, sich zu treffen. Wie bewerten das die Medien? Einige sehen die Ukraine derzeit im Vorteil, andere halten das für eine Momentaufnahme und sehen auf beiden Seiten kein Interesse für ein Kriegsende.
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Folge vom 05.06.2026Ist die Ukraine reif für die EU? (mit Beatrice Achterberg)Nach zwei Jahren Pause schiebt die EU das Beitrittsverfahren für die Ukraine an. In den Medien wird darüber spekuliert, ob das Land bereit ist für die Aufnahme. Ein weiteres Thema in den Kommentaren: die Eckpunkte der Pflegereform, die Bundesgesundheitsministerin Warken vorgestellt hat.
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Folge vom 04.06.2026UN-Sicherheitsrat: Abstimmungs-Schlappe für DeutschlandTagelang hat Außenminister Wadephul in New York die Werbetrommel gerührt, genützt hat es nichts. Deutschland ist am Abend mit seiner Bewerbung um einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat gescheitert. Im Rennen gegen Österreich und Portugal ging Deutschland erstmals leer aus. Viele Medien sehen die Ursache dafür im Verhalten der Bundesregierung - und unter anderem auch bei Kanzler Merz. ARD-Hauptstadt-Korrespondent Georg Schwarte etwa nennt die Abstimmung eine ärgerliche Pleite. Er meint, in unruhigen Zeiten reiche es eben nicht, dass Deutschland vornehm schweige.