Bestseller-Autor und Philosoph Christoph Quarch gibt jeden Freitagmorgen seinen "Frühstücks-Quarch" im Radioprogramm SWR Aktuell ab. Er sucht sich also jede Woche ein Thema aus, über das er nachdenkt und sich manchmal auch aufregt. Diese Woche: Mathematiker warnen davor, dass Künstliche Intelligenz die Grundlagen der Mathematik zerstören könnte. Dinge zu beweisen, ohne sie zu verstehen, sei eine Gefahr für die intellektuelle Arbeit allgemein. Wie sieht die Zukunft der Wissenschaft im Zusammenspiel mit Künstlicher Intelligenz aus? Das klärt Christoph Quarch im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Fischer.
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Topthemen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport: Wir ordnen ein, wir klären auf, wir bohren nach. "SWR Aktuell Im Gespräch" - das sind Interviews mit Menschen, die etwas zu sagen haben.
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Folge vom 19.09.2026Frühstücks-Quarch: KI und die Wissenschaft
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Folge vom 18.09.2026Zahnvorsorge bei Pflegebedürftigen: „Wer gut kauen kann, bleibt länger fit“Nur knapp 30 Prozent der stationär Pflegebedürftigen und 2,4 Prozent der ambulant Gepflegten in Baden-Württemberg erhalten zahnärztliche Präventionsleistungen, obwohl Pflegebedürftige seit 2018 zweimal jährlich eine Vorsorge-Untersuchung in Anspruch nehmen können. Darüber spricht SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel mit Dr. Elmar Ludwig, Zahnarzt mit Praxis in Ulm und bei der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg Referent für Alters-Zahnheilkunde.
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Folge vom 18.09.2026Deutsche Waldtage: „Wir müssen die Tiere auch mal in Ruhe lassen“Bei den Deutschen Waldtagen laden ab heute bundesweit Forstleute, Waldbesitzer und viele andere zu Veranstaltungen und Mitmachaktionen in die heimischen Wälder ein. Darüber spricht SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel mit Raffael Kratzer, Wildtiermanager im Nationalpark Schwarzwald.
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Folge vom 18.09.2026Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern: Deshalb wird es spannendAm Sonntag wird in Berlin ein neues Abgeordnetenhaus gewählt, in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag. Bei beiden Wahlen werden bundespolitische Themen eine wichtige Rolle spielen. Der Politikwissenschaftler Uwe Wagschal von der Universität Freiburg spricht von einer schwierigen Ausgangslage für die Union. Merz unter Druck Bundeskanzler Friedrich Merz sei derzeit sehr unpopulär, sagt Wagschal. Hinzu kämen die wirtschaftliche Entwicklung und Probleme auf dem Arbeitsmarkt. Auch das Reformprogramm der Bundesregierung sei durch schlechte Kommunikation und andere politische Entwicklungen in den vergangenen Monaten in den Hintergrund geraten. Ein schlechtes Abschneiden der CDU bei den Wahlen könnte nach Einschätzung Wagschals deshalb auch Auswirkungen auf die Bundesregierung haben. Sollte die CDU in Mecklenburg-Vorpommern tatsächlich unter fünf Prozent bleiben und zugleich in Berlin ein schwaches Ergebnis erzielen, könne es zu einer „Nacht der langen Messer“ kommen, so der Politikwissenschaftler. Die CDU liegt in Mecklenburg-Vorpommern in den jüngsten Umfragen bei rund sechs Prozent. Schwesig profitiert vom Rennen mit der AfD In Mecklenburg-Vorpommern sieht Wagschal die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig überraschend gut im Rennen. Wagschal führt das unter anderem auf die Popularität Schwesigs zurück. Sie werde von vielen Bürgerinnen und Bürgern als Gegenpol zur AfD wahrgenommen. Für die CDU und die Linke sei es dagegen schwieriger, sich in diesem Duell zu positionieren. Zugleich würden sich viele Menschen zunehmend kurzfristig und flexibel am Wahltag entscheiden. Linke in Berlin vor der CDU In Berlin ist die Ausgangslage eine andere. Dort liegt die Linke in den Umfragen knapp vor der regierenden CDU. Wagschal sieht vor allem das Thema Wohnen als entscheidenden Grund für die Stärke der Partei. Die Linke setze stark auf Forderungen wie Enteignungen großer Wohnungsunternehmen und eine Begrenzung der Mieten. Gleichzeitig hätten SPD und Grüne signalisiert, eine von der Linken geführte Regierung möglicherweise zu unterstützen. Wagschal kritisiert, dass bei der Debatte über die Wohnungsnot andere Faktoren wie Zuwanderung oder fehlender Neubau öffentlicher Flächen weniger berücksichtigt würden. Eine Enteignung großer Wohnungsunternehmen wäre zudem teuer und angesichts der Verschuldung Berlins finanziell schwierig, sagt der Politikwissenschaftler.