Die Mehrwertsteuersenkung für das Gastro-Gewerbe durch die Bundesregierung hat fast keine Preissenkungen gebracht. Das bestätigt eine Studie, die die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in Auftrag gegeben hat. Darüber spricht SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem mit Alexander Münchow, Landesbezirkssekretär Südwest der NGG.
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Folge vom 17.09.2026Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie: „Grandios gescheitert“
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Folge vom 17.09.2026Macklemore sorgt mit "Free Palestine" für Diskussion um Ed SheeranDer US-Rapper Macklemore ist von der weiteren Tour von Ed Sheeran ausgeschlossen worden. Auslöser waren politische Aussagen bei seinen Auftritten als Support-Act. Bei einem Konzert im MetLife Stadium in New Jersey rief Macklemore "Free Palestine" und sagte, er wolle damit den Menschen in Gaza und im besetzten Westjordanland zeigen, dass sie nicht vergessen seien. Bei einem weiteren Auftritt bekräftigte er seine Unterstützung für Palästina. Der Tourveranstalter erklärte anschließend, mehrere Veranstaltungsorte hätten angekündigt, Konzerte mit Macklemore nicht stattfinden zu lassen. Macklemore selbst sieht politischen Druck hinter seiner Ausladung. Ed Sheeran betont dagegen, die Entscheidung habe beim Veranstalter und den Veranstaltungsorten gelegen. Alle anderen Support-Acts steigen aus Nach dem Ausschluss Macklemores haben auch die anderen Begleitkünstler ihre Teilnahme an der Tour beendet. Dazu gehören unter anderem Finneas O'Connell, Lukas Graham, Aaron Rowe und die Band Beoga. Sie begründeten ihre Entscheidung unter anderem mit der Frage nach der Meinungsfreiheit. Für SWR-Kulturredakteurin Samira Straub zeigt der Streit ein grundsätzliches Problem der Popbranche: Künstler geraten durch soziale Medien heute wesentlich schneller in politische Debatten. Aussagen können innerhalb kürzester Zeit international verbreitet werden und öffentlichen Druck erzeugen. Politische Ansage ist etwas anderes als ein Song Einen wichtigen Unterschied sieht Straub zwischen politischen Liedern und direkten Aussagen auf der Bühne. Bei einem Song gebe es eine gewisse Distanz zwischen Künstler und Werk. Eine spontane Bühnenansage werde dagegen unmittelbar dem Künstler selbst zugerechnet. Für Veranstalter sei das schwerer kalkulierbar. Ein kurzer Mitschnitt könne aus dem Konzert herausgelöst werden und in sozialen Medien viral gehen. Straub plädiert deshalb für klare Regeln: Veranstalter könnten grundsätzlich festlegen, was auf ihren Bühnen erlaubt ist. Diese Regeln sollten aber vorher feststehen und für alle Künstler gleichermaßen gelten. Eine grundsätzlich politikfreie Bühne sei aus ihrer Sicht nicht das Ziel. Auch politische Reibung müsse ein Kulturbetrieb aushalten können.
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Folge vom 17.09.2026Atommüll für eine Million Jahre: Warum Deutschland noch immer kein Endlager hatFünf Jahre nach dem endgültigen Aus für Gorleben ist die Suche nach einem deutschen Endlager für hochradioaktiven Atommüll noch lange nicht abgeschlossen. Das ehemalige Erkundungsbergwerk in Niedersachsen war jahrzehntelang als möglicher Standort untersucht worden. 2021 wurde es endgültig stillgelegt. Grund waren unter anderem die ungeeigneten geologischen Bedingungen. Der Atommüll ist aus Gorleben allerdings nicht verschwunden. Dort gibt es weiterhin ein Zwischenlager. Dessen Genehmigung soll nach Angaben von SWR-Umweltredakteurin Katha Jansen um zunächst 20 Jahre verlängert werden. Auch andere deutsche Zwischenlager müssen länger genutzt werden als ursprünglich geplant. Endlagersuche läuft noch Jahrzehnte Aktuell befindet sich Deutschland bei der Endlagersuche in der ersten von drei Phasen. Rund ein Viertel der Landesfläche kommt noch grundsätzlich infrage. Ende 2027 sollen einige wenige Regionen für weitere Untersuchungen vorgeschlagen werden. Auch in Baden-Württemberg sind noch Gebiete im Rennen, unter anderem im Schwarzwald, östlich von Heidelberg und im Alb-Donau-Kreis. Rheinland-Pfalz ist dagegen inzwischen vollständig ausgeschieden. Nach derzeitigen Prognosen könnte die Suche bis in die 2070er-Jahre dauern. Das Bundesumweltministerium will das Verfahren deshalb beschleunigen. Unter anderem ist geplant, Erkundungen teilweise durch Horizontalbohrungen zu ersetzen. Deutschland ist damit deutlich langsamer als etwa Finnland: Dort soll Ende 2026 oder Anfang 2027 das weltweit erste Endlager für hochradioaktive Abfälle aus ziviler Nutzung in Betrieb gehen.
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Folge vom 16.09.2026Gründen ist nicht einfach: Man sollte es einfach mal probierenViele junge Leute wollen erfolgreich sein und eine eigene Firma gründen, aber nur wenige Start-uper setzen den Plan auch wirklich um. Über die möglichen Gründe spricht SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel mit Cristi Kieltsch, Gründungsberater bei der IHK Stuttgart.