Es ist ein symbolträchtiger Ort, an dem die diesjährige UN-Klimakonferenz COP30 stattfindet: Belém, mitten im brasilianischen Regenwald, der Lunge der Erde. Ein Schauplatz, der wie kaum ein anderer für das Verschwinden der Wälder steht – durch Brände, Dürren, Abholzung. Doch nicht nur der Wald schrumpft, sondern auch die politische Klimaschutz-Ambition. Sogar Bill Gates, der immer vor den Folgen der Erderwärmung gewarnt hat, sagt nun, es gebe dringendere Probleme als den Kampf gegen den Klimawandel. Ist Klimaschutz out? Und was ist von der COP30 zu erwarten? Janina Schreiber diskutiert mit Felix Finkbeiner – Umweltschützer und Gründer der Initiative „Plant-for-the-Planet“; Prof. Dr. Julia Pongratz – Klimaforscherin und Professorin für Physische Geographie und Landnutzungssysteme an der Ludwig-Maximilians-Universität München; Dr. Lambert Schneider – Research Coordinator für Internationale Klimapolitik am Öko-Institut e.V. in Freiburg
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Im SWR Kultur Forum diskutieren wir über Gott und die Welt, über Fußball und den Erdball. Unsere Gäste kommen aus Wissenschaft, Literatur und Kultur – und manchmal auch aus der Politik.
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Folge vom 05.11.2025COP30 im Regenwald – Geht dem Klimaschutz die Luft aus?
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Folge vom 04.11.2025Wehrdienst, Rente, Klimakrise – Verbauen die Alten den Jungen die Zukunft?Ob Luxusrenten, Schuldenberge oder Klimawandel: Die Jungen werfen den Älteren vor, fahrlässig ihre Zukunft zu ruinieren. Die Älteren betrachten die Ansprüche der Jungen als realitätsfern und verweisen auf ihre Verdienste. Welche Verantwortung hat die eine Generation für die nächste? Ab wann sind die Jungen aufgefordert, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und haben sie überhaupt die Möglichkeit dazu? Bernd Lechler diskutiert mit Quentin Gärtner – Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz; Miriam Gebhardt – Historikerin und Journalistin; Stefan Schulz – Soziologe und Autor
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Folge vom 03.11.2025Diagnose Demenz – Was hilft gegen das Vergessen?Wie heißt mein Enkel noch mal? Wo habe ich den Schlüssel hingelegt? In Deutschland leben etwa 1,8 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung. Sie leiden unter Gedächtnisverlust, können sich nicht mehr artikulieren, oder haben Orientierungsschwierigkeiten. Durch den demographischen Wandel und vor allem durch die steigende Lebenserwartung droht die Zahl der Demenzpatienten bis zum Jahr 2050 auf 2,8 Millionen anzuwachsen. Wie können wir uns für eine zunehmend demente Gesellschaft rüsten? Doris Maull diskutiert mit Prof. Dr. Dorothee Dormann – Biochemikerin, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz; Prof. em. Dr. Reimer Gronemeyer – Soziologe, Justus-Liebig-Universität Gießen; Dr. Irene Vorholz –Sozialdezernentin beim Deutschen Landkreistag
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Folge vom 31.10.2025Nosferatu lässt grüßen – Warum können wir Spinnen nicht leiden?Wir finden sie eklig, wir fürchten uns vor ihnen, und geben ihnen fiese Namen wie Nosferatu oder Schwarze Witwe. Bei Spinnen kommt unsere Tierliebe ganz schnell an Grenzen. Nicht zufällig hat die Spinne gerade an Halloween Konjunktur. Vielleicht hat der Grusel aber auch damit zu tun, dass sie so viel kann, was uns Menschen die Evolution abtrainiert hat. Sie ist perfekte Jägerin, kunstvolle Baumeisterin, eine Meisterin der Anpassung, und bei Augen und Beinen ist sie uns gleich vierfach überlegen. Deshalb hat die Spinne auch Fans, Menschen, die ein ganz anderes Verhältnis zu ihr haben, sie in Ehren halten und ihnen ein ganzes Forscherleben widmen. Gregor Papsch diskutiert mit Dr. Peter Jäger – Arachnologe am Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt; Dr. Uta Maria Jürgens – Psychologin und Expertin für die Beziehung zwischen Wildtier und Mensch, Singen; Jan Mohnhaupt – Publizist, Magdeburg