Die Bayreuther Festspiele gelten als die Mutter aller Musik- und Opernfestivals. Ihr Alleinstellungsmerkmal sind die Werke Richard Wagners, die dort ausschließlich gespielt werden. Vor 150 Jahren sind die Festspiele vom Komponisten ins Leben gerufen worden für die Aufführung des „Ring des Nibelungen“. Wagner hatte von Anfang an die Verbindung von Politik und Kunst im Sinn. Seitdem haben die Festspiele eine wechselvolle Geschichte erlebt. Sind die Festspiele auch ein Spiegel der zerrissenen deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert? Welche Bedeutung haben sie noch heute? Bernd Künzig diskutiert mit Camilla Nylund – Sängerin; Bernhard Lang – Komponist; Stephan Mösch – Professor für Musiktheaterdramaturgie an der Musikhochschule Karlsruhe
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Im SWR Kultur Forum diskutieren wir über Gott und die Welt, über Fußball und den Erdball. Unsere Gäste kommen aus Wissenschaft, Literatur und Kultur – und manchmal auch aus der Politik.
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Folge vom 23.07.2026150 Jahre Bayreuth – Immer noch eine deutsche Kulturinstitution?
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Folge vom 22.07.2026Lesen lassen – Verlieren wir die Lust am Buch?Bildungsstudien zeigen: die Lesekompetenz ist im Sinkflug. Jeder vierte Viertklässler kann in Deutschland nur unzureichend lesen. Gerade hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ermittelt, dass der Umsatz mit jugendlichen Buchkäufern um ein Drittel eingebrochen ist und schreibt: „Der sich immer weiter verschlechternde Zustand der Lesekompetenz in Deutschland schlägt sich erstmalig deutlich in den Buchkäufen nieder.“ Verlieren wir die Lust am Buch? Lassen wir künftig lesen? Michael Köhler diskutiert mit Prof. Dr. Simone Ehmig – Leseforscherin, Mainz; Dr. Christoph Engemann – Medienwissenschaftler, Berlin; Prof. em. Dr. Cornelia Rosebrock – Lesedidaktikerin, Goethe-Universität Frankfurt a.M.
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Folge vom 21.07.2026Von der Psychiatrie ins Museum – Wie blicken wir auf „Outsider-Kunst“?Die „Sammlung Prinzhorn“ umfasst rund 40.000 Werke von Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung von 1840 bis heute - eine weltweit einmalige Sammlung sogenannter „Outsider Art“ oder auch „Art brut“. Seit 25 Jahren hat sie ein eigenes Museum in Heidelberg. Der Blick auf diese Werke hat sich in dieser Zeit stark verändert, weg vom Stigma der „Irrenkunst“ hin zu international beachteten Werken, die anderen Künstler*innen als Inspirationsquelle dienen. Doch was ist in der Kunst schon „normal“ - und was „verrückt“? Wie schauen wir heute auf Werke, die häufig gar nicht als „Kunst“ gedacht waren. Und was bedeutet das für die Art, wie man sie zeigen sollte? Marie-Dominique Wetzel diskutiert mit Brigitte Reisz – Künstlerin und künstlerische Leiterin der AHOI studios Karlsruhe; Dr. Thomas Röske – Leiter des Museum Sammlung Prinzhorn in Heidelberg; Prof. Dr. Maike Rotzoll –Medizinhistorikerin Universität Marburg
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Folge vom 20.07.2026Spahn und die Doppelmoral – Wer vertraut noch der CDU?Jens Spahn tritt als Fraktionschef zurück. Kanzler Merz muss seine Spitze neu sortieren. Spahn hat sich als Gesetzgeber gegen die Leihmutterschaft positioniert und als Privatmann eine Leihmutter engagiert. Für die Frauen, die Konservativen, die Christen in der Partei ein Schock. Sein Fall hinterlässt Wut und Ratlosigkeit. Und die Häme der AfD ist der Union sicher. Wer vertraut ihr noch? Und wie sehr belastet der Fall Spahn den Zusammenhalt in der Partei? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. Andreas Rödder – Historiker; Dr. Liane Bednarz – Publizistin; Friederike Haupt – Korrespondentin, FAZ