Er ist ein Meister der Apokalypse. Wenn auf der Leinwand die Welt untergeht, steckt oft Roland Emmerich dahinter. Der international gefeierte Regisseur ist bekannt für spektakuläre Katastrophenfilme wie „The Day After Tomorrow“ und „Independence Day“. Wie entstehen Weltuntergangsszenarien fürs Kino? Was treibt ihn an, ganze Städte einstürzen zu lassen und den Himmel in Flammen zu setzen? Und welche Geschichten interessieren ihn heute? Darüber spricht Roland Emmerich, geboren in Stuttgart, aufgewachsen in Maichingen, Karriere in Hollywood, in Kooperation mit dem Schauspiel Stuttgart.
Kultur & Gesellschaft
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Wir sprechen jede Woche mit Zeitgenossen, die auf einen besonderen Lebensweg zurückblicken: Sie sind Aktivist*innen, Künstler*innen oder Forscher*innen. Sie haben Zeitgeschichte erlebt und geprägt – und sie haben viel zu erzählen. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-zeitgenossen/8758618/
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Folge vom 16.05.2026Roland Emmerich: „Was auch immer ich mache, muss groß sein“
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Folge vom 14.05.2026Alexander Alberts-Dakash: „Die Suche nach den leiblichen Eltern kostet sehr viel Kraft“Am Anfang stand die Frage, wer die eigenen, biologischen Eltern sind. Danach hat Alexander Alberts-Dakash die genealogische Recherche zu seiner Profession gemacht: Auf der Basis von Speichelproben und DNA-Profilen forscht der DNA-Detektiv in Kirchenbüchern, Sterberegistern und anderen Dokumenten nach der Herkunft seiner Klienten, in der Regel Adoptiv-, Spender- oder Kuckuckskinder. Das Wissen über die eigene Herkunft, sagt er, sei zentral für die Identitätsbildung eines Menschen. In politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich unsicheren Zeiten boomt das Interesse an der Ahnenforschung.
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Folge vom 09.05.2026Beate Söntgen: „Der Künstler braucht das Ideal mehr als die echte Frau“Mit der antiken Sage von Orpheus, dem Dichter und Sänger, beginnt der Mythos des Künstlers – der Mann als Genie. Diesen Mythos erzählt die Inszenierung der Barock-Oper „L’Orfeo“ bei den Schwetzingen SWR Festspielen. Am Ende zerreißen Frauen den Künstler, der sie erst zur Inspiration braucht und dann zum Material macht. Wie sollen Künstlerinnen auf diesen Männermythos reagieren? Kopieren, konterkarieren, ignorieren? Warum findet man in den meisten Erzählungen so wenig Künstlerinnen? Mit Beate Söntgen, Professorin der Leuphana-Universität, begann in Deutschland die feministische Kunstgeschichte.
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Folge vom 02.05.2026Andrea Stoll: „Ingeborg Bachmann hat sexuellen Missbrauch erlebt“Eine Frau, zwei Männer. Glücklich mit Ivan, sterbend in Malina. Vom dominanten Liebhaber zerstört, vom verständnisvollen Mitbewohner quasi ermordet. Ingeborg Bachmanns Ich-Erzählerin berichtet von einem inneren Krieg. Seit Jahrzehnten beschäftigt sich Andrea Stoll mit Bachmanns Werk. Zum 100. Geburtstag und zur Uraufführung der Oper „Malina. Voice Over Bach*mann“ bei den Schwetzinger SWR Festspielen präsentiert sie ein neues Bild der Autorin.