„Iconic: Schattenseiten einer Künstlerin“. So nennt Nana Hülsewig ihre zweite große Installation und Performance in ihrer Stuttgarter Wohnung, die sie damit in ein sehr persönliches Künstlerinnenmuseum verwandelt und zwei Monate lang fürs Publikum öffnet.
Kultur & Gesellschaft
SWR2 Zeitgenossen Folgen
Wir sprechen jede Woche mit Zeitgenossen, die auf einen besonderen Lebensweg zurückblicken: Sie sind Aktivist*innen, Künstler*innen oder Forscher*innen. Sie haben Zeitgeschichte erlebt und geprägt – und sie haben viel zu erzählen. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-zeitgenossen/8758618/
Folgen von SWR2 Zeitgenossen
119 Folgen
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Folge vom 17.10.2026Nana Hülsewig: „Ich weigere mich unsichtbar zu werden“
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Folge vom 10.10.2026Alice Horáčková: „Mein Opa wollte nach dem Krieg 100 Prozent Tscheche sein“„Schmerzhaft und therapeutisch“, sagt Alice Horáčková, sei das Schreiben an ihrem Buch „Geteiltes Haus“ gewesen. Die tschechische Journalistin erzählt darin vom Schicksal eines kleinen Bergdorfs im ehemaligen Sudetenland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: was Deutsche und Tschechen während zweier Weltkriege aneinander angetan haben. „Geteiltes Haus“ ist Roman und zugleich das Ergebnis einer jahrelangen Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte. Und ein Plädoyer dafür, die verdrängte tschechisch-deutsche Vergangenheit gemeinsam neu zu erzählen.
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Folge vom 03.10.2026Anke Feuchtenberger: „Bei mir ist ein großes Gefühl für Solidarität geblieben“„Alle Frauen sind mutig, stark und schön!“ Den Satz schrieb Anke Feuchtenberger, geboren 1963 in Ost-Berlin, im Wendejahr 1990 auf das Plakat zur Gründung des „Unabhängigen Frauenverbands“. Damit wurde sie bekannt. In der Comic- und Graphic-Novel-Szene verehrt man sie international für ihre Bücher, etwa für „Genossin Kuckuck“, eine zugleich autobiografische und fantastische Geschichte über 40 Jahre Frauenleben: von der sozialistischen Erziehung in den 1960er Jahren bis zur Privatisierung nach dem Ende der DDR. Eine feministische Perspektive steht auch bei der Reihe „Die Hure H“ im Mittelpunkt.
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Folge vom 26.09.2026Sasa Hanten: „Subversive Strategien sind genau mein Ding“„Talent zum Glück“. Der Erbe eines Schausteller-Imperiums hat es im gleichnamigen ersten Roman von Sasa Hanten, Rechtsanwältin, Kunstsammlerin und Kolumnistin, aufgewachsen auf einem Bauernhof, Internat in Kaiserslautern. Worin besteht dieses Talent, im Roman wie im Leben? „Die Welt so zu formen, dass die Wahrscheinlichkeit für Glück sich erhöht“. Insgesamt sei ihr Roman ein Aufruf zur Opulenz, vor allem zur inneren Fülle. Denn „Talent verpflichtet“. Außerdem brauche man „Witz und Würde im Umgang mit Dingen, die man nicht ändern kann“. Nicht zu vergessen: „Impertinenz zahlt sich aus“.