Am 4. Juli ist “Independence Day”, und das zum 250. Mal. Schon das 200. Jubiläum wurde mit einem breiten künstlerischen Programm begleitet, das bereits vor dem eigentlichen Stichtag seinen Anfang nahm und über ihn hinaus andauerte. Auch musikalisch tat sich viel, so auch in der Musikmetropole New York und mit dem städtischen Hausorchester der New York Philharmonic. Der damalige Chefdirigent war Pierre Boulez, und er hat einige Auftragswerke initiiert und geleitet, die SWR-Musikredakteur Bernd Künzig in den Blick nimmt.
Klassische MusikKultur & Gesellschaft
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Hier dreht sich alles um Klassik: im Treffpunkt Klassik von SWR2 sprechen wir mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-treffpunkt-klassik/8758432/
Folgen von Treffpunkt Klassik
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Folge vom 03.07.2026Boulez' Uraufführungen zum 200. Jahrestag der USA-Unabhängigkeit 1976
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Folge vom 02.07.2026"Conservations à trois“ mit dem Trio BoccheriniStreichtrios sind musikgeschichtlich eine weniger aufgeladene Gattung als Quartette. Heißt auch: Man kann Trios komponieren ohne dieses erdrückende Gewicht von Beethoven-Spätwerken, Schubert, Brahms im Nacken. In Frankreich nennt man Streichtrios auch „conversations à trois“, also „Gespräche zu dritt“. Und genauso heißt ein neues Album des Trio Boccherini. Darauf wird trotz des Ensemblenamens kein Boccherini gespielt, sondern seltene französische Kammermusik. Albrecht Selge hat sich das Album angehört.
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Folge vom 02.07.2026Henzes Erbe in Montepulciano: „Cantiere internazionale d’Arte“Der „Cantiere internazionale d’Arte“ wurde in den 1970er Jahren von Hans Werner Henze als Festival im toskanischen Montepulciano gegründet. Ein demokratisches, emanzipatorisches und partizipatives Kulturprojekt. In diesem Jahr findet der Cantiere zum 51. Mal statt. Was existiert noch von Henzes Grundideen in Montepulciano?
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Folge vom 01.07.2026Toke Lund Christiansen: Ein Tango für die Ewigkeit. Der Komponist Jacob GadeManche Komponisten verdanken ihren Ruhm einem ganzen Lebenswerk, andere einem einzigen Stück. Beim Dänen Jacob Gade ist es ein Tango, der bis heute um die Welt geht: „Tango Jalousie“, der „Tango der Eifersucht“. Gades übriges Schaffen gerät darüber jedoch fast in Vergessenheit. Ein neues Buch möchte das ändern und zeichnet nun Gades Lebensweg nach – von den Anfängen in der dänischen Provinz bis zum internationalen Erfolg. Andreas Maurer hat es gelesen.