Am vergangenen Sonntag fand in Rumänien die erste Runde der
Präsidentschaftswahlen statt. Entgegen allen Prognosen erhielt der
parteilose Călin Georgescu die meisten Stimmen: ein prorussischer
Rechtsradikaler und weithin unterschätzter Kandidat, der fast
ausschließlich über TikTok für sich geworben hatte. Die entscheidende
Stichwahl ist für den 8. Dezember angesetzt – doch zunächst werden nun
alle Stimmen erneut ausgezählt. Katja Christina Plate leitet das
rumänische Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung. Im Podcast analysiert sie,
wie Georgescus überraschender Sieg in der ersten Wahlrunde zu erklären
ist und wie es nun in Rumänien weitergehen könnte.
Nach mehr als einem Jahr Krieg gilt seit Mittwoch eine Waffenruhe
zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon. In Gaza gehen Israels
Angriffe unvermindert weiter. Vor allem im Norden des Gazastreifens
verschlechtert sich die humanitäre Lage zusehends. Internationale
Experten schlagen Alarm und warnen vor einer akuten Hungersnot. Yassin
Musharbash hat zusammen mit Kolleginnen und Kollegen zur aktuellen Lage
im Gazastreifen recherchiert. Im Podcast ordnet er ein, was die
Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah für den Gazastreifen
bedeutet und was über die humanitäre Lage dort bekannt ist.
Und sonst so? Spanien führt bezahlten "Klima-Urlaub" ein
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier.
Weitere Links zur Folge:
Rumänien: Prorussischer Rechtsextremer zieht in Stichwahl um
Präsidentenamt ein
Präsidentschaftswahl: Oberstes Gericht in Rumänien ordnet Neuauszählung
nach Wahl an
Liveblog: Krieg in Nahost
Ärzte in Nord-Gaza: "Statt Hilfe wurden uns Panzer geschickt!"
Humanitäre Lage in Gaza: Gezieltes Aushungern? Das wäre ein
Kriegsverbrechen
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Folge vom 30.11.2024Chaostage in Bukarest
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Folge vom 29.11.2024Update: Black D-DayNeue Erkenntnisse zum durchgeplanten Koalitionsbruch der FDP haben für die Partei nun personelle Konsequenzen. Sowohl Generalsekretär Bijan Djir-Sarai als auch Bundesgeschäftsführer Carsten Reymann sind am Freitag zurückgetreten. Nachdem mehrere Medien, darunter auch die ZEIT, die Partei nach eigenen Recherchen um Stellungnahme gebeten hatten, veröffentlichte die FDP am Donnerstag ein internes Papier, in dem der Plan zum Koalitionsbruch minutiös dargelegt ist. Zuvor hatte Djir-Sarai immer wieder behauptet, ein solches Papier habe es nicht gegeben. Inwiefern schaden die jüngsten Entwicklungen der Partei? Fabian Reinbold, Leiter der Innenpolitik bei ZEIT ONLINE, fasst die Ereignisse des Tages zusammen und was sie für Parteichef Christian Lindner bedeuten. Georgien pausiert seine Beitrittsgespräche mit der Europäischen Union. Der Schritt löste in vielen Städten des Landes Demonstrationen aus. Die proeuropäische Präsidentin Salome Surabischwili warnte, Georgien werde seine Unabhängigkeit an Russland verlieren. Begleitet hat die Proteste die Autorin Anastasia Trenkler. Im Podcast spricht sie über die Annäherung Georgiens an Russland und die Stimmung in der Bevölkerung. Was noch? AC/DC- und Muppet-Songs als Pausengong in Neuseeland Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Benjamin Probst und Magdalena Inou Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ampel-Aus: FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai tritt zurück Die D-Day Präsentation der FDP FDP: In vier Phasen zum Regierungssturz FDP: So wollte Lindner das Ampel-Aus verkünden EU-Beitritt: Georgien will bis 2028 nicht mit EU verhandeln Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 29.11.2024Black Friday: Was treibt uns in den Kaufrausch?Heute ist Black Friday – der Tag, an dem viele Menschen auf der Suche nach einem Schnäppchen sind: Wintermäntel, Handtaschen, Kleidung oder vielleicht ein Raclettegrill im Sonderangebot. Dem Kaufrausch, verursacht durch die Black-Week-Deals und vorweihnachtliche Rabattaktionen, scheint die Wirtschaftskrise keinen Abbruch zu tun. Der Handelsverband Deutschland geht davon aus, dass rund um den Black Friday mindestens genauso viel gekauft wird wie in den Vorjahren. Ein Umsatz von knapp sechs Milliarden Euro wird allein im deutschen Online-Einzelhandel erwartet. Doch es gibt auch eine andere Seite des Konsumverhaltens: Statistiken zeigen, dass Menschen in Deutschland im Schnitt jedes Jahr 60 neue Kleidungsstücke kaufen, sie aber nur noch halb so lange tragen wie vor 15 Jahren. Könnte es da nicht eine Lösung sein, Kleidung einfach auszuleihen statt zu kaufen? Henrik Rampe ist Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Er hat sich mit dem Phänomen Kaufrausch beschäftigt und berichtet im Podcast von einem Gegenentwurf zum Black-Friday-Konsum: einem Laden in Hamburg, in dem Kundinnen und Kunden Kleidung ausleihen können. Die neue EU-Kommission unter Ursula von der Leyen steht endlich und kann ihre Arbeit aufnehmen. 26 Frauen und Männer gehören ihr an, darunter sechs Vizepräsidentinnen und -präsidenten. Doch die Kommission startet mit einem historischen Tiefschlag: Nur etwas mehr als die Hälfte der Abgeordneten im Europäischen Parlament stehen hinter ihr – das schlechteste Ergebnis einer Kommission in der Geschichte der EU. Besonders die Kandidatenliste und eine Verschiebung nach rechts außen sorgten für Kontroversen: So wird mit dem Italiener Raffaele Fitto zum ersten Mal ein Rechtsaußen-Politiker Vizepräsident der EU-Kommission. Fitto gehört der ultrarechten Partei Fratelli d'Italia an. Die sogenannte proeuropäische Mehrheit im EU-Parlament sowie im Europäischen Rat ist brüchig geworden. Ulrich Ladurner berichtet als Auslandskorrespondent der ZEIT aus Brüssel. Im Podcast spricht er darüber, inwiefern das schlechte Ergebnis die Kommission belastet und ob sie in der Lage sein wird, sich den internationalen Herausforderungen zu stellen, die Europa erwarten. Und sonst so? Wie (un-)pünktlich wird mein Zug sein? Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Lisa Pausch und Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Kleidung leihen: Leih dich glücklich EU-Kommission: Das ist die neue EU-Kommission von Ursula von der Leyen Europaparlament: Der hohe Preis fürs Weitermachen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 28.11.2024Update: Die Nato hilft sich im Bündnisfall. Oder?Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), Bruno Kahl, warnte, dass Russland in den kommenden Jahren einen Angriff auf Nato-Territorium in Erwägung ziehen könnte. Laut BND gibt es Anzeichen, dass russische Regierungsvertreter an der Wirksamkeit von Artikel 5 des Nato-Vertrags zweifeln und versuchen könnten, die Allianz zu schwächen. Bruno Kahl nannte mögliche Szenarien wie einen begrenzten Angriff auf die norwegische Insel Spitzbergen oder eine Intervention in den baltischen Staaten. Russlands Ziel sei es, das Scheitern der Nato als Verteidigungsbündnis herbeizuführen und die Allianz zu spalten. Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt, wann Artikel 5 in Kraft treten würde, und ordnet ein, wie realistisch eine Spaltung der Nato durch Russland wäre. Der zukünftige US-Präsident Donald Trump hat den ehemaligen General Keith Kellogg als seinen Sondergesandten für die Ukraine nominiert. Der hat laut Reuters nun einen Plan zur Beendigung des Ukraine-Kriegs vorgelegt, der vorsieht, beide Länder zu Friedensverhandlungen zu zwingen. Die Ukraine soll nur noch Waffen aus den USA erhalten, wenn sie in Gespräche eintritt, während Russland gewarnt wird, dass jede Weigerung, zu verhandeln, eine verstärkte Unterstützung der Ukraine nach sich ziehen würde. Donald Trump hatte bereits im Wahlkampf angekündigt, den Krieg innerhalb eines Tages beenden zu wollen. Kritiker befürchten jedoch, dass der Plan die Ukraine dazu zwingen könnte, auf von Russland besetztes Territorium zu verzichten. Außerdem im Update: Wie Bundesaußenministerin Annalena Baerbock auf die Ausweisung von zwei deutschen Journalisten aus Russland reagiert. Was noch? Social-Media-Verbot für Teenager Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Der Nato-Bündnisfall im Originalwortlaut Bundesnachrichtendienst: BND hält russischen Angriff auf Nato in kommenden Jahren für möglich Raketeneinschläge in Polen: Das besagen Artikel 4 und 5 im Nato-Vertrag Norwegen und Russland: Spitzbergen ist der nördlichste Ort der Welt, an dem Menschen wohnen USA: Trump ernennt Keith Kellogg zum Ukraine-Sondergesandten US-Waffenlieferungen: Was ein Ende der US-Hilfen für die Ukraine bedeuten würde Lage in der Ukraine: Zum Siegen zu wenig, zum Verlieren zu viel ARD in Russland: "Es ist ein drastischer Einschnitt" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.