Es ist der erste wesentliche diplomatische Fortschritt im Krieg zwischen
Israel und der Terrororganisation Hamas: Nach tagelangen Verhandlungen
hat das israelische Kabinett eine viertägige Waffenruhe mit der Hamas
gebilligt. In dieser Zeit sollen 50 Geiseln, die von der Hamas
verschleppt wurden, im Austausch gegen 150 palästinensische Gefangene
freigelassen werden. Evelyn Finger leitet das Ressort Glauben und
Zweifeln und erklärt im Podcast, welche Folgen das Abkommen für den
weiteren Kriegsverlauf haben könnte.
Eigentlich sollte die aktuelle Legislaturperiode in den Niederlanden
noch bis 2025 andauern. Doch nach einem Streit der Regierungskoalition
zur Asylpolitik zerbrach die Regierung im Sommer. Deswegen gibt es jetzt
vorgezogene Parlamentswahlen. Die Ergebnisse könnten knapp werden: Laut
Meinungsumfragen vor der Wahl lagen die rechtsliberale Regierungspartei
VVD, die rechtspopulistische PVV und das rot-grüne Wahlbündnis fast
gleichauf.
Außerdem im Update:
Tagelang ging es in der Führungsebene bei OpenAI hin und her. Vergangene Woche wurde der CEO und ChatGPT-Entwickler Sam Altman dann nach einem Streit um die Unternehmensausrichtung kurzerhand entlassen. Jetzt die Überraschung: Altman kehrt als CEO zurück. Das geht auch auf die Unterstützung von OpenAI-Mitarbeitenden zurück.
Abiturienten aus Bayern haben gegen Legasthenie-Vermerke in ihren Zeugnissen bis vor das Bundesverfassungsgericht geklagt. Durch den Hinweis, dass bestimmte Leistungen aufgrund ihrer Legasthenie nicht bewertet wurden, würden sie benachteiligt, so die Kläger. Das Bundesverfassungsgericht gab ihnen heute teilweise recht.
Was noch? Sotheby's hat letzte Woche in London einen Scotch-Whisky für
schlappe 2,7 Millionen US-Dollar versteigert. Cheers!
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns
unter wasjetzt@zeit.de. *Weitere Links zur Folge:
Krieg in Israel und Gaza: Israel stimmt Feuerpause und Austausch von
Geiseln gegen Häftlinge zu
Geiselabkommen: Ein historischer Deal mit unklaren Folgen
Wahl in den Niederlanden: Wer folgt auf Mark Rutte?
Parlamentswahl: Niederlande-Wahl: Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet
ChatGPT-Entwickler: OpenAI verkündet Rückkehr von Sam Altman
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Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo
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Folge vom 22.11.2023Update: Wie geht es nach einer Feuerpause weiter?
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Folge vom 22.11.2023Kein Geld mehr für Zukunftsprojekte?In der vergangenen Woche hatte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe geurteilt, dass der Nachtragshaushalt für 2021 verfassungswidrig ist. Als Reaktion auf das Urteil verhängte das Bundesfinanzministerium nun eine Haushaltssperre auch für künftige Ausgaben. Was das für geplante Klima- und Transformationsprojekte bedeutet, weiß Anja Stehle. Sie ist Wirtschaftsredakteurin bei ZEIT ONLINE. Nicht nur bei der Bahn wird gestreikt, auch Beschäftige in Hochschulen und Bibliotheken, an Unis und in Krankenhäusern legen die Arbeite nieder und fordern mehr Geld. Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder. Auch Erzieherinnen fordern mehr Geld. In Berlin, Bremen und Hamburg wollen sie heute zu einem "Stadtstaaten-Streiktag" zusammenkommen.Hannah Scherkamp ist Redakteurin im Arbeitsressort bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erläutert sie die Forderungen genauer. Und sonst so: Für eine heitere Pause vom Alltag kann man jetzt zum Hörer greifen und einfach das Lachtelefon anrufen. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Klimafonds: Welche Klimaprojekte jetzt bedroht sind Nachtragshaushalt und Klimapolitik: 60 Milliarden Euro weg – und kein Plan B Öffentlicher Dienst: Ver.di kündigt Warnstreiks an Schulen, Kitas und Krankenhäusern an Kitastreik: Nicht nur reiche Eltern sollen arbeiten können [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 21.11.2023Update: Alles auf Halt im HaushaltsstreitAls Reaktion auf das Urteil vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) eine Haushaltssperre angekündigt. Diese soll vor allem sogenannte Verpflichtungsermächtigungen betreffen. Das sind zukünftige Verpflichtungen, die in der Regel längerfristig finanziert werden müssen. Ferdinand Otto ist Politikredakteur bei ZEIT ONLINE und analysiert im Podcast die möglichen Folgen der Haushaltssperre. Vor genau zehn Jahren fingen in Kiew die friedlichen proeuropäischen Demonstrationen auf dem Maidan-Platz an, die sich innerhalb weniger Wochen zu brutalen Protesten für Demokratie und Unabhängigkeit entwickelten. Drei Monate hielten die Demonstrationen an, bei denen über 100 Menschen getötet wurden und die mit dem Sturz des russlandnahen Präsidenten Viktor Janukowitsch endeten. Um die Demonstrantinnen und Demonstranten der Maidan-Proteste zu würdigen, ist Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Dienstagmorgen nach Kiew gereist. In Island steht womöglich einer der verheerendsten Vulkanausbrüche seit 50 Jahren bevor. 3.700 Einwohner wurden aus der Stadt Grindavík auf der Reykjanes-Halbinsel im Südwesten des Landes in Sicherheit gebracht. Dort haben die Erdbeben der letzten Wochen Spielplätze, Häuserfassaden und ganze Straßen gespalten. Geologen berichten von einem unterirdischen Vulkansystem mit mehreren Magmatunneln. Claudia Vallentin ist Redakteurin im Ressort Wissen von ZEIT ONLINE und erklärt, was ein Vulkanausbruch in Island für die Insel, aber auch das europäische Festland bedeuten könnte. Was noch? In Berlin soll eine Teststrecke für eine geräusch- und fahrerlose Magnetschwebebahn gebaut werden. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bundeshaushalt: Koalition im Schock Schuldenbremse: Wir haben kein Schuldenproblem Interview: "Im Zweifel für das Imperium" Grindavík: Warum auf Island ständig Vulkane ausbrechen [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 21.11.2023Wo die 60 Milliarden Euro fürs Klima jetzt herkommen sollen60 Milliarden Euro wollte die Ampelregierung in den sogenannten Klima- und Transformationsfonds stecken. Doch laut einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts darf die Ampelregierung die 60 Milliarden Euro, die ursprünglich für die Corona-Pandemie bestimmt waren, nicht umwidmen. Zacharias Zacharakis ist Redakteur für Wirtschaft bei ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er das Urteil des Bundesverfassungsgerichts und seine wirtschaftlichen Konsequenzen ein. Als Forum für Dialog zwischen den unterschiedlichen Vereinigungen muslimischen Glaubens hat die Bundesregierung 2006 die Deutsche Islamkonferenz (DIK) gegründet. Ziel der Konferenz ist nach eigenen Angaben ein "besseres Miteinander von Muslimen und Nicht-Muslimen, Muslimen untereinander sowie von Moscheegemeinden und ihren lokalen Umfeldern" zu schaffen. Wieso Vertreterinnen und Vertreter der größten muslimischen Verbände nicht an der Konferenz teilnehmen, erklärt Mariam Lau, Politikredakteurin der ZEIT. Und sonst so? Warum warnen Influencer vor Haferflocken? Das steckt hinter der #OatmealConspiracy. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Anne Schwedt und Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Urteil des Bundesverfassungsgerichts: Sparkurs droht Deutschland in die Rezession zu stürzen Nachtragshaushalt und Klimapolitik: 60 Milliarden Euro weg – und kein Plan B Deutsche Islamkonferenz: Was für eine Wohlfühlveranstaltung Liveblog: Krieg in Israel und Gaza Porridge-Weltmeisterschaft: Tausendmal gerührt [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.