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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 21.08.2025#281 Warum der Alaska-Gipfel ein Meisterstück russischer Diplomatie warAm 15. August 2025 fand auf einer US-Militärbasis in Alaska das USA-Russland-Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin statt. Das Fazit von Ex-General Erhard Bühler ist ernüchternd: Gut, dass man miteinander geredet habe, aber der Gipfel habe substantiell nichts gebracht. Die Ukrainer mussten stattdessen mit ansehen, wie US-Präsident Trump über den Tisch gezogen worden sei. Er habe zugelassen, dass der russische Präsident Putin auf der Weltbühne zurück sei. Putin habe in seiner Rede behaupten können, dass die Europäer, Ex-US-Präsident Biden und die Ukraine selbst Schuld am Krieg seien. An dieser kurze Rede sei tagelang im Kreml gefeilt worden. Sie sei ein Meisterstück der russischen Diplomatie. Putin spiele mit Trump und er spiele auf Zeit. Bühler hält die Skepsis darüber für berechtigt, ob es tatsächlich demnächst ein Dreiertreffen zwischen Putin und Selenskyj mit Trump geben werde. So etwas müsse eigentlich mit zahlreichen bilateralen Treffen vorbereitet werden. Ein Deal unter vier oder sechs Augen sei nicht belastbar. Die Diskussion über eine Friedenstruppe und eine deutsche Beteiligung hält Bühler für verfrüht und nicht hilfreich. Ein tragfähiger Waffenstillstand sei Grundvoraussetzung und nicht absehbar. Im Podcasts geht es auch um das aktuelle Kriegsgeschehen. In der vorigen Nacht hatte es schwere Luftangriffe der Russen mit rund 600 Flugkörpern gegeben. Der Krieg am Boden gehe an bekannten Brennpunkten wie der Sumy-Region und bei Charkiw weiter. Bei Pokrowsk gelingt es der russischen Armee zunehmend, den Ring um die Stadt zu schließen. Stichwort "Flamingo": Bühler erklärt, was er über den neuen Marschflugkörper der ukrainischen Armee weiß. Zu Gast im Podcast ist ARD-Korrespondent Nils Bula. Er erzählt, was er in Kiew und Odessa erlebt, wie die Menschen mit den nächtlichen Dauerangriffen umgehen. Viele Ukrainer suchten bei Luftalarm oft keinen Schutz mehr, weil sie auch schlafen und den Alltag meistern müssten. Die Luftangriffe machten die Menschen mürbe, sie wollten sich aber Russland nicht unterwerfen. Von einer Befreiung der Krim sei aber auch nicht mehr die Rede. Und ein Tipp: MDR-Schwerpunkt zum Zivilschutz: https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/zivilschutz-bevoelkerungsschutz-warnen-katastrophenschutz-hilfe-100.html Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de, oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 26. August 2025 geplant.
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Folge vom 13.08.2025#280 Russischer Durchbruch bei Pokrowsk?Russische Truppen sind bei Pokrowsk tief in ukrainische Verteidigungslinien eingedrungen. Ex-NATO-General Erhard Bühler bewertet die aktuelle Lage und warnt vor weitreichenden Folgen für die Ukraine: "Ein taktischer Einbruch kann sich schnell zu einem operativen Durchbruch entwickeln." Natürlich sprechen Ex-Nato-General Bühler und Host Tim Deisinger auch über das bevorstehende Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Kann es den Ukraine-Krieg politisch neu sortieren? Bühler sieht vor allem ein diplomatisches Risiko: "Putin kommt vorbereitet – Trump wohl eher nicht." Der Ex-General befürchtet, dass die US-Delegation "über den Tisch gezogen wird" und Putin gestärkt aus dem Gespräch hervorgehe. Zwar hoffe auch er auf einen Waffenstillstand – er erwarte ihn jedoch nicht. Zu Gast ist Brigadegeneral Christoph Huber, Kommandeur der Panzerbrigade 45, die dauerhaft in Litauen stationiert ist. Derzeit sind es 400 Soldatinnen und Soldaten. Huber spricht über den Aufbau der Brigade und die Zusammenarbeit innerhalb der NATO: "Am Ende des Tages wird die Panzerbrigade 45 eine kriegstüchtige Brigade sein – und das hat höchste Priorität.“ Ein weiteres Thema ist eine neue Umfrage unter der ukrainischen Bevölkerung. Demnach bevorzugt eine Mehrheit inzwischen eine Verhandlungslösung statt eines Sieges um jeden Preis. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 21. August 2025 geplant.
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Folge vom 30.07.2025#279 Warum russische Waffen in Kaliningrad so gefährlich sindDie Russen stationieren seit 2017 Waffen in der Exklave Kaliningrad. Laut Ex-Nato-General Erhard Bühler sind darunter auch nuklearfähige Waffen mit einer Reichweite über Berlin hinaus. Seinen Aussagen zufolge dienen die Raketen nicht der Verteidigung von Kaliningrad. Aber auf welches Szenario bereitet sich Russland vor? Bühler ordnet auch die Aussagen von US-General Christopher Donahue auf einer Militärkonferenz in Wiesbaden ein, der die Aufrüstung in der Exklave als große Bedrohung ansieht. Ex-Nato-General Bühler und Host Tim Deisinger sprechen auch über die aktuelle Lage. Während die Situation in Gebieten wie Charkiw oder Sumy stabil ist, müssen sich die Ukrainer in Kupjansk und Pokrowsk Sorgen machen. Bühler beobachtet aber auch, dass die ukrainischen Luftangriffe auf die russischen Eisenbahnanlagen und Rüstungsbetriebe zunehmen und präziser werden. Ebenfalls eine Rolle in dieser Folge spielt das verkürzte Ultimatum von US-Präsident Donald Trump. Dieser verlangt einen Waffenstillstand innerhalb von zehn Tagen. Andernfalls werde es harte Sanktionen geben. Bühler stellt fest, dass der Kreml sich davon nicht beeindrucken lässt. Weiterhin bewertet er Berichte über eine mögliche Verlegung von Atomwaffen von den USA nach Großbritannien. Podcast-Tipp 11KM "Gaza: Krieg, Hunger und die Suche nach Frieden": https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:6fae23485cc7b69a/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 13. August 2025 geplant.
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Folge vom 23.07.2025#278 Pokrowsk: Die Lage spitzt sich zuRussland ist im Ukraine-Krieg schon lange im Vorteil. Nun droht den Ukrainern ein weiterer Rückschlag. Bei Pokrowsk spitzt sich die Lage zu. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt, der Stadt drohe die Einschließung. Es könnte deswegen sein, dass die Ukrainer sie bald räumen müssten. Das wäre für Russland ein großer Erfolg. Weitere Themen: In der Türkei ist eine weitere Runde von Gesprächen zwischen Vertretern Russlands und der Ukraine geplant. / Die Ukraine erhält weitere Abrams-Kampfpanzer – aus Australien / Die Ukraine soll Patriot-Systeme bekommen – unklar ist noch von wem Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 30. Juli 2025 geplant.