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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 13.01.2025#249 SPEZIAL: Diskussion mit Prof. Johannes VarwickIn der Ukraine ist kein Frieden in Sicht. Wie und wann kann der Krieg enden? Darum ging es in der ARD-Sendung "Mitreden! Deutschland diskutiert". Zu Gast bei Moderator Stefan Rank waren Ex-Nato-General Erhard Bühler und Politikwissenschaftler Prof. Johannes Varwick von der Martin-Luther-Universität Halle. Es kamen aber auch Hörerinnen und Hörer zu Wort. Bühler erläutert zunächst kurz die aktuelle Lage am Boden und in der Luft. Er bezeichnet die Ukraine auch als durchaus erfolgreich in der Verteidigung. Dennoch sei der ganze Krieg gekennzeichnet durch große Verluste auf beiden Seiten. Bühler spricht sich für weitere Hilfen des Westens für die Ukraine aus, um sie in eine starke Verhandlungsposition zu bringen. Varwick erläutert unter anderem, warum sich der Westen nach seiner Meinung verkalkuliert hat. Man sei davon ausgegangen, die russische Invasion könne mit westlicher Unterstützung für die Ukraine rückgängig gemacht werden. Das habe nicht funktioniert. Der Politikwissenschaftler fordert eine nüchterne Bestandsaufnahme, um aus dem Krieg herauszukommen. So wie die letzten drei Jahre könne es nicht nochmal weitergehen. Er skizziert außerdem vier mögliche Modelle für Sicherheitsgarantien der Ukraine und was seiner Auffassung nach die Kriegsziele Russlands sind. Folge "Mitreden! Deutschland diskutiert" vom 13. Januar zum Nachschauen: https://www.youtube.com/watch?v=TiZbdDAad7k Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Die nächste Folge "Was tun, Herr General?" ist für den 23. Januar 2025 geplant.
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Folge vom 07.01.2025#248 Azerbaijan Airlines Flug 8243Am 25. Dezember 2024 ist ein aserbaidschanisches Passagierflugzeug in Kasachstan abgestürzt. Es gibt Hinweise, dass es von russischer Flugabwehr getroffen wurde. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt im Gespräch mit Host Tim Deisinger, man hätte erkennen müssen, dass es sich um ein ziviles Flugzeug handelte. Er wolle aber keinen Vorsatz unterstellen. Man müsse mit Schuldzuweisungen abwarten. Bühler und Deisinger blicken außerdem auf das Kriegsjahr 2024 zurück. Weder Russland noch die Ukraine hätten eine Entscheidung in dem Krieg herbeiführen können. Es habe Verschiebungen der Frontlinie zugunsten Russlands gegeben. Bühler kritisiert aber, dass man sich in der Betrachtung des Kriegs zu sehr auf die Landoperationen konzentriere. Aus den Geländegewinnen könne man nicht ableiten, dass die Ukraine den Krieg bereits verloren habe. Er schätzt auch die Hilfe des Westens ein und schaut auf das Verhältnis Deutschlands zu anderen Nato-Partnern. Bühler beschreibt im Podcast ausführlich das Kriegsgeschehen am Boden und in der Luft: Die strategische Lage ist nach seiner Aussage unverändert. Mit Ausnahme der Region Kursk hätten die Russen entlang der Front überall die Initiative. Der Schwerpunkt liege unverändert im Raum Pokowsk und südlich davon. Allerdings habe die Geschwindigkeit der russischen Angriffe in den vergangenen drei Wochen deutlich abgenommen. Bühler betrachtet auch die Lage in der Region Kursk und spricht von lokalen taktischen Gegenangriffen der Ukraine in den vergangenen Tagen. Sie wolle damit ihre Situation in der Verteidigung verbessern. Weitere Themen sind ukrainische Drohnenangriffe auf die russische Stadt Kasan sowie die 155. mechanisierte Brigade der Ukrainer. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Erhard Bühler ist am Montag, den 13. Januar 2025, in der Sendung "Mitreden! Deutschland diskutiert" zu Gast. Zu hören ist die Sendung in fast allen Inforadios der ARD ab 20.15 Uhr. Als Videostream ist sie zu sehen auf der Seite: www.mitreden.ard.de.Außerdem wird sie als nächste Ausgabe "Was tun, Herr General?" am 14. Januar 2025 veröffentlicht. Mitreden! Deutschland diskutiert bei YouTube: https://www.mdr.de/s/mitredenyoutube
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Folge vom 17.12.2024#247 Das Attentat auf den Chef der russischen ABC-TruppenBei einer Bombenexplosion in Moskau ist der russische General Igor Kirillow getötet worden. Dafür verantwortlich sein soll der ukrainische Geheimdienst SBU. Kirillow war Chef der ABC-Abwehrtruppen Russlands. Im Gespräch mit Host Tim Deisinger erklärt Ex-Nato-General Erhard Bühler, dass Kirillow vor einiger Zeit angeordnet habe, dass die russische Armee Reizgase im Krieg einsetze. Nach Bühlers Einschätzung ist er gemäß dem Völkerrecht auch ein legitimes Ziel. Der frühere Nato-General analysiert wie jede Woche auch ausführlich das aktuelle Kriegsgeschehen. Zusammenfassend lässt sich sagen, an der Front ist die Lage für die Ukraine nach wie vor sehr schwierig, besonders im Raum Pokrowsk, Kurachowe und Wuhledar. Am vergangenen Freitag haben die Russen laut Bühler den bisher größten Angriff auf die ukrainische Infrastruktur durchgeführt. Es gibt Meldungen über Kampfeinsätze der nordkoreanischen Soldaten und die Ukraine setzt ihre Operationen in der Tiefe weiter fort. Weiteres Thema ist die Vertrauensfrage, die Bundeskanzler Olaf Scholz am Montag im Bundestag gestellt hat. In seiner Rede forderte er massive Investitionen in die Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr. Bühler bilanziert, was seit Beginn des Ukrainekriegs mit Blick auf das 100-Milliarden-Euro-Paket für die Bundeswehr umgesetzt werden konnte. Für die Zukunft sieht er aber mangelnde Perspektiven. Bühler beantwortet am Ende des Podcasts noch Hörerfragen zum Thema Taurus-Marschflugkörper. Außerdem geht es um die russische Produktion von Panzern und die Militärausgaben des Westens. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 07. Januar 2025 geplant.
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Folge vom 12.12.2024#246 Und wieder einmal: Taurus!In Deutschland wird wieder über Taurus-Marschflugkörper debattiert. Auslöser sind unter anderem Aussagen von AfD-Chefin Alice Weidel. Ex-Nato-General Erhard Bühler stellt im Gespräch mit Host Tim Deisinger nochmal klar, dass die Marschflugkörper ohne deutsche Soldaten in der Ukraine eingesetzt werden können. Er erklärt außerdem, wie die Ausbildung der ukrainischen Soldaten am Taurus funktionieren würde. Bühler und Deisinger sprechen auch über den Besuch des CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz in der Ukraine und andere diplomatische Treffen in dieser Woche. Wie gewohnt analysiert Bühler ausführlich das aktuelle Kriegsgeschehen. Die Lage sei unverändert schwierig. Im Raum Kurachowe werde es wohl zu einer Frontbegradigung durch die Russen kommen. Insgesamt halte die Front aber. Der Ex-Nato-General erläutert zudem, was von Deutschland mitentwickelte KI-Drohnen für den Kriegsverlauf bedeuten könnten. Sie sollen demnächst der Ukraine zur Verfügung gestellt werden. Am Ende des Podcasts beantwortet Bühler noch Fragen von Hörerinnen und Hörern. Darunter, ob die Türkei ein verlässlicher Nato-Partner ist. Oder wie wichtig ist die norwegische Insel Spitzbergen für die Nato? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 17. Dezember 2024 geplant.