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Wenn nachts der Atem stockt: Schlafapnoe
Schnarchen, lange Atempausen, nach Luft schnappen - das können Symptome der Schlafapnoe sein. Bei den Betroffenen stockt dabei mehrmals pro Stunde im Schlaf die Atmung. Tagsüber sind die Patienten deshalb oft müde und unkonzentriert, weil ihr Schlaf gestört wird. Spezielle Atemmasken sollen helfen.
Der Atem setzt im Schlaf aus, manchmal sogar minutenlang, bevor er mit einem Röcheln wieder einsetzt. Und das alles wiederholt sich mehrmals pro Stunde.
Geschätzt fünf Millionen Menschen leiden hierzulande an Schlafapnoe. Das Tückische daran: Die Betroffenen selbst merken oft nichts davon. Dabei bedeuten die nächtlichen Atemaussetzer puren Stress für den Körper und lassen das Risiko für Herzinfarkte oder Schlaganfälle deutlich ansteigen.
Die Schlafapnoe lässt sich mit speziellen Atemmasken gut therapieren. Doch vielen Patienten fällt die Gewöhnung daran schwer. Die sogenannte CPAP-Maske drückt mitunter im Gesicht oder verrutscht beim Schlaf in Bauchlage. Die Akzeptanz sinkt weiter in den Keller, wenn der Partner aus dem Schlafzimmer auszieht, weil der das leise Summen des Geräts als störend empfindet.
Wie gelingt am besten die Eingewöhnung an CPAP-Masken? Gibt es Alternativen? Und wie kann man der Schlafapnoe vorbeugen? Studiogast Dr. med. Michael Herzog, Chefarzt der Klinik für HNO-Krankheiten, Kopf- und Halschirurgie in Cottbus, gibt Auskunft zum Thema.
Schlafapnoe-Syndrom im Überblick
| Sendezeit | Di, 25.08.2015 | 10:08 - 11:30 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Journal am Vormittag - Sprechstunde" |