In Hong Kong hat das Oberste Gericht den Demokratieaktivisten Jimmy Lai schuldig gesprochen. Ihm droht lebenslange Haft. Der 78-jährige Lai gilt als wichtige Figur der Demokratiebewegung und sitzt seit fünf Jahren in Haft. China-Korrespondent Samuel Emch ordnet die Bedeutung des neuen Urteils ein.
· Wer dem Ex-Partner oder der Ex-Partnerin die Kinder vorenthält, soll künftig bestraft werden können. Über diesen neuen Straftatbestand hat der Ständerat letzte Woche entschieden. Welche Folgen hätte das? Regina Aebi-Müller ist Professorin für Privatrecht an der Uni Luzern und erklärt.
· Die Arbeitslosenquote unter Akademikerinnen und Akademikern steigt. Das zeigen neue Zahlen. Dafür sind Lernende derzeit gesuchter denn je. Gewinnt die Berufslehre dank KI an Attraktivität? Antworten hat Ursula Renold, Bildungsforscherin an der ETH Zürich.
· Disney hat einen Deal abgeschlossen mit der Tech-Firma OpenAI. In Zukunft können ChatGPT oder auch das Video-Tool Sora völlig legal auf das gesamte geistige Eigentum von des gesamten Unterhaltungs-Konzerns Disney zugreifen. Was heisst das? SRF-Digitalredaktor Jürg Tschirren ordnet ein.
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Folge vom 15.12.2025Jimmy Lai: Hong-Konger Demokratieaktivist droht lebenslange Haft
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Folge vom 12.12.2025Warum Kambodscha vor den UNO-Sicherheitsrat ziehtDer Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha bleibt weiterhin angespannt. Nun versucht Kambodscha es mit einem neuen Schachzug: Das Land hat den UNO-Sicherheitsrat aufgefordert, sich in den Konflikt einzuschalten. SRF-Korrespondent Martin Aldrovandi erklärt die Strategie dahinter. Weitere Themen: · Die Alternative für Deutschland schickt in diesen Tagen dutzende ihrer Politikerinnen und Politiker nach Washington. Die AfD will dort Kontakte zur republikanischen Partei und zur MAGA-Bewegung pflegen. Was erhofft sich die AfD von dieser Reise? Paula Diehl, Direktorin des Internationalen Netzwerks für Populismusforschung, ordnet ein. · Schriften sind politisch - findet immerhin das US-Aussendepartement. Unter Ex-Präsident Joe Biden hatte das Aussendepartement die Schriftart Calibri eingeführt, weil diese besser lesbar sei. Nun hat Aussenminister Marco Rubio angekündigt, dass die Behörde zurück zur Schriftart Times New Roman wechselt. Der Grund: Der Wechsel zu Calibri sei wegen "radikaler" Diversitätsprogramme geschehen. Über die Lesbarkeit und die Politik von Schrift sprechen wir mit Christine Gertsch, die an der Zürcher Hochschule der Künste Weiterbildungen zur Typographie leitet. · Ein Heizungsausfall bei -30 Grad Celsius. Das ist diese Woche im russischen Angarsk passiert, eine Stadt im Süden Sibiriens. Nach einem Unfall in einem Heizwerk mussten rund 170.000 Menschen ohne Heizung auskommen. SRF-Korrespondent Calum Mackenzie erklärt, wie verbreitet solche Ausfälle in Russland sind.
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Folge vom 11.12.2025US-Zölle sinken: Erleichterung bei der ExportindustrieAufatmen in der Schweizer Exportbranche: Die US-Zölle werden von 39 auf 15 Prozent gesenkt – rückwirkend auf den 14. November. Im Gegenzug kommt die Schweiz den USA in verschiedenen Handelsfragen entgegen. Rahul Sahgal, Chef der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer, zeigt sich zufrieden. Weitere Themen in dieser Sendung: · Über den kriegszerstörten Gazastreifen zieht ein heftiges Sturmtief. Menschen berichten von Überflutungen, Flüchtlingszelte wurden umgerissen, Abwasser fliesst durch die Strassen. Ausland-Redaktorin Susanne Brunner über die prekäre Situation. · Wer zuhause putzt oder auf die Kinder aufpasst, leistet Care-Arbeit. SRF-Wirtschaftsredaktor Andi Lüscher über den Wert dieser Arbeit. · Internationale Ehre für die Schweiz: Jodeln wird zum immateriellen Weltkulturerbe der Unesco. Was diese Auszeichnung für den Brauchtum bedeutet, erklärt die Musik-Ethnologin und SRF-Mitarbeiterin Lea Hagmann.
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Folge vom 10.12.2025Selenski bereit zu Wahlen - doch Sicherheit muss garantiert seinDer ukrainische Präsident sagt, dass er bereit sei, Wahlen in seinem Land durchzuführen. Damit reagiert er auf Kritik von Trump. Doch die USA und die europäischen Partner müssten für eine sichere Durchführung sorgen. Die ARD-Korrespondentin in Kiew, Rebecca Barth, ordnet ein. - Indonesien kämpft mit den Folgen einer der grössten Flutkatastrophen der Geschichte des Landes. Doch die Regierung will keine internationale Hilfe annehmen. Was ihre Beweggründe sind, erklärt SRF-Südostasien-Korrespondent Martin Aldrovandi. - Ebenfalls von sintflutartigen Regenfällen ist Sri Lanka betroffen. Dort leistet die Schweiz Hilfe. Martin Bölsterli, Teamleiter des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH) vor Ort, berichtet von der Situation im Katastrophengebiet. - In den letzten Wochen mussten in Litauen mehrmals Flughäfen geschlossen werden, weil Ballone aus Belarus den Verkehr störten. Die Regierung hat den Ausnahmezustand ausgerufen. Julia Wäschenbach, ARD-Korrespondentin in Stockholm, sagt, was dahinter steckt.