«Da ist ein Airliner ins World Trade Center geflogen». In der 10vor10-Redaktion sitzt Stephan Klapproth mit dem Rücken zum Fernseher, als er zum ersten Mal von den Anschlägen in den USA hört. Kurze Zeit später geht der Moderator selbst auf Sendung. Hier erzählt er, wie er um passende Worte rang.
· Wo früher das World Trade Center stand, befinden sich heute keine neuen Gebäude – sondern eine Gedenkstätte. Dafür hat unter anderem Monica Iken-Murphy gesorgt. Am 11. September 2001 verlor sie ihren Mann Michael. Danach wandelte sich ihre Trauer in Aktivismus: Monica Iken-Murphy wollte verhindern, dass über den Toten wieder gebaut wurde. Die Reportage von ARD-Korrespondent Martin Ganslmeier.
· Neben der Strasse von Hormus ist im Nahen Osten eine weitere Schifffahrtsroute gestört. Im Jemen haben die Huthi-Rebellen die Hafenstadt Mokka eingenommen und kontrollieren so eine für den Ölhandel wichtige Meerenge. Was die Miliz damit bezweckt, erklärt Nahost-Korrespondent Thomas Gutersohn.
· Der spanische Geheimdienst hat die Behörden vor der Massenankunft von Migrantinnen und Migranten in der Exklave Ceuta gewarnt. Das geht aus geheimen Unterlagen hervor, die die Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez freigegeben hat. Sanchez hatte stets bestritten, etwas gewusst zu haben. Wir haben die freie Journalistin Julia Macher gefragt, was die Veröffentlichung für ihn bedeutet.
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Wer die News schon kennt, will mehr: Einordnung, Analyse, Hintergrund. Genau das bietet der 4x4 Podcast von Montag bis Freitag mit ausgewählten Gesprächen und Reportagen aus der Schweiz und aus aller Welt. 4x4 von SRF 4 News - Verstehen, was wirklich wichtig ist.
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Folge vom 11.09.2026Wie Stephan Klapproth 9/11 ins Schweizer Fernsehen brachte
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Folge vom 10.09.2026Sonntagsblick ade: Warum gibt Ringier die Traditionsmarke auf?Nach 60 Jahren stampft der Ringier-Verlag den Sonntagsblick ein – und veröffentlicht dafür eine neue Wochenend-Zeitung am Samstag. Was sich das Medienhaus von dieser Strategie verspricht, erklärt Medienjournalist Nick Lüthi. Weitere Themen: · Der Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt sorgt nicht nur in Deutschland für Unruhe; auch das Nachbarland Polen schaut aufmerksam auf das Ergebnis der Landtagswahl. Die Polinnen und Polen beschäftigt das Verhältnis der AfD zur deutschen Geschichte und die Sympathien der Partei zu Russland. Das Gespräch mit Osteuropa-Korrespondentin Judith Huber. · Schlechte Noten für das deutsche Schulsystem: Noch nie haben Schülerinnen und Schüler so schlecht abgeschnitten bei der PISA-Studie. Bei der neuesten Auswertung haben rund ein Drittel Probleme beim Lesen und Schreiben. Wir sprechen mit Lena Söldner von der Technischen Universität München, stellvertretende Leiterin der deutschen PISA-Studie. · Besser als Deutschland schneidet Japan ab. Gemeinsam mit anderen ostasiatischen Ländern wie China oder Südkorea steht Japan an der Spitze des PISA-Rankings. Über das japanische Schulsystem sprechen wir mit dem freien Journalisten Martin Fritz. · Am 27. September stimmt die Schweiz über die Neutralitätsinitiative ab. Sie fordert eine strengere Auslegung der Schweizer Neutralität. Wie die Schweiz versteht sich auch Österreich als neutral. Doch was "neutral" bedeutet, legt unser Nachbarland schon jetzt deutlich flexibler aus. Auslandredaktor Peter Voegeli vergleicht.
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Folge vom 09.09.2026Sanktionen gegen Israel: Keine Waren aus illegalen SiedlungenDie neue britische Regierung will Importe von Waren aus illegalen israelischen Siedlungen im Westjordanland verbieten. Mehrere westliche Staaten haben sich angeschlossen. Was bringen solche Sanktionen? Auslandredaktorin Susanne Brunner ordnet ein. Weitere Themen: · Soll der AfD der Zugang zu heiklen Daten des Verfassungsschutzes verweigert werden? Diese Frage beschäftigt die obersten deutschen Verfassungsschützer in diesen Tagen. Jörg Müller, ehemaliger Verfassungsschutz-Chef von Brandenburg, spricht über die möglichen Gefahren. · In ausgedienten Haushaltsgeräten und alter Unterhaltungselektronik schlummern ungenutzte Rohstoffe im Wert von 65 Milliarden Euro. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie. Elektrorecycling-Fachmann Nando Erne erklärt, was die Herausforderungen sind. · Eine 14-Jährige erfindet Missbrauchsvorwürfe und bringt Mutter und Stiefvater damit ins Gefängnis. Der Fall aus dem Kanton Zürich wurde kürzlich bekannt. Die forensische Psychologin Monika Egli-Alge ordnet die fatale Fehleinschätzung ein.
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Folge vom 08.09.2026Aufregung um Eiffelturm: Warum die Mitarbeitenden wütend sindDer Eiffelturm ist eines der Wahrzeichen von Paris. Am Montag war er geschlossen, weil die Mitarbeitenden streikten. Sie waren wütend, weil am Wochenende weibliche Angestellte wegen einer Besuchergruppe ihre Arbeitsplätze verlassen mussten. Frankreichkorrespondentin Zoe Geissler mit den Details. Weitere Themen in dieser Sendung: · Die AfD ist in Deutschland auf der Überholspur; im Bundesland Sachsen-Anhalt hat sie die Wahlen klar gewonnen und könnte womöglich auch die Regierung übernehmen. Die Partei will unter anderem die Wirtschaftspolitik umkrempeln. Der Ökonom Klaus Wellershoff ordnet ein. · Die Schweiz hat eine neue Nachtzugverbindung. Von Lugano, Göschenen oder Aarau kann man neu drei Mal in der Woche mit dem Nachtzug nach Brüssel fahren. Das private Bahnunternehmen European Sleeper bietet die Verbindung an. Warum ist die Schweiz für Nachtzüge interessant? Timo Grossenbacher von der Plattform nightride.com erklärt. · In der Schweiz gibt es eine Ferienbuchungsplattform weniger: Ebookers hat seinen Dienst eingestellt. Damit konzentriert sich der Markt für Onlinereiseplattformen weiter. Marc Peter, Fachmann für digitale Tourismus-Plattformen bei der Fachschule Westschweiz, erklärt, was das für die Nutzerinnen und Nutzer bedeutet.