Reza Pahlavi lebt im Exil in den USA. Nach der brutalen Niederschlagung von Protesten im Iran will er sich als Übergangsfigur positionieren.
Der Iran-Experte Ali Fathollah-Nejad ordnet die Rolle Pahlavis ein. Fathollah-Nejads Buch heisst «Iran – wie der Westen seine Werte und Interessen verrät».
Die weiteren Themen:
· Der bekannte Schweizer Snowboarder Ueli Kestenholz ist am Wochenende von einer Lawine erfasst und verschüttet worden. Er ist wenig später im Spital in Sitten gestorben. Ueli Kestenholz ist nicht irgendein Snowboarder gewesen – er war ein Pionier - das sagt Sportredaktor Reto Held.
· Die beiden Tech-Konzerne Apple und Google machen gemeinsame Sache beim Thema künstliche Intelligenz. Konkret geht es darum, dass in AppleGeräten wie etwa iPhones künftig GoogleKI drin sein wird. Apple muss auf externe KI-Lösungen setzen, weil das Unternehmen mit seinen eigenen KI-Anstrengungen der Konkurrenz stark hinterherhinkt. Warum das so ist, erklärt Digitalredaktor Jürg Tschirren.
· Kassenzettel, Versand-Etiketten, Flugtickets: Mit sogenanntem Thermopapier kommt man immer mal wieder in Kontakt. Und lange hat dieses Papier giftige Stoffe enthalten. Stoffe, die in der Schweiz mittlerweile eigentlich verboten wären. Dennoch fehlen immer noch gute Alternativen, die nicht zu schnell verblassen und gesundheitlich unbedenklich sind. Ein Forschungsteam der ETH Lausanne hat nun eine pflanzliche Beschichtung entwickelt, die das «Kassenzettelproblem» lösen könnte, wie Wissenschaftsredaktorin Anita Vonmont erzählt.
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Folge vom 14.01.2026Proteste im Iran: Welche Rolle spielt der Sohn des Schahs
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Folge vom 13.01.2026Olympische Spiele 2038: Kann die Schweiz Nachhaltigkeit?In der Schweiz sollen in zwölf Jahren wieder Olympische Spiele stattfinden. Der Trägerverein hat sein Konzept vorgestellt und will etwa bei der Nachhaltigkeit punkten. Der Umweltschützer Kaspar Schuler befasst sich mit der Nachhaltigkeit von Olympischen Spielen und ist nicht überzeugt. · Im französischen Satire-Magazin «Charlie Hebdo» ist eine Karikatur abgebildet, die die Brandkatastrophe in Crans-Montana aufgreift – zwei brennende Skifahrer, die einen Hang hinabfahren. Daneben steht «Les brulés font du ski», die Verbrannten fahren Ski. Im Wallis ist nun Strafanzeige eingereicht worden, wie die freie Journalistin Eva Hirschi berichtet. · Wie viel Rückhalt hat Selenski? Letzten November ist die ukrainische Regierung massiv unter Druck geraten. Mindestens 100 Millionen US-Dollar sollen aus dem Energieministerium in private Taschen gewandert sein. Der Justiz- und die Energieministerin sind zurückgetreten. Es gab auch Verbindungen zu Präsident Selenski. ARD-Korrespondent Florian Kellermann ist der Frage nachgegangen, wie sehr das alles Selenski schadet. · Der kleine NASA-Roboter Perseverance hat auf dem Mars Proben gesammelt, die zeigen könnten, dass es dort tatsächlich einmal Leben gegeben haben soll. Um das genauer zu erforschen, müssten die Proben auf die Erde gebracht werden. Jetzt ziehen aber die USA Perseverance den Stecker. Das Projekt sei zu teuer. SRF-Wissenschaftsredaktorin Katrin Zöfel ordnet ein, was dieser Entscheid für die Forschung bedeutet.
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Folge vom 12.01.2026Nach Crans-Montana: Dänemark kontrolliert GastrobetriebeErste Länder reagieren auf die Brandkatastrophe von Crans-Montana: Dänemarks Brandschutzbehörde hat alle Restaurants und Bars mit einer Kapazität von mehr als 150 Personen auf ihre Brandsicherheit überprüft. Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann hat sich die Resultate angeschaut. · Am Freitag hat die Schweiz am nationalen Trauertag der Opfer von Crans-Montana gedacht. Aber was kommt auf die Angehörigen zu, nachdem die Kränze niedergelegt und die Politikerinnen und Politiker nach der Trauerfeier wieder abgereist sind? Trauerbegleiterin Christine Kaufmann mit Antworten. · Die neue Woche bringt in Deutschland das nächste Extremwetter: Im bevölkerungsstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen bleiben die Schulen heute wegen der Glatteis-Gefahr geschlossen, die Kinder sind zu Hause im Fernunterricht. Deutschland-Korrespondent Stefan Reinhart schildert die Situation. · Das hat es noch nie gegeben: Die Crew der Internationalen Raumstation ISS bricht ihre aktuelle Mission ab, weil ein Crew-Mitglied gesundheitliche Probleme hat. Was passiert, wenn es im All einen medizinischen Notfall gibt? Wir haben bei Raumfahrt-Ingenieurin Claudia Kessler nachgefragt.
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Folge vom 09.01.2026Das Leben ist teurer geworden, trotz tiefer InflationDie Teuerung lag 2025 bei nur 0.2 Prozent. Und dennoch: Die Preise sind sieben Prozent höher als vor fünf Jahren. Viele Haushalte leiden darunter. Aber was konkret ist alles teurer geworden? Das erklärt Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch. - Fast eine Woche ist es her, seit die USA den venezolanischen Machthaber Nicolas Maduro ausser Landes geschafft haben. Wie ist die Situation in Venezuela? Das ist schwierig zu sagen, denn kaum jemand berichtet aus dem Land. SRF-Redaktorin Martina Koch konnte jedoch mit einem Auslandschweizer vor Ort reden. - In Bosnien hat im Landesteil Republika Srpska eine militärische Parade statt gefunden. Damit wird ihre Gründung vor 34 Jahren gefeiert. Eigentlich aber hat das höchste Gericht den Feiertag schon vor Jahren als verfassungswidrig eingestuft. Auslandredaktor Janis Fahrländer dazu, warum er trotzdem jedes Jahr am 9. Januar wieder gefeiert wird. - Der Nordatlantische Glattwal gehört zu den am meisten vom Aussterben bedrohten Tieren. Nicht einmal mehr 400 Expemplare soll es insgesamt geben. Doch sein Bestand erholt sich ein wenig - aktuell gibt es wieder mehr Jungtiere vor der US-Atlantik-Küste. Inwiefern das dem Bestand hilft, erklärt Fabienne McLellan, dieGeschäftsführerin der NGO OceanCare.