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"Feel Hamburg"

Wie fühlt sich Hamburg an, wie erleben wir Hamburg? Das sind Fragen, denen wir in unserem Podcast "Feel Hamburg" nachgehen. Host Daniel Kaiser spricht mit Persönlichkeiten aus der Stadt - mit Menschen, die eine Geschichte zu erzählen haben. Das können Prominente sein aber auch Nachbarinnen und Nachbarn. Alle Gäste haben eines gemeinsam: Hamburg. Unser Podcast will das Lebensgefühl in dieser Stadt hörbar machen: Feel Hamburg.

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Folgen von "Feel Hamburg"

53 Folgen
  • Folge vom 07.10.2026
    Bernd Begemann: 120 Jobs, ein Bademantel und Hamburg
    Bernd Begemann spricht über Musik, Hamburg und seine besondere Verbindung zur Stadt. Der Hamburger Musiker blickt auf mehr als 40 Jahre in Hamburg zurück und erzählt von seinen Anfängen, der Hamburger Schule und seiner Leidenschaft für Livemusik. Dabei geht es auch um legendäre Hamburger Orte wie den Knust, St. Pauli und Rotenburgsort sowie um seinen heutigen Wohnort Stellingen.Begemann erklärt, was die Hamburger Schule für ihn ausmacht und warum Musik für ihn vor allem live ihre größte Kraft entfaltet. Er erinnert sich an seine Zeit in einer Sozialwohnung in Rotenburgsort und an die Fernsehsendung „Bernd im Bademantel“, die bereits Mitte der 1990er-Jahre ungewöhnliche Wege ging.Auch persönliche Themen kommen zur Sprache: Begemann erzählt von seiner Adoption, seiner Kindheit und dem Einfluss seiner Adoptiveltern auf seine künstlerische Entwicklung. Außerdem berichtet er von seinem besonderen Verhältnis zu Hamburg, der Beatles-Mystik der Stadt und seiner Hoffnung, dass der Hamburger Fernsehturm bald wieder zugänglich wird.Musikalisch kündigt Bernd Begemann eine neue Single und ein neues Album an. Anschließend geht er mit „Bernd Begemann und die Befreiung“ auf Tour. Das Gespräch ist eine unterhaltsame Reise durch vier Jahrzehnte Hamburger Musikgeschichte – mit persönlichen Geschichten, viel Humor und einem leidenschaftlichen Bekenntnis zu Hamburg
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  • Folge vom 23.09.2026
    Sanna Englund: 20 Jahre "Notruf Hafenkante"
    Sanna Englund gehört seit fast 20 Jahren zum festen Ensemble von "Notruf Hafenkante". Als Melanie Hansen hat sie die Entwicklung der Serie von den Anfängen bis heute miterlebt und dabei selbst mehrere Veränderungen ihrer Figur durchlaufen. Aus der Polizistin im Streifendienst ist inzwischen eine Chefin geworden - eine Entwicklung, die für Englund zunächst ungewohnt war, inzwischen aber große Freude bereitet.Auch abseits des Sets ist Hamburg für die Schauspielerin ein wichtiger Teil ihres Lebens. Sie liebt die Elbe und den Hafen, ist gerne zu Fuß in der Stadt unterwegs und begeistert sich besonders für die Hamburger Architektur und die alten Villen. Die Stadt hat sie während der vergangenen zwei Jahrzehnte stark verändert erlebt - von der noch nicht existierenden HafenCity bis zur heutigen Elbphilharmonie.Zu ihren persönlichen Hamburg-Erinnerungen gehören auch ausgedehnte Spaziergänge mit ihren Hunden, Aufenthalte im Hafengebiet und ihre eigene Barkasse. Gleichzeitig gibt es für Englund noch einiges zu entdecken: Die Elbphilharmonie hat sie bislang noch nicht besucht.Auch wenn ihr Lebensmittelpunkt inzwischen nicht mehr in Hamburg liegt, bleibt die Stadt für sie eng mit ihrem Leben und ihrer Arbeit verbunden. Die Rolle der Melanie Hansen möchte sie auch in Zukunft weiterentwickeln und dabei zeigen, dass berufliche Veränderungen und neue Lebensphasen in jedem Alter möglich sind.
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  • Folge vom 09.09.2026
    Emanuel Meshvinski: Klassik ohne Frack und steife Regeln
    Emanuel Meshvinski gehört zu den jungen prägenden Köpfen der Hamburger Musikszene. Der Dirigent, Bratschist, Komponist und Leiter des Jewish Chamber Orchestra Hamburg spricht im Podcast über seinen Weg zur Musik, seine Liebe zu Hamburg und darüber, warum klassische Musik nicht immer geschniegelt und geschniegelt daherkommen muss.Schon früh spielte Musik in seinem Leben eine große Rolle, obwohl seine beruflichen Wünsche zunächst deutlich bodenständiger waren: Busfahrer, Lokführer oder Pilot standen zeitweise ebenfalls hoch im Kurs. Über die Begeisterung für Filme und Filmmusik fand Meshvinski schließlich seinen eigenen Zugang zur klassischen Musik. Heute verbindet er verschiedene musikalische Welten und arbeitet neben seiner Tätigkeit als Dirigent auch als Komponist, besonders im Bereich Filmmusik.Mit dem Jewish Chamber Orchestra Hamburg verfolgt Emanuel Meshvinski einen modernen Ansatz. Klassische Musik soll Menschen berühren und begeistern, ohne dass starre Regeln oder traditionelle Rituale potenzielle Besucher abschrecken. Ungewöhnliche Konzertformate, die Klassik mit Improvisation, Schauspiel oder elektronischer Musik verbinden, gehören deshalb genauso zum Programm wie klassische Werke. Auch die Zusammenarbeit mit DJs und Auftritte an ungewöhnlichen Orten zeigen, dass ein Orchester nicht zwangsläufig nur im klassischen Konzertsaal zuhause sein muss.Meshvinski spricht außerdem über seine Skepsis gegenüber Teilen des traditionellen Klassikbetriebs. Nicht jeder große Komponist müsse jedem gefallen, findet er. Entscheidend sei, neugierig zu bleiben und unterschiedliche Zugänge zur Musik zu ermöglichen.Ein wichtiger Teil des Gesprächs ist auch das jüdische Leben in Hamburg. Das Jewish Chamber Orchestra beschäftigt sich mit Erinnerung und Gedenken, möchte aber zugleich zeigen, wie vielfältig, lebendig und zukunftsorientiert jüdische Kultur ist. Nach dem 7. Oktober hat sich für Meshvinski persönlich der Blick auf seine jüdische Herkunft und seine öffentliche Rolle verändert.Am Ende zeigt das Gespräch einen Musiker, der zwischen Elbphilharmonie, Orchester, Filmmusik und Techno zuhause ist - und der davon überzeugt ist, dass klassische Musik dann besonders spannend wird, wenn sie sich traut, neue Wege zu gehen.Hier geht es zu Daniel Kaisers Podcastempfehlung bei ARD Sounds: "Stolpertexte": https://www.ardsounds.de/sendung/stolpertexte/urn:ard:show:6f24ba87e235b462/
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  • Folge vom 26.08.2026
    Michael Batz: Der Mann, der Hamburg zum Leuchten bringt
    Michael Batz ist ein deutscher Lichtkünstler, Theatermacher und Autor. Bekannt wurde er vor allem durch seine Lichtinstallationen in Hamburg, darunter die blauen Lichttore der Blue Goals. Mit seinen Arbeiten zeigt Batz, wie Licht den öffentlichen Raum verändern, Stadtgeschichte sichtbar machen und neue Perspektiven auf vertraute Orte eröffnen kann.Sein künstlerischer Weg begann am Theater. Als junger Stückeschreiber übernahm er kurzfristig die Beleuchtung einer Studiobühne und entdeckte dabei die dramaturgische Wirkung von Licht. Seitdem versteht er Licht nicht nur als technische Unterstützung, sondern als eigenständiges künstlerisches Ausdrucksmittel. Helligkeit, Farbe und Schatten können für ihn Atmosphäre schaffen, Figuren charakterisieren und Geschichten erzählen.Ein wichtiger Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Lichtkunst in Hamburg. Mit den Blue Goals verband Batz Kunst, Stadtbild und ein internationales Sportereignis. Die blauen Lichtinstallationen machten sichtbar, welches Potenzial der öffentliche Raum als künstlerische Bühne besitzt. Projekte wie Hafenblau knüpften an diese Idee an und rückten den Hamburger Hafen sowie die besondere Identität der Stadt ins Zentrum.Batz arbeitet außerdem an der Schnittstelle von Theater und Stadtraum. Seine frühen Erfahrungen mit Straßentheater und freien Bühnen prägten seinen Wunsch, Kunst unmittelbar mit dem Publikum zu verbinden. Auch für Kampnagel setzte er sich für eine eigenständige künstlerische Produktion und ein unverwechselbares Profil ein.Eine besondere Bedeutung hat die Hamburger Speicherstadt für Michael Batz. Über viele Jahre inszenierte er dort seinen Jedermann und entwickelte die historische Kulisse zu einem Ort für Theater, Stadtporträt und gesellschaftliche Fragen. Dabei beschäftigte er sich mit den Themen, die Hamburg bewegen, sowie mit verdrängter und vergessener Vergangenheit.Als Autor dokumentiert Batz zudem die Geschichte Hamburgs. Für die Hamburgische Bürgerschaft verfasst er regelmäßig dokumentarische Theaterstücke. Seine Recherchen führen zu Projekten und Publikationen über jüdische Geschichte, die Speicherstadt, historische Persönlichkeiten und die Erinnerungskultur der Stadt.Michael Batz verbindet Lichtkunst, Theater und historische Recherche zu einer eigenen Form kultureller Arbeit. Seine Projekte machen Orte erfahrbar und regen dazu an, über Hamburgs Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukunft nachzudenken. Einen Ruhestand plant der Künstler nicht: Er möchte weiterhin neue Geschichten entwickeln und den öffentlichen Raum mit Licht und Theater gestalten.Hier geht es zur Podcastempfehlung von Host Daniel Kaiser bei ARD Sounds "Tatort Geschichte - True Crime meets History": https://www.ardsounds.de/sendung/tatort-geschichte-true-crime-meets-history/urn:ard:show:26470b5714f8d321/
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