Über hundert Tage lang war die Strasse von Hormuz blockiert. Doch während Analysten einen dramatischen Preissprung befürchteten, blieb die globale Wirtschaft verschont. In dieser Podcast-Folge erklärt NZZ-Pro-Redaktorin Catherine Bosley die Hintergründe.
Anfang März griffen die USA und Israel Iran an. Als Reaktion blockierte Iran die Meerenge bei Hormuz - der Ölpreis stieg an, Analysten rechneten mit dem Schlimmsten. Drei Monate später lässt sich feststellen: Länder wie Indien und die Philippinen haben mit Knappheiten bei Brennstoff zu kämpfen. In den Industrieländern in Europa und Nordeuropa ist ein unkontrollierbarer Ölschock aber ausgeblieben.
Einerseits habe es China geschafft, die Öl-Importe drastisch herunterzufahren, sagt Bosley. Andererseits hätten die USA in den letzten Wochen mehr Erdöl exportiert, als vor dem Krieg. Auch die strategischen Notreserven der internationalen Energieagentur halfen, die Notlage zu überbrücken.
Heutiger Gast: Catherine Bosley, Redaktorin NZZ Pro
Host: Alice Grosjean
Redaktion: David Vogel
Die Analyse von Catherine könnt ihr auch in der NZZ nachlesen: https://www.nzz.ch/pro/dank-china-und-den-usa-ist-die-ganz-grosse-energiekrise-ausgeblieben-doch-fuer-entwarnung-ist-es-noch-zu-frueh-ld.10011338
Hier findet ihr weitere Artikel von Catherine zum Thema Geoökonomie: https://www.nzz.ch/impressum/catherine-bosley-ld.1918458
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Folge vom 19.06.2026Hormuz-Blockade: Warum der grosse Ölschock ausgeblieben ist
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Folge vom 18.06.2026Der geheimnisvolle Zug nach NordkoreaNach jahrelanger Corona-Isolierung fährt wieder ein Zug zwischen China und Nordkorea. Doch die Verbindung ist von tiefem Misstrauen und strikter Geheimhaltung geprägt. Der Grossteil des Zuges ist wie ein normaler chinesischer Zug, doch die letzten zwei Wagen bleiben für die Öffentlichkeit komplett abgeschirmt. Man soll nicht wissen, wer hier ins abgeschirmte Nordkorea reist. Hinter der Wiederaufnahme der Strecke steckt geopolitisches Kalkül. China versucht, das Regime in Pjongjang enger an sich zu binden und den wachsenden Einfluss Russlands in der Region auszubalancieren. Gleichzeitig benötigt das wirtschaftlich isolierte Nordkorea den grossen Nachbarn dringend für den eigenen Aussenhandel. Für ausländische Beobachter endet die Reise jedoch spätestens an der schwer bewachten Grenzstadt Dandong – ein Blick auf das abgeschottete Land bleibt nur aus der Ferne möglich. Gast: Matthias Kamp, China-Korrespondent Host: Nadine Landert Produktion: Vera Pache Redaktion: David Vogel Bilder der Reise findest du im [Artikel von Matthias](https://www.nzz.ch/international/peking-pjongjang-express-rollt-wieder-aber-in-groesster-diskretion-ld.10009814) in der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
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Folge vom 17.06.202613 Tage über dem Abgrund: Wie eine Frauenseilschaft einen legendären Berg bezwangDie Westschweizer Bergführerin Caroline North hat gemeinsam mit drei Kolleginnen als erste reine Frauenseilschaft die berüchtigte "South African Route" bezwungen. 13 Tage verbrachten die vier Alpinistinnen in einer 1200 Meter hohen Granitwand – schlafend im hängenden Wandzelt direkt über dem Abgrund. Sportredaktorin Ines Häfliger berichtet in dieser Episode über eine logistische und alpinistische Meisterleistung, die 300 Kilogramm Gepäck und fünf Wochen vollen Einsatz forderte. Die Expedition zeigt auch, wie Frauen den männerdominierten Bergsport verändern. Gast: Ines Häfliger, Sportredaktorin Host: Simon Schaffer Produktion: Benjamin Gysler Der ganze Text von Ines könnt ihr [bei der NZZ lesen](https://www.nzz.ch/sport/dreizehn-tage-ueber-dem-abgrund-vier-alpinistinnen-klettern-am-patagonischen-felsen-durch-sturmboeen-und-minusgrade-mit-300-kilo-gepaeck-ld.10008534). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
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Folge vom 16.06.2026Trumps Abkommen in Sicht: Ist Iran der heimliche Sieger?Ein diplomatischer Durchbruch scheint greifbar: Nach 15 Wochen Krieg zeichnet sich ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran ab, das am kommenden Freitag in Genf unterzeichnet werden soll. Die Vereinbarung sieht das Ende aller Kampfhandlungen an allen Fronten vor, schließt den Libanon mit ein und soll unter anderem die Straße von Hormuz wieder öffnen. NZZ-Nahostredaktorin Anne Allmeling erklärt, was wir bisher zum Abkommen wissen und was uns das über den heimlichen Sieger verrät. Gast: Anne Allmeling, Nahost-Redaktorin Host: Simon Schaffer Aktuelles zum Iran-Krieg [bei der NZZ lesen](https://www.nzz.ch/international/iran-krieg). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)