Die Schweiz stimmt über die SVP-Initiative «Keine 10 Millionen Schweiz» ab. Die Vorlage fordert einen strikten Bevölkerungsdeckel, der die Zuwanderung begrenzen würde.
Ein Blick zurück zeigt, seit fast 60 Jahren führt das Land dieselbe Debatte: Von James Schwarzenbachs Überfremdungsinitiative über Asyl- und Ausländerquoten bis zur Masseneinwanderungsinitiative von 2014. Dabei geht es um Wohnungsnot, Dichtestress, Arbeitsplätze, Identität und die Frage, warum die Zuwanderungsdebatte in der Schweiz seit Jahrzehnten wiederkehrt.
Hier findest du Infos zur [Abstimmung](https://www.nzz.ch/visuals/10-millionen-schweiz-die-zweistufige-zeitbombe-der-svp-im-zahlen-check-ld.10007530)
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Folge vom 04.06.202610-Millionen-Schweiz: Ein alter Streit in neuem Kleid
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Folge vom 03.06.2026Pflichtfach Schach: Warum in Armenien jeder spieltIn Armenien ist Schach weit mehr als nur ein Spiel. Es ist ein Nationalsport und sogar ein obligatorisches Schulfach. Das hängt mit der Schachbegeisterung der Sowjetunion zusammen. Armenien war früher Teil der Sowjetunion, wo Schach als Mittel galt, um die Überlegenheit des eigenen Systems zu demonstrieren. Doch auch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion blieb Schach in Armenien populär. Denn man verspricht sich Grosses davon: Schach soll junge Leute resilienter machen und ihnen zu einer anständigen Karriere verhelfen. Mittlerweile gehört Schach zum nationalen Selbstverständnis in Armenien. Gast: Jana Kehl, Auslandredaktorin Host: Antonia Moser Redaktion: Dominik Schottner In [Janas Reportage aus Armenien](https://www.nzz.ch/international/in-armenien-muessen-alle-kinder-schach-lernen-ld.10003532) kannst du dir die Schach-Szene auch anschauen. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
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Folge vom 02.06.2026Ein Algorithmus, um Frauen zu schützen – in Amals Fall hat er versagtSpanien gilt weltweit als Vorreiter in der Prävention von Femiziden. Ein Grund dafür ist das Warnsystem Viogén. Doch das System hat auch Grenzen: Am 29. Juni 2024 suchen Polizisten in einem kleinen spanischen Dorf nach der 30-Jährigen Amal und ihren zwei Kindern. Als sie gefunden werden, sind alle drei tot. Kurz darauf nimmt die Polizei Amals Ex-Mann fest, den Vater der Kinder. Über Jahre hinweg hatte er seine Frau misshandelt. Amal hatte mehrmals Anzeige gegen ihn erstattet und sich längst von ihm getrennt. Diese Informationen waren bei der Polizei bekannt. Sie werden in ein System namens Viogén eingegeben, das voraussagen soll, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Täter erneut gewalttätig wird – und Frauen auf diese Weise besser schützen. NZZ-Auslandredaktorin Julia Monn berichtet von dem Fall und erklärt, wie das Warnsystem Viogén funtioniert. Heutiger Gast: Julia Monn, Auslandredaktorin Host: Antonia Moser Julias Recheerche könnt ihr auch [in der NZZ nachlesen](https://www.nzz.ch/international/femizide-in-spanien-wie-sicher-schuetzt-viogen-frauen-vor-gewalt-ld.1901824). Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
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Folge vom 01.06.2026Die Zwei-Billionen-Dollar-Wette: Warum der SpaceX-Börsengang ein Risiko istSpaceX steht vor dem grössten Börsengang der Geschichte. Eine Bewertung von bis zu zwei Billionen Dollar könnte Elon Musk zum ersten Billionär der Menschheit machen. Doch dies bringt auch Risiken mit sich, gerade für die Anleger. So basiert die hohe Bewertung nicht auf realen Zahlen, sondern auf der Vision von SpaceX. Elon Musk will auf den Mars und Rechenzentren ins Weltall bringen. Doch Realität sind solche Ideen noch lange nicht. Zudem ist das Unternehmen noch nicht profitabel, es verzeichnete im vergangenen Jahr einen Verlust von 4,9 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 18,7 Milliarden Dollar. Musks spezielle Rolle bei Space X ist dabei auch ein Risiko. Seine Firmen sind eng miteinander verflochten und er schafft sich eine starke Machtposition innerhalb des Unternehmens. Gast: Malin Hunziker, Wirtschaftsredaktorin Host: Antonia Moser Redaktion: Alice Grosjean Mehr Infos zu SpaceX und alle neusten Entwicklungen gibts natürlich in der [NZZ](https://www.nzz.ch/themen/spacex). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)