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Radio FRO 105,0

Freier Rundfunk Oberösterreich GmbH Kirchengasse 4 A-4040 Linz Radio FRO sendet 24 Stunden täglich auf der Frequenz 105.0 Mhz im Raum Linz und Umgebung und auf der Frequenz 102.4 MHz im Gebiet Urfahr West/Eferdinger Becken. Im Liwest- und im WAG-Kabel sind wir zu hören auf 95.6 Mhz und im Internet unter http://www.fro.at/livestream Radio FRO folgen auf... ‣ www.facebook.com/RadioFRO ‣ www.instagram.com/radiofro ‣ www.twitter.com/RadioFRO ‣ www.youtube.com/RadioFROLinz Möglichkeiten zum Mitmachen: ‣ selbst eine Radiosendung machen (lernen) ‣ leistbare Radioworkshops und Radioausbildungen ‣ Mitglied des Redaktionsteams des Infomagazins FROzine des Kultur- und Bildungskanals oder Freundeskreis werden. Werde Radio FRO-Freund*in! Radio FRO Newsletter abbonieren

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Folgen von Radio FRO 105,0

48 Folgen
  • Folge vom 24.06.2026
    Digitale Resilienz und KI im Journalismus
    Künstliche Intelligenz ist längst im journalistischen Alltag angekommen: bei der Transkription von Interviews, bei der Recherche, beim Formulieren, Übersetzen, Zusammenfassen. Aber wie kann eine Redaktion KI sinnvoll einsetzen, ohne journalistische Verantwortung abzugeben? Welche Regeln braucht es, damit KI nicht einfach Arbeit ersetzt, sondern Qualität und Kontrolle stärkt? Und wie bleibt Journalismus glaubwürdig, wenn immer mehr Inhalte von Maschinen erzeugt oder zumindest mitgestaltet werden? Um diese Fragen ging es im Juni bei Radio FRO in einem zweitägigen Workshop zur Erarbeitung von KI-Guidelines. Zu Gast war Stephan Weichert. Er ist Medien- und Kommunikationswissenschaftler, Autor und Vorstand des VOCER Instituts für Digitale Resilienz. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit digitalem Journalismus, Medieninnovation und den Auswirkungen digitaler Technologien auf Öffentlichkeit und Demokratie. Aktuell arbeitet er intensiv zum Thema KI-Resilienz im Journalismus – also zur Frage, wie Redaktionen im KI-Zeitalter handlungsfähig, glaubwürdig und verantwortungsvoll bleiben können. Für diese halbstündige Ausgabe von „Kompetent und Kritisch“ hat mein Kollege David Winkler-Ebner, Ausbildungsleiter bei Radio FRO, mit Stephan Weichert gesprochen: über KI im Journalismus, um Haltung, Verantwortung und Vertrauen. Moderation: Michael Diesenreither Die musikalischen Beiträge stammen aus dem Album „OK Computer“ von Radiohead aus dem Jahr 1997: Paranoid Android Karma Police Der Podcast „Kompetent & Kritisch“ von Radio FRO und dem Forum Medienbildung beleuchtet zentrale Fragen der Medienkompetenz in Österreich: Welche Fähigkeiten brauchen Menschen, um sich im digitalen Informationsraum sicher, selbstbestimmt und kritisch zu bewegen – und wie können diese Kompetenzen wirksam vermittelt werden? Kofinanziert von der Europäischen Union | ProEuropeanValuesAT.
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  • Folge vom 24.06.2026
    integra 2026
    integra, die Messe für Pflege, Rehabilitation und Therapie hat wieder in Wels stattgefunden. Das FROzine gibt einen kleinen Einblick von den Aussteller*innen. Die integra hat vom 10. bis 12. Juni in der Messe Wels stattgefunden. Neben den Ständen gab es Workshops und Vorträge rund um Inklusion, Pflege und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Viele Stände haben technische Neuheiten im Bereich der Hilfsmittel vorgestellt. Zum Beispiel einen Rollstuhl, mit dem man Treppen rauf- und runterfahren kann. Auch Hilfsmittel speziell für Kinder, oder Geräte, die bei der Kommunikation unterstützen sind gezeigt worden. Neben der technischen Seite haben sich auch Vereine und Organisationen vorgestellt, bei denen behinderte Menschen Austausch und Unterstützung finden. Zum Beispiel die Selbsthilfe Oberösterreich, dem Dachverband für Selbsthilfegruppen. Manuela Bruckmüller hat erklärt, dass solche Gruppen sehr gut angenommen werden, da Betroffenen der Austausch miteinander sehr wichtig sei und in solchen geschützen Räumen alle nachvollziehen können, wie es einem mit Krankheiten oder Behinderungen ginge, was Außenstehende dann oft nicht nachvollziehen könnten. Auch die Behindertenanwältin, Christine Steger, war vor Ort. Sie meint, dass sich auf gesellschaftlicher noch viel tun müsse, um wirklich Inklusion und Gleichstellung von behinderten Menschen in Österreich gewährleisten zu können. Sie bemängelt, dass zum Beispiel im Architekturstudium barrierefreies Bauen nur ein Freifach sei. Auch gewisse technologische Fortschritte würden nicht für alle positiv sein, Touchscreens können von blinden oder sehbehinderten Menschen nicht bedient werden, was bei Bezahlungen mit Bankomat zu Schwierigkeiten führen kann. Wenn man denkt, aufgrund der Behinderung diskriminiert zu werden, kann sich an die Behindertenawaltschaft wenden, dazu gibt es Informationen hier: https://www.behindertenanwaltschaft.gv.at/ Headerbild: Messe Wels
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  • Folge vom 24.06.2026
    ROSA – Safe Space für Frauen auf der Flucht
    Im heutigen FROzine sprechen wir mit Jana und Diyana über ROSA einen Verein, der in Griechenland sichere Räume für Frauen* auf der Flucht schafft. Sie erzählen von ihren Erfahrungen vor Ort, den Herausforderungen, denen geflüchtete Frauen begegnen, und warum Schutzräume wichtiger denn je sind. Was macht ROSA? ROSA ist ein gemeinnütziger Verein, der sich dafür einsetzt, Safer Spaces für Frauen* auf der Flucht zu schaffen und humanitäre Hilfe geschlechtersensibel zu gestalten. Mit einem ausgebauten Truck fahren ehrenamtliche Helfer*innen täglich vier Geflüchtetencamps in Südgriechenland an. Rund um den Truck entsteht ein geschützter Raum ausschließlich für Frauen. Dort bietet ROSA unter anderem ein mobiles medizinisches Beratungszimmer, kostenlose Menstruationsprodukte, Workshops sowie Kinderbetreuung an. Das zentrale Anliegen ist es, einen Ort zu schaffen, an dem Frauen* Sicherheit, Privatsphäre und Unterstützung finden können. Frauen, Kinder und queere Menschen sind auf der Flucht häufig besonderen Risiken und Formen von Gewalt ausgesetzt. ROSA begegnet diesen Herausforderungen mit konkreten Unterstützungsangeboten und schafft Räume, in denen Betroffene sich austauschen und Hilfe in Anspruch nehmen können. ROSA in Österreich Die Lokalgruppe ROSA Wien wurde im Oktober vergangenen Jahres gegründet. Seitdem engagiert sie sich auf verschiedenen Ebenen. Einerseits macht sie auf die prekären und menschenunwürdigen Bedingungen in Geflüchtetencamps an den europäischen Außengrenzen aufmerksam. Andererseits leistet sie politische Bildungsarbeit, um die besonderen Herausforderungen und Gefährdungen sichtbar zu machen, denen Frauen, Kinder und queere Menschen auf der Flucht begegnen. Neben der Bildungsarbeit unterstützt ROSA auch Geflüchtete in Österreich. Sie besuchen einmal im Monat die Caritas-Unterkunft in Wien für geflüchtete und wohnungslose Menschen, um dort SaferSpaces für Frauen* zu schaffen. Außerdem besuchen sie monatlich die Erstaufnahmestelle Traiskirchen, ebenfalls um Räume zu schaffen, bei denen Frauen unter sich sein können. Durch Informationsveranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzungsarbeit setzt sich ROSA Wien dafür ein, das Bewusstsein für diese Themen zu stärken und die Bedeutung sicherer Räume für besonders vulnerable Gruppen hervorzuheben.
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  • Folge vom 24.06.2026
    #Stimmlagen: Checkst du?
    Der Hintergrund des Projekts Das Projekt „Checkst du?“ wird vom Institut für Konfliktforschung durchgeführt. Ziel ist es, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen mit denen Jugendliche in Österreich konfrontiert sind, aufzugreifen und zu bearbeiten. Ausgangspunkt des Projekts ist die Beobachtung, dass das Vertrauen vieler Jugendlicher in die Institutionen der repräsentativen Demokratie abnimmt. Gleichzeitig zeigt sich eine steigende Zustimmung zu extremistischen und menschenfeindlichen Ideologien, darunter Misogynie, Antifeminismus und Rassismus. In den letzten Jahren haben sich Radikalisierungsprozesse und -wege unter anderem durch soziale Medien stark verändert. Im Rahmen der Workshopreihe setzen sich die Jugendlichen daher selbst kritisch mit der Darstellung von Krisen und Krisennarrativen in medialen Diskursen auseinander. Sie lernen, Informationen zu hinterfragen, manipulative Inhalte zu erkennen und zu reflektieren. Um damit Medienkompetenzen und das demokratische Bewusstsein zu stärken. Mediengestaltung der Jugendlichen Neben der Auseinandersetzung mit den Krisennarrativen war auch Teil des Projekts, dass die Jugendlichen selbst unterschiedliche Medienformate zu Krisenthemen produzieren sollten. Hierunter fallen insbesondere Podcasts und TikTok-Videos. Die Jugendlichen identifizierten eigenständig Krisen, wie Gewalt gegen Frauen, Kriege, Hunger, Armut und Teuerung, um sich anschließend selbständig auf unterschiedlichen Medienplattformen zu informieren, um dann ein Video zu dem Thema zu erstellen. Außerdem wurden sie von Radio FRO als Expert*innen interviewt. Als Beispiel sehen Sie hier eines der Videos zum Thema Teuerung: @checkstdukrise „Wie viel kostet das?…Egal. Komm wir gehen, ist zu teuer hier.“ Wenn sich Leute das Essen nicht mehr leisten können, läuft etwas falsch. Was denkt ihr? #teuerung #essen ♬ Originalton – checkstdukrise – Checkst du?
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