Kultur & GesellschaftRegionales
Radio FRO 105,0 Folgen
Freier Rundfunk Oberösterreich GmbH Kirchengasse 4 A-4040 Linz Radio FRO sendet 24 Stunden täglich auf der Frequenz 105.0 Mhz im Raum Linz und Umgebung und auf der Frequenz 102.4 MHz im Gebiet Urfahr West/Eferdinger Becken. Im Liwest- und im WAG-Kabel sind wir zu hören auf 95.6 Mhz und im Internet unter http://www.fro.at/livestream Radio FRO folgen auf... ‣ www.facebook.com/RadioFRO ‣ www.instagram.com/radiofro ‣ www.twitter.com/RadioFRO ‣ www.youtube.com/RadioFROLinz Möglichkeiten zum Mitmachen: ‣ selbst eine Radiosendung machen (lernen) ‣ leistbare Radioworkshops und Radioausbildungen ‣ Mitglied des Redaktionsteams des Infomagazins FROzine des Kultur- und Bildungskanals oder Freundeskreis werden. Werde Radio FRO-Freund*in! Radio FRO Newsletter abbonieren
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Folge vom 22.09.2026Plant Blindness & Minute PaintingsHong Kongs Blumenwelt wird in Plant Blindness mit digitaler Kunst sichtbar. In Minute Paintings werden die Besucher*innen zu den Kunstschaffenden. Die Aufmerksamkeit auf die Umwelt richten Plant Blindness war eine Installation in der Kunstuniversität am Hauptplatz 8. Gezeigt wurden auf drei großen Bildschirmen Blumen, die in Hong Kong beheimatet sind. Die Künstlerinnen Chih Pui Yi und Ao Kin Man vom Hong Kong Design Institute haben sich vom Impressionismus inspirieren lassen und spielen mit der typischen Unschärfe dieser malerischen Stilrichtung. Die Blumen lösen sich auf, fliegen über den Bildschirm, ändern Farben und Form. Chih Pui Yi und Ao Kin Man. Foto: Aylin Yilmaz Die digitalen, abstrakten Blumen stellen einen Teil der Pflanzenwelt von Hong Kong dar. Flora, die im hektischen Alltag untergehen kann. Besonders in einer riesigen Stadt wie Hong Kong, mit der man eher Hochhäuser und Asphalt assoziiert, als Natur. Plant Blindess ist auch ein echtes Phänomen, das beschreibt, dass Menschen Pfanzen um sich herum nicht mehr wahrnehmen, sie werden im Alltag unsichtbar für uns. Mit Kunst Personen auf ihre Umgebung aufmerksam machen und so auch auf die schützenswerte Umwelt hinweisen. Das sehen Chih Pui Yi und Ao Kin Man als eine der Aufgaben von Künstler*innen im Kampf gegen den Klimawandel. Kunst schaffen in Kooperation In Minute Paintings – Bilder einer Ausstellung lud der österreichische Künstler und ehemalige Professor der Kunstuniversität Linz – Gerhard Funk – die Besucher*innen seiner Ausstellung dazu ein, diese selber mitzugestalten. Minute Paintings konnte am Freitag, den 11. September und Sonntag, den 13 September im Rahmen des Ars Electronica Festivals besucht werden. Mithilfe der Lasertrackingtechnologie im Deep Space 8K des Ars Electronica Centers verwandelten sich die Bewegungen der Menschen in Pinselstriche. Sieben virtuelle Leinwände konnten dabei in unterschiedlichen Kunststilen gestaltet werden, von der Farbklecksästhetik Jackson Pollocks bis hin zu der surrealistischen Collagenkunst von Max Ernst. Gemeinsam erschufen die Besucher*innen so ihre einzigartige Ausstellung. Minute Paintings – Bilder einer Ausstellung entstand im Rahmen der Reihe „Kooperative Ästhetik“ von Gerhard Funk. Darin beschäftigt er sich mit Kunst, die durch die Kooperation und Interaktion zwischen Menschen entsteht. Gerhard Funk studierte an der Universität Linz Mathematik und Kunstpädagogik. Er promovierte in theoretischer Informatik und war von 2004 bis 2022 Professor an der Kunstuniversität Linz als Leiter der Abteilung Zeitbasierte und Interaktive Medienkunst. Seit 2014 entwickelt er das Konzept der “Kooperativen Ästhetik“, eine Reihe von Programmen, die es dem Publikum ermöglichen, kollektive audiovisuelle Erfahrungen zu erleben.
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Folge vom 21.09.2026Medienbildung und BerufsorientierungKompetent & Kritisch – Der Podcast für Medienbildung „Kompetent & Kritisch“ ist der Podcast von Radio FRO und dem Forum Medienbildung rund um Medienkompetenz und digitale Bildung. Gemeinsam mit Expert*innen aus Bildung, Journalismus, Medien und Zivilgesellschaft gehen wir der Frage nach, welche Fähigkeiten Menschen brauchen, um sich sicher, selbstbestimmt und kritisch in der digitalen Medienwelt zu bewegen – und wie diese Kompetenzen vermittelt werden können. Berufsorientierung im digitalen Zeitalter – mit Florian Girlinger von SURFjobs Wie finden Jugendliche heute heraus, welchen Beruf sie später einmal ausüben möchten? TikTok, Instagram, YouTube und algorithmisch personalisierte Feeds haben nicht nur verändert, wie junge Menschen Medien konsumieren, sondern auch, wie sie sich über Ausbildung, Berufe und ihre eigene Zukunft informieren. In dieser Folge spricht Simon Moser mit Florian Girlinger, Co-Founder von SURFjobs. Die Plattform setzt bei der Berufsorientierung unter anderem auf ein Format, das Jugendliche aus sozialen Medien bestens kennen: Kurzvideos. Doch was bedeutet es, wenn wir die Mechanismen von Social-Media-Plattformen für Bildung und Berufsorientierung einsetzen? Wir sprechen darüber, wie Kurzvideos unsere Aufmerksamkeit und Entscheidungen beeinflussen, welche Verantwortung Algorithmen tragen und wie realistisch Unternehmen ihre Berufswelt in kurzen Videos überhaupt darstellen können. Außerdem richten wir den Blick auf die Arbeitswelt selbst: Welche digitalen und medialen Kompetenzen brauchen Jugendliche heute, um beruflich erfolgreich zu sein? Sind junge Menschen automatisch digital kompetent, nur weil sie mit Smartphones und Social Media aufwachsen? Und bereitet unser Bildungssystem sie ausreichend auf eine Arbeitswelt vor, in der digitale Technologien, KI und die Fähigkeit, Informationen kritisch einzuordnen, immer wichtiger werden? Eine Folge über Berufsorientierung zwischen Klassenzimmer und Kurzvideo – und darüber, warum Medienkompetenz auch eine wichtige Voraussetzung dafür ist, die eigene berufliche Zukunft selbstbestimmt zu gestalten. Kofinanziert von der Europäischen Union | ProEuropeanValuesAT.
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Folge vom 20.09.2026Gewaltambulanz gehört ausgebautBei einer Kundgebung wurde gefordert, dass das Angebot der Gewaltambulanz in Linz 24/7 verfügbar sein muss. | Bei der Urban Nature Quest können Bürger*innen Naturbeobachtungen einreichen. „Ich ging drei mal durch die Hölle!“ Am 9. September fand vor dem Landhaus in Linz eine Kundgebung für eine durchgehend geöffnete Gewaltambulanz in der oberösterreichischen Landeshauptstadt statt. Seit Jänner 2026 gibt es am Kepler Universitätsklinikum eine Gewaltambulanz. Sie ist werktags von 7 bis 15 Uhr geöffnet – exklusive Mittwochsdiensten. Auslöser für die Kundgebung war der Fall der trans Frau Viola. Nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung wurde sie in zwei Linzer Krankenhäusern abgewiesen und erst im dritten versorgt. Sie wandte sich an das MOMENT Magazin und machte ihren Fall öffentlich. Was darauf folgte: Transfeindlichkeit, Schuldzuweisungen und eine Verschiebung der Debatte. Bereits 2025 setzte sich Didem Wenger, Juristin und Organisatorin der Kundgebung, mit einer Petition für eine Gewaltambulanz in der oberösterreichischen Landeshauptstadt ein. Als Vorbilder dienten andere österreichische Städte wie Wien, Graz oder Innsbruck, in denen entsprechende Strukturen bereits existieren. Mehr über die Petition und die Entwicklungen rund um eine Gewaltambulanz könnt ihr in dieser FROzine-Sendung aus dem Jahr 2025 nachhören. Notrufnummern: Frauenhelpline: 0800 222 555 Gewaltschutzzentrum OÖ: 0732 60 77 60 Männerinfo: 0800 400 777 Helpchat: www.haltdergewalt.at Urban Nature Quest 2026 Der Naturschutzbund Österreich ruft vom 18. bis 21. September dazu auf, im städtischen Gebiet Flora und Fauna zu beobachten. Egal ob im Garten, am Balkon oder am Straßenrand, Bürger*innen sollen Fotos von Tieren und Pflanzen machen, die ihnen im Alltag begegnen. Diese Aktion ist ein sogenanntes Citizen Science Projekt. Bei diesen werden Bürger*innen zu Hobbywissenschaftler*innen und sammeln Daten, die von Expert*innen ausgewertet werden. Stadttauben. Foto: clumsycolours @ Instagram Bei der Urban Nature Quest sollen anhand der Fotos die Vielfalt im Stadtgebiet erforscht werden. Welche Pflanzenarten sind oft vertreten und welche davon sind unter Umständen invasive Arten? Im urbanen Raum gibt es eine große Artenvielfalt, wobei Gärten eine große Rolle spielen können. Gut angelegt, können sie Lebensraum bieten oder sogenannte Grünbrücken bilden, erklärt Carolina Trcka-Rojas, Ökologin vom Naturschutzbund Österreich. Diese Brücken helfen Tieren dabei, Wege sicherer zurückzulegen. So könnten Straßen, und somit Autos, vermieden werden. Ebenfalls wichtig zu beachten sei, dass weniger mehr ist. Das Gras höher stehen lassen, nicht alles, was für uns Menschen „Unkraut“ ist, entfernen, Laub in einer Ecke des Gartens einfach liegen lassen – ein bisschen faulsein hilft der Natur! Tiere finden Futter und Lebensraum in einer Umgebung, die immer weniger Platz bietet und durch den Klimawandel auch widriger wird. Alle Informationen, wie man bei der Urban Nature Quest teilnehmen kann und was alles beobachtet werden soll, findet man hier.
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Folge vom 20.09.2026Wissensturm aktuell – Oktober 2026Vortragsreihe „Alte Vorurteile – Neue Gefahr: Antisemitismus von den Anfängen bis heute“, Interviews Prof. M. Gräser/Prof. E. Langthaler; „Banned Books Week“, Interview K. Kerb; Kinder- und Jugendbuchtage / Kinderkulturwoche, Interview A. Lischka; Gestaltung: Hildegard Griebl-Shehata