Die Hälfte der Menschheit hat sie – und doch ist sie ein untererforschtes Thema: die Menstruation. Starke Mensbeschwerden schränken die Betroffenen einmal im Monat in ihrem Alltag ein – und doch gibt es kaum Zahlen für die Schweiz. Ein Postulat von zwei Grünen Gemeinderätinnen der Stadt Zürich verlange zu prüfen, wie Mitarbeitende mit regelmässigen und starken Menstruationsbeschwerden unterstützt werden können und ob ein Bedarf für bezahlte Dispensen besteht. Die Stadt Zürich beauftragte das interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG) der Universität Bern mit der Studie zu Mensbeschwerden der städtischen Angestellten am Arbeitsplatz. Die operative Leiterin dieser quantitativen Befragung, Dr. Christine Bigler, erzählt von den Resultaten, den Handlungsmöglichkeiten und auch der Kritik an den unterschiedlichen Lösungsansätzen.Die Sendung ist Teil der Serie zu reproduktiver Gerechtigkeit - also Fragen rund um die menschliche Fortpflanzung.
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Folge vom 21.01.2026Bi aller Liebi: Menstruationsbeschwerden am Arbeitsplatz
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Folge vom 20.01.2026Freispruch für Seenotretter:innen in GriechenlandLetzte Woche ging in Griechenland ein jahrelanger Gerichtsprozess gegen zwei Dutzend Seenotretter*innen zu Ende. Das Gericht hat sie alle freigesprochen. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hatte den Fall im Vorfeld stark kritisiert. Im Interview hören wir Beat Gerber von Amnesty International Schweiz. Und ausserdem: Morgen beginnen die 61. Solothurner Filmtage. Einer der zahlreichen Filme, der gezeigt wird ist «Trop Chaud - KlimaSeniorinnen» vs. Switzerland von Benjamin Weiss. Er handelt von dem historischen Sieg der Klimaseniorinnen am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und von der ernüchternden Reaktion des Schweizer Parlaments.
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Folge vom 19.01.2026JUSO-Präsidentin kritisiert: «Am WEF treffen sich Autokraten»Heute beginnt in Davos das Weltwirtschaftsforum WEF. Wie jedes Jahr kritisiert die JUSO das Treffen von Vertreter*innen aus Wirtschaft und Politik scharf. Unter anderem mit einer Kundgebung in Davos am Tag zuvor. Mirjam Hostettmann, Präsidentin der JUSO Schweiz, im Interview. Und: Vor gut 20 Jahren trat im Rahmen der Anti-WEF-Proteste ein Komitee von Soldaten in die Öffentlichkeit, um gegen die Einsätze der Schweizer Armee im innern zu protestieren. Zwei dieser Soldaten waren der heutige Nationalrat Jon Pult und der frühere GSOA-Sekretär Adrian Feller.
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Folge vom 16.01.2026Berner Gemeinderat will Kosten für die Palästina-Demo überwälzenDer Berner Gemeinderat hat die Geschehnisse rund um die Demo vom 11. Oktober in einem Bericht politisch aufgearbeitet. Darin geht der Gemeinderat auf Kritik, verschiedene Forderungen und Fragen ein. Im Gespräch erzählt Sicherheitsdirektor Alec von Graffenried, welche Gespräche der Gemeinderat für diesen Bericht geführt hat und weshalb er vor hat, die Einsatzkosten auf verurteilte Demoteilnehmende abzuwälzen.AL-Stadtrat David Böhner erklärt, weshalb er vom Bericht der Stadtregierung enttäuscht ist und was er von Forderungen nach einem schärferen Kundgebungsreglement hält.Zum Schluss der Sendung blicken wir in die USA. Mehrere Menschenrechtsorganisationen haben kürzlich auf das zweite Amtsjahr Trumps zurückgeblickt, das sie als Katastrophe für die Menschenrechte bezeichnen.