Bis vor drei Jahren war Kameraüberwachung in den Velostationen Standard, doch ein Recherche des Onlinemagazins Republik wies darauf hin, dass für die Videoüberwachung die rechtliche Grundlage fehlte. In der Stadt Bern benötigt eine Videoüberwachung in öffentlichen Gebäuden die Zustimmung des Stadtrats. Diese Zustimmung will die Stadt heute vom Parlament einholen. An der geplanten Lösung gibt es aber Kritik. Die Demokratischen Jurist*innen Bern (djb) bezeichnen die geplante Videoüberwachung als unverhältnismässig. Und ausserdem: Wie sieht die Kantonale Politik der nächsten vier Jahre aus? Darüber entscheidet die Berner Stimmbevölkerung am Sonntag. Die Stimmberechtigten im Kanton haben die Möglichkeit die Regierung und das Parlament zu wählen. Bei kantonalen Wahlen liegt die Stimmbeteiligung jeweils ziemlich tief. Weshalb ist das so? Und welche Rolle spielt das Kantonsparlament in der Politiklandschaft überhaupt? Und zu guter Letzt geht das RaBe-Info wieder mit der Berner Kulturagenda on Air: Heute geht es um das Stück «Trophäe» nach dem Roman von Gaea Schoeters, das ab Samstag in den Vidmarhallen zu sehen ist.
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Folge vom 26.03.2026Kantonale Wahlen: Worüber entscheidet die Kantonspolitik?
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Folge vom 25.03.2026Deepfakes: Zwei Vorstösse Stadt- und Kantonsparlament befassen sich mit dem ThemaDie Berner Politik greift das Thema Deepfakes auf. Zwei Interpellationen im Kantons- und im Stadtparlament befassen sich aktuell mit dem Thema. Konkret geht es um den Umgang mit Deepfakes im Klassenzimmer. Vertreter*innen aus den meisten Fraktionen haben die Vorstösse im Berner Stadtrat und im Grossen Rat des Kantons Bern mitunterzeichnet.Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump sind die Asylverfahren an der Grenze zu den USA de facto ausgesetzt. Im Norden Mexikos sitzen seither hunderttausende Geflüchtete fest. Die Situation in den Grenzstädten ist angespannt und von Razzien und Abschiebungen geprägte, wie die Reportage aus Ciudad Juárez zeigt.Am vergangenen Donnerstag machte die Berner Osteuropa Lese-Reihe ihren Auftakt mit Marko Dinić in der WerkStadt Lorraine. Sein «Buch der Gesichter» ist Erinnerungsliteratur und befasst sich mit der Besetzung Belgrads während des zweiten Weltkriegs. Im Gespräch erzählt Dinić, was ihn an der Erinnerungskultur stört.
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Folge vom 24.03.202650 Jahre Militärputsch in Argentinien - Ein Zeitzeugenbericht aus BernKulturinstitutionen bemühen sich diverser und inklusiver zu sein. Doch wie sieht es hinter der Bühne aus? Über diese Fragen diskutierten am Wochenende Kulturschaffende anlässlich der Aktionswoche gegen Rassismus. Genau heute vor 50 Jahren startete Argentinien in ein blutiges Kapitel: Am 24. März 1976 putschte sich das Militär an die Macht. Wir reden mit einem politischen Gefangenen und Überlebenden der Militärdiktatur: Ein Jahr seien sie komplett isoliert gewesen von der Aussenwelt, so Sergio Ferrari.
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Folge vom 23.03.2026Prix Printemps: Auszeichnung für integrative ProjekteDie Universitären Psychiatrischen Dienste UPD in Bern haben turbulente Zeiten vor und hinter sich. In den letzten Jahren ging es darum, die UPD betrieblich und finanziell wieder ins Lot zu bringen. Zudem steht die geplante Fusion mit der Psychiatrischen Klinik PZM in Münsingen vor der Tür. Wir sprechen mit Josef Müller, aktuell noch CEO der UPD über die herausfordernden Zeiten, seine Mission und Aufgaben, seine Führungswerte und die interdisziplinäre Zusammenarbeit.Wir waren vor Ort, letzten Montag im Kursaal, an der Preisverleihung des Prix Printemps 2026. Mit dem Preis werden innovative Projekte für Menschen mit Beeinträchtigungen im Raum Bern ausgezeichnet. Radio loco-motivo durfte den Preis vor 11 Jahren selber nach Hause nehmen. Die aktuellen Gewinner*innen 2026 sind Procap Bern mit ihren integrativen Sportangeboten, die Heitere Fahne mit ihrem Ausbildungsangebot "PrA Kulturmacher*in" und der Asperger Spaziergang. Wir haben die Gewinnenden gefragt, was der Preis für sie bedeutet.