Im 18. Jahrhundert war ein Freigeist jemand zwischen „nicht gläubig“ und „sich amoralisch verhalten“. Heute ist ein Freigeist eine eher positive Zuschreibung, eine Person mit Verstand und Moral, wie es der Philosoph Friedrich Nietzsche beschreibt. Sandra Richter, Leiterin des Literaturarchivs Marbach, stellt uns den Freigeist als Begriff im Wandel der Zeit vor.
Kultur & Gesellschaft
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Ob Wochenende oder nicht, hier finden Sie immer die Stimmung eines entspannten Samstagnachmittags. Endlich Zeit für Dinge, für die sonst keine Zeit bleibt: Besuche bei Kunstschaffenden, Schriftsteller*innen und Musiker*innen, Literatur zum Lesen und Hören, DVDs und Blu-rays, Mode und Design, neue CDs vom Klassikmarkt. Das gibt es alles hier zum Nachhören, wann immer Sie möchten. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-am-samstagnachmittag/10001581/
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Folge vom 16.05.2026Freigeist - erklärt von Sandra Richter
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Folge vom 16.05.2026Kochen mit Genussforscher Prof. Thomas Vilgis - Tofu, besser als sein RufTofu hat den schlechten Ruf, nach „Nichts“ zu schmecken. Unverständlich für Genussforscher Prof. Thomas Vilgis, der mit einem leichten Trick Tofu sehr aufnahmefähig für alle möglichen Geschmacksrichtungen machen kann. Er schätzt ihn vor allem wegen seiner Textur und den wertvollen Proteinen. Dazu passt das Grün von Möhren und anderem Gemüse, das viel zu schade ist zum Wegwerfen.
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Folge vom 16.05.2026Octavia E. Butlers Roman „Verbunden“: Eine Zeitreise in die SklavereiEine Schwarze Frau aus den 1970ern wird plötzlich in die Zeit der Sklaverei katapultiert. Octavia E. Butlers Roman „Verbunden“ gilt heute als Klassiker der afroamerikanischen Literatur. Jetzt ist der Roman als ungekürzte Hörbuchfassung erschienen, gelesen von Dela Dabulamanzi. Das Hörbuch erzählt nicht nur von historischer Gewalt, sondern auch davon, wie sich Geschichte in Körper und Sprache einschreibt und wie gegenwärtig sie bis heute geblieben ist.
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Folge vom 16.05.2026Freinsheimer Lese 2026: Lesung mit Volker Weidermann über Mascha KalékoDie deutsch-jüdische Lyrikerin Mascha Kaléko lebte lange in Berlin, wanderte 1938 jedoch aus Angst vor den Nationalsozialisten in die USA aus. Nach Berlin kam sie ein paar mal zurück, nur auf Besuch. Mit ihrem scharfen analytischen Blick nahm sie genau wahr, was sich in der Stadt und in den Menschen dort verändert hatte. Der Autor Volker Weidermann begleitet in seinem neuen Buch „Wenn ich eine Wolke wäre“ Mascha Kaléko auf ihrer Reise durch Berlin. Er liest aus seinem Buch bei der „Freinsheimer Lese“ am 30. Mai in Freinsheim.