Wenn die Guzheng einsetzt ist klar, hier geht es um Ostasien. Die Wölbbrettzither kommt aus China und wird auf dem Album „Waypeople“ meisterhaft gespielt von Jia Ling. Bandleader Jake Baxendale hat sie zu seinem Jazz-Sextett dazugeholt, um die Vertonungen von Laotse-Texten auch musikalisch eine asiatische Prägung zu geben. Die Stücke des Albums sind stilistisch sehr breit angelegt und reichen von der Pop-Ballade bis zum introvertierten Lied. Für Jia Ling war Improvisation eine völlig neue, aber sehr bereichernde Erfahrung. Sollte es Auftritte in China geben, plant sie schon, die philosophischen Texte aus dem Daudejing in Originalmandarin zu performen.
Kultur & Gesellschaft
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Ob Wochenende oder nicht, hier finden Sie immer die Stimmung eines entspannten Samstagnachmittags. Endlich Zeit für Dinge, für die sonst keine Zeit bleibt: Besuche bei Kunstschaffenden, Schriftsteller*innen und Musiker*innen, Literatur zum Lesen und Hören, DVDs und Blu-rays, Mode und Design, neue CDs vom Klassikmarkt. Das gibt es alles hier zum Nachhören, wann immer Sie möchten. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-am-samstagnachmittag/10001581/
Folgen von SWR2 am Samstagnachmittag
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Folge vom 21.03.2026Westlicher Jazz mit ostasiatischer Prägung
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Folge vom 21.03.2026Der Debutroman einer Schauspielerin: „Niemands Töchter“ von Judith HoerschVier Frauen, drei Generationen, ein Verbrechen, über das Niemand spricht – und das ihr Leben miteinander verbindet. Judith Hoersch erzählt eine Geschichte über das Schweigen, wie uns Unausgesprochenes prägt und wie heilsam die Wahrheit sein kann.
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Folge vom 21.03.2026Quintenmacher - erklärt von Sandra RichterDer Begriff Quintenmacher wird in der Musik etwas abwertend und spöttisch für wenig kreative Komponisten und Musiker verwendet, die sich der Quinte bedienen. Jenem Intervall, das fünf Tonstufen einer Tonleiter umfasst. Wo sich dieser eher selten verwendete Begriff in der Literatur findet und wofür er dort steht, das weiß Sandra Richter vom Deutschen Literaturarchiv in Marbach.
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Folge vom 21.03.2026Von den Weinbergen auf die Bühne – Biber Herrmann, Bluesgitarrist aus dem HunsrückEigentlich wollte er Winzer werden – zumindest waren es zunächst die Rüdesheimer Steillagen und nicht die Konzertbühnen, die seinen Alltag prägten. Doch die Musik ließ Biber Herrmann nicht los. Heute gilt er als einer der besten Blueser Deutschlands: ein Fingerpicking-Virtuose, der seine Songs am Waldrand vom Schindeldorf im Hunsrück schreibt – über Kettensägen, Krötenwanderungen und den Mut, den eigenen Weg zu gehen.