Deutschland und die Ukraine setzen verstärkt darauf, gemeinsam Drohen-Systeme zu entwickeln. Das hat Bundeskanzler Friedrich Merz bei den ersten Regierungskonsultationen beider Länder seit mehr als 20 Jahren bekannt gegeben. Die Entwicklung der Waffensysteme sei nicht nur für die Ukraine wichtig, sondern schaffe auch ein höheres Maß an Unabhängigkeit für Europa, so Merz. Auch in anderen Bereichen, wie der Luftabwehr und dem Wiederaufbau, wollen beide Seiten enger zusammenarbeiten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj rief die EU-Staaten bei seinem Besuch in Berlin auf, den bisher von Ungarn blockierten 90-Milliarden-Euro-Kredit freizugeben.
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Hier hören Sie in gut 25 Minuten die wichtigsten Nachrichten für den Norden. Aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur. Das Topthema wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. In Gesprächen mit Korrespondenten und Interviews mit Experten oder Politikern. Meinungsstark, zuverlässig und verständlich. Von Montag bis Freitag sowie an Sonn- und Feiertagen gibt es hier jeden Abend zuverlässig einen ausführlichen Nachrichtenüberblick.
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Folge vom 14.04.2026Selenskyj bei Merz
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Folge vom 13.04.2026Spritpreise: Regierung verabredet EntlastungenUm 17 Cent pro Liter Benzin und Diesel soll die Mineraölsteuer gesenkt werden - zunächst für zwei Monate. Das kündigten die Spitzen der Koalition nach ihren Beratungen vom Wochenende an.
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Folge vom 12.04.2026Hohe Beteiligung an "Schicksalswahl" in UngarnManche sprechen von der wichtigsten Wahl in Ungarn seit der demokratischen Wende. Was würde das Ende der Ära Orban für Ungarn und die EU bedeuten? Außerdem: US-Präsident Trump will die Straße von Hormus blockieren.
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Folge vom 10.04.2026Pakistan: Was über die Iran-Friedensgespräche bekannt istIn der pakistanischen Hauptstadt Islamabad werden hochrangige Vertreter der USA und des Iran zu Gesprächen über ein Ende des Krieges erwartet. Die US-Delegation wird von Vizepräsident Vance angeführt. Auf iranischer Seite sollen Parlamentspräsident Ghalibaf und Außenminister Araghtschi die Verhandlungen unter Vermittlung Pakistans übernehmen. Mit ihren Forderungen liegen beide Seiten weit auseinander. Die Aussichten für eine Einigung sind ungewiss. US-Präsident Trump wirft dem Iran vor, die Straße von Hormus weiter zu blockieren. Der Iran besteht darauf, dass die Waffenruhe auch für den Libanon gelten müsse. Dort greift Israel weiterhin Stellungen der proiranischen Hisbollah-Miliz an. US-Vizepräsident Vance sagte vor seinem Abflug nach Pakistan, er erwarte, dass die Gespräche positiv verlaufen würden. Gleichzeitig warnte er den Iran davor, die USA zu hintergehen.